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Lichtensteig


Lichtensteig
Staat: Schweiz
Kanton: Kanton St. Gallen SG
Wahlkreis: Toggenburg
BFS-Nr.: 3374
Postleitzahl: 9620
UN/LOCODE: CH LSG
Koordinaten:
Höhe: 625 m ü. M.
Fläche: 2,82 km²
Einwohner: 1946 (31. Dezember 2014)[1]
Einwohnerdichte: 690 Einw. pro km²
Website: www.lichtensteig.ch

Lichtensteig

Karte

Lichtensteig ist eine Stadt und eine politische Gemeinde im Kanton St. Gallen (Schweiz). Sie befindet sich im Wahlkreis Toggenburg.

Geographie

Die Nachbargemeinden sind Oberhelfenschwil, Bütschwil und Wattwil.

Geschichte

Die UBS-Filiale in Lichtensteig, gegründet als Toggenburger Bank im Jahr 1863, ist Ursprung der heute grössten Bank der Schweiz.

1874 wurden die Ortschaften Hof, Loreto und Blatten von der Gemeinde Oberhelfenschwil auf Lichtensteig übertragen.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1910 1536
1960 2032
1990 2046
2010 1924

Politik

Gemeindepartnerschaft

Seit 1978 besteht eine Gemeindepartnerschaft zwischen Lichtensteig und Adelberg in Baden-Württemberg, die 1991 erneuert und bekräftigt wurde. Volknand von Staufen aus dem Geschlecht der Toggenburger hatte auf eigenem Besitz im Schwäbischen 1178 das Kloster Adelberg gegründet.

Verkehr

Lichtensteig an der Hauptstrasse 8 ist der Ausgangspunkt des Wasserfluhpasses. Die Hauptstrasse 16 wiederum führt durch Lichtensteig nach Wil und Wildhaus. Eine Umfahrungsstrasse, als Autostrasse klassiert, entlastet die Stadt vom Transitverkehr.

Seit am 24. Juni 1870 die Toggenburgerbahn auf der Strecke WilEbnat-Kappel den Betrieb aufnahm, ist Lichtensteig mit dem auf Wattwiler Gemeindegebiet liegenden Bahnhof von der Eisenbahn erschlossen. Als die Bodensee-Toggenburg-Bahn (BT) am 1. Oktober 1910 die Strecke RomanshornSt. Gallen–Wattwil eröffnete, wurde Lichtensteig zum Keilbahnhof. Das Städtchen wird von den Linien S 4 , S 8 und S 9 der S-Bahn St. Gallen bedient. Die Linie St. Gallen–Wattwil–Nesslau-Neu St. Johann mit dem Wasserfluhtunnel Lichtensteig–Brunnadern und dem Bahnhof Lichtensteig steht heute im Eigentum der Südostbahn (SOB). Die Strecke Wil–Lichtensteig gehört den SBB.

Der zwischen Lichtensteig und Ebnat-Kappel verkehrende Ortsbus verbindet das Städtchen mit Wattwil. Ein Postautokurs führt vom Bahnhof Lichtensteig nach Krinau.

Sehenswürdigkeiten

Die Gemeinde hat eine mittelalterliche Altstadt («Städtli»). Die ältesten Häuser, die auch Teil der Stadtmauer sind, werden auf die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts datiert.

Das auffälligste Baudenkmal ist die Katholische Kirche St. Gallus (1968–1970) von Walter Förderer.

Kultur

Jeweils im August finden die Jazztage, das grösste Jazzfestival der Ostschweiz, in Lichtensteig statt. Im September findet der Schweizerische Photoflohmarkt statt.

Persönlichkeiten

Literatur

  • Daniel Studer: Das Städtchen Lichtensteig im Toggenburg. Hrsg. in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Lichtensteig. (Schweizerische Kunstführer, Band 577/578, Serie 58). Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK, Bern 1995, ISBN 3-85782-577-4.
  • Arnim Müller: Lichtensteig. Geschichte des Toggenburger Städtchens. Politische Gemeinde Lichtensteig, Lichtensteig 1978.
  • Robert Forrer: Lichtensteig, das Gewerbestädtchen im Toggenburg. Politische Gemeinde Lichtensteig, Lichtensteig 2008.

Weblinks

 Commons: Lichtensteig  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Liechtensteig in der Topographia Helvetiae, Rhaetiae et Valesiae (Matthäus Merian) – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)

Kategorien: Ort im Kanton St. Gallen | Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton St. Gallen | Schweizer Gemeinde

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtensteig (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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