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Lesben und Schwule in der SPD


Die Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwulen in der SPD (Schwusos) ist die Organisation der sozialdemokratisch orientierten LGBTI, die sich innerhalb der SPD organisiert haben. Die Arbeitsgemeinschaft wurde 1978 noch als Arbeitskreis gegründet und hat heute 14 Landesverbände. Seit dem Bundesparteitag der SPD 2011 haben die Schwusos eine Aufwertung von einem Arbeitskreis zu einer Arbeitsgemeinschaft in der SPD erhalten. Sie sind die älteste LSBTI-Gruppe (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans- und Intersexuelle) in der Bundesrepublik Deutschland.

Auf der Bundeskonferenz der Schwusos in Leipzig wurde am 6. und 7. Oktober 2012 der hessische Rechtsanwalt Ansgar Dittmar zum dritten Mal zum Bundesvorsitzenden gewählt. Dem Bundesvorstand gehören außerdem 13 stellvertretende Vorsitzende an.

Geschichte

War in den Anfangsjahren für die Schwusos noch das primäre Ziel die Abschaffung des § 175 StGB, des so genannten Schwulenparagraphen, so setzten sie sich danach unter anderem für die Gleichbehandlung der Lebenspartnerschaft mit der in Deutschland bislang ausschließlich heterosexuellen Ehe (z. B. im Steuerrecht) ein. Sie fordern darüber hinaus gemeinsam mit der SPD-Bundespartei die „Öffnung“ der Ehe für homosexuelle Paare.[1] Weitere Ziele der Schwusos sind ein besonderes Asylrecht für verfolgte Lesben und Schwule, ein gemeinsames Adoptionsrecht für schwule und lesbische („gleichgeschlechtliche“) Partnerschaften sowie die Ergänzung des Artikel 3 Grundgesetz um einen Antidiskriminierungszusatz zur sexuellen Identität, einen nationalen Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie aufzustellen und eine bundesweite Vernetzung von lokalen Aufklärungsinitiativen an Schulen zu unterstützen.

Die Schwusos setzten sich für die Errichtung eines Mahnmals für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus ein, sowie für die Einrichtung einer Stiftung zur Forschung über Homosexualität aus politikwissenschaftlicher, soziologischer und historischer Perspektive. Die Schwusos unterstützen zudem die Initiative artikeldrei des LSVD, die sich der Ergänzung des dritten Artikels des Grundgesetzes zum Ziel gesetzt hat.[2]

Am 4. Dezember 2011 wurden die Schwusos auf dem Parteitag der SPD in Berlin mit drei Stimmen Mehrheit zur Arbeitsgemeinschaft aufgewertet.[3] Dies machte eine Neugründung notwendig, die Anfang Oktober 2012 in Leipzig stattfand. Der langjährige Vorsitzende des Arbeitskreises Ansgar Dittmar wurde wiedergewählt.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Schwusos Baden-Württemberg: Öffnung der Ehe rückt näher
  2. artikeldrei: unterstützende Organisationen
  3. Focus:Schwule und Lesben in der SPD werden aufgewertet

Kategorien: Homosexualität in der Politik | Homosexualität in Deutschland | Arbeitsgemeinschaft der SPD

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Lesben und Schwule in der SPD (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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