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Limbach Flugmotoren


Die Limbach Flugmotoren GmbH & Co. KG mit Sitz im Königswinterer Stadtteil Eudenbach ist ein deutscher Flugmotorenhersteller. Seit dem 1. Januar 2012 ist Shuide Shen Geschäftsführer.

Seit den 1970er-Jahren produziert das Unternehmen Kolbenmotoren für den Einsatz in Luftfahrzeugen. Aktuell (Stand August 2012) sind nach Herstellerangaben etwa 6000 Limbach-Flugtriebwerke in Betrieb. Die meisten der aktuellen Triebwerke sind nach der Zertifizierungsvorschrift JAR-22 für den Einsatz in Motorseglern und JAR-VLA zugelassen. Daneben kommen Limbach-Motoren auch in einer Anzahl von Ultraleichtflugzeugen zum Einsatz. Ein weiteres Einsatzgebiet sind unbemannte Flugzeuge (Drohnen), für die Limbach Zwei- und Vierzylinder-Zweitakter liefert.

Die Motorenpalette umfasst den Leistungsbereich zwischen 15 kW und 118 kW.[1] Alle Motoren sind Boxermotoren, die 4-Takt-Aggregate basieren auf dem Motor des VW Käfers. Allerdings wurden im Laufe der Entwicklungsgeschichte immer mehr Teile speziell für Limbach hergestellt, sodass die Ähnlichkeit zu alten VW-Motoren nur noch äußerlich gegeben ist. Die leistungsstärksten Varianten werden an den thermisch besonders belasteten Zylinderköpfen zusätzlich mit Wasser gekühlt, dies bietet eine gleichmäßigere Wärmeabfuhr und zusätzliche Lärmdämmung.

Peter Limbach, Geschäftsführer der Limbach Flugmotoren GmbH & Co.KG, teilte am 25. August 2011 in einem Schreiben seinen Kunden die Betriebsaufgabe mit. Verwiesen wird auf die „Flut von Vorschriften und Anforderungen“. Für die Lieferung von Austauschmotoren und Ersatzteilen gelten Übergangsregelungen. Über eine Fortführung der Ersatzteilproduktion werde derzeit verhandelt.[2]

Im November 2011 kündigte Peter Limbach an, der Deutsch-Chinese Shuide Chen werde bis zum 1. Januar 2012 alle Unternehmensanteile und die Geschäftsführung übernehmen. Er wolle das Unternehmen neu ausrichten und verstärkt neue Märkte im asiatischen Raum erschließen.[3][4]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Motoren-Übersicht auf der Website von Limbach Flugmotoren, Abgerufen am 21. März 2011
  2. Peter Limbach: Betriebsaufgabe (Memento vom 25. September 2011 im Internet Archive) (PDF; 78 kB) abgerufen am 25. September 2011
  3. Peter Limbach: Neuanfang (Memento vom 8. März 2012 im Internet Archive) (PDF; 77 kB) abgerufen am 8. März 2012
  4. Es geht weiter: Limbach findet Investor. In: www.aerokurier.de. 17. November 2011, abgerufen am 21. November 2011.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Limbach Flugmotoren (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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