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Lindenplatz (Hamburg)


Der Lindenplatz ist ein Platz im Hamburger Stadtteil St. Georg. Hier liegt die Hamburger Hauptniederlassung der Siemens AG.[1][2]

Umgestaltung 2008

Der bisher zum überwiegenden Teil als öffentlicher Parkplatz genutzte Platz wurde 2008 zum Quartiersplatz mit zwei Brunnenanlagen und Sitzbänken umgestaltet. Außerdem wurde eine aufwendige Beleuchtungsanlage installiert[3], was jedoch unter Berücksichtigung der Lichtverschmutzung Anlass zur Kritik geben könnte.

Geplanter U-Bahnhof

Für die Ringlinie der Hamburger Hoch- und Untergrundbahn war hier ein U-Bahnhof geplant. Da man sich jedoch über die Hafen-U-Bahn nicht einig wurde, wurde nur der nördliche (Innenring) Seitenbahnsteig fertiggestellt. Mit dem Bau des Kreuzungsbauwerks verschwand auch der nie eröffnete Eingang wieder[4].

U-Bahn-Kreuzungsbauwerk

Beim Bau der U-Bahn-Strecke Schlump–Jungfernstieg–Berliner Tor wurde hier ein unterirdisches Kreuzungsbauwerk mit der Ringstrecke angelegt. Hier zweigt die neue Strecke von der alten Ringlinie ab und verbindet sie mit der Strecke nach Billstedt. Gewissermaßen „nebenbei“ wurde noch eine eingleisige Tunnelverbindung vom Bahnhof Berliner Tor zur Station Hauptbahnhof Süd der Linie U1 geschaffen. Dennoch ist die gebaute Version eine Sparversion der ursprünglichen Planung, die ein niveaufreies Kreuzen aller denkbaren Linienführungen vorsah. Diese Version aber nahm Rücksicht auf die provisorische Linienführung der U21 von Hauptbahnhof Nord nach Berliner Tor und zeitweise weiter Richtung Barmbek und Billstedt. Hierzu waren Gleisverbindungen vorhanden, die ein Wechseln der Züge zwischen Hauptbahnhof Nord und Berliner Tor auf das Gegengleis ermöglichten. Die U21 war eine 1968 eingerichtete provisorische Linie, die die damals neue Station Hauptbahnhof Nord an das Netz anschloss. Sie wurde 1973 von der U2 abgelöst.

Linientausch

Am 10. Mai 1964 wurde der neue, weiter westlich gelegene U-Bahnhof Berliner Tor eröffnet.[5]

Folgenschwer war die um 1961 getroffene Entscheidung, die neu zu bauende Durchmesserlinie Stellingen–Billstedt nicht durchgehend mit einer Linie zu betreiben, wie dies davor noch vorgesehen war. Stattdessen sollten nun die U2 von Hauptbahnhof Nord nach Barmbek führen und im Umkehrschluss die Züge der Ringlinie U3 weiter nach Billstedt verkehren. Am 3. Juni 1973 wurde diese Linienführung eingeführt. Obwohl die Bahnsteige der Billstedter Linie 120 m lang sind, konnten hier auf der U3 nur maximal 90 m lange Züge eingesetzt werden, da die Bahnsteige der westlichen Hälfte der Ringlinie nur 90 m lang sind.

Bereits Anfang der 1980er Jahre wollte die HHA alle DT1 sowie einen Großteil der DT2 ausmustern und durch die neue Baureihe DT4 ersetzen lassen. Die DT4 sind Vier-Wagen-Einheiten von 60 m Länge, die ursprünglich 70 m langen Bahnsteige der Ringlinie sind auf 90 m, im östlichen Abschnitt zwischen Saarlandstraße und Berliner Tor auf 120 m Länge, verlängert worden.

Um diese Situation zu ändern wurde das Kreuzungsbauwerk unter dem Lindenplatz umgebaut. Im Sommer 2005 wurde mit den Bauvorbereitungen begonnen, nach Fertigstellung wurde am 29. Juni 2009 der Tausch der östlichen Äste der Linien U2 und U3 vollzogen. Seitdem führt die Linie U2 nach Mümmelmannsberg, während die Züge der Linie U3 den Ring komplett durchfahren und in Wandsbek-Gartenstadt enden.

Ende November 2012 ging die neue Linie U4 in Betrieb. Sie reicht von der HafenCity über Jungfernstieg und Berliner Tor nach Billstedt. Ab Jungfernstieg nutzt sie die Gleise der U2 mit.[6]

Tunnel Hauptbahnhof Süd – Lindenplatz (– Rothenburgsort)

Westlich der Station Hauptbahnhof Süd der Ringlinie zweigt(e) der Tunnel zur Zweiglinie nach Rothenburgsort ab. Der Hochbahn-Viadukt wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und anschließend abgebaut. Der Tunnelstutzen ist noch erhalten, ein Teil wird von der nahe gelegenen Versicherung Volksfürsorge als Archiv genutzt.

Siehe auch

Literatur

  • Ralf Heinsohn: Schnellbahnen in Hamburg: Die Geschichte von S-Bahn und U-Bahn, 1907-2007. Veröffentlicht von BoD – Books on Demand, 2006, ISBN 3833451815
  1. Siemens Liegenschaft Hamburg Lindenplatz
  2. HIH erwirbt Siemens Immobilie am Hamburger Lindenplatz
  3. Lindenplatz auf hamburg.de
  4. http://www.u-bahn-hamburg.com/html.php/modul/HTMLPages/pid/179
  5. http://www.hamburger-untergrundbahn.de/met-hh-bt.htm
  6. http://www.hamburger-untergrundbahn.de/met-hh-linientausch.htm

Weblinks


Kategorien: Platz in Hamburg | U-Bahn Hamburg | Platz in Europa

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Lindenplatz (Hamburg) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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