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Leichtathletik-Weltrekorde


Leichtathletik-Weltrekorde sind die Höchstleistungen in verschiedenen Disziplinen der Leichtathletik. Der Begriff Weltrekord wird nur für die Disziplinen und Altersklassen gebraucht, die von der Internationalen Leichtathletik-Föderation IAAF festgelegt wurden.

Mit Stand der Leichtathletik-Sommersaison 2015 (1. November 2015) werden in insgesamt 224 Disziplinen Weltrekorde von der IAAF ratifiziert. Davon gelten 139 für die Hauptklasse (Männer und Frauen) und 85 für U20 (Männer und Frauen; Sportler, die im Wettkampfjahr jünger als 20 Jahre sind).

  • Nach der Art des Wettkampfgeländes gibt es
    • 124 (123) Stadionweltrekorde (Im Zehnkampf der Frauen U20 wurde bisher kein Weltrekord ratifiziert.)
    • 24 (32) Straßenweltrekorde (Bei den Frauen gibt es zwei Weltrekorde pro Disziplin im Straßenlauf. Für 100 km wurde bisher kein Weltrekord für einen reinen Frauenlauf ratifiziert.)
    • 76 Hallenweltrekorde

Geschichte

Nach Gründung der IAAF im Jahre 1912 war die Führung von Welt-, olympischen und Landesrekorden von Beginn an eine ihrer wichtigsten Aufgaben.[1] Von der Vielzahl an vorgeschlagenen Disziplinen[2], in den Weltrekorde geführt werden sollten, wurde in die erste Weltrekordliste eine stattliche Anzahl aufgenommen. So wurden in der ersten Liste im Jahre 1914 Rekorde in 48 Lauf-, Hürden- und Staffeldisziplinen, in 17 Gehdisziplinen und in 11 Sprung-, Wurf- und Stoßdisziplinen geführt.[3] Insgesamt wurden 80 Weltrekorde für Männer geführt. Für Frauen wurden noch keine Weltrekorde geführt.

Die Weltrekorde für die Frauen-Leichtathletik führte anfangs die 1921 gegründete Internationale Frauensportverband-Föderation FSFI (Fédération Sportive Féminine Internationale). Die erste offizielle Weltrekordliste wurde 1927 veröffentlicht.[4] Diese erkannte in den Laufdisziplinen seit 1928 nur noch Weltrekorde mit metrischen Streckenlängen an. 1936 wurde die FSFI aufgelöst und die IAAF übernahm die Frauen-Leichtathletik, sowie die Führung von Weltrekorden für Frauen.

Die hohe Zahl der Weltrekorde im Laufen und Gehen war bedingt durch die Führung von Weltrekordlisten für nichtmetrische, in Yards und Meilen gemessene Strecken. Seit 1. Januar 1977 werden mit Ausnahme des Meilenlaufes (1609,36 m) nur noch Weltrekorde über metrische Strecken geführt.

Streckenlängen, für die bis 31. Dezember 1976 Weltrekorde registriert wurden:

Bahnwettbewerbe
Disziplin Männer Frauen Disziplin Männer Frauen
100 yd (91,44 m) 220 yd (201,17 m)
440 yd (402,34 m) 880 yd (804,68 m)
2 Meilen (3218,72 m) 3 Meilen (4828,04 m)
6 Meilen (9656,07 m) 10 Meilen (16.093,60 m)
15 Meilen (24.140,40 m) 120 yd Hürden (109,73 m)
220 yd Hürden (201,17 m) 440 yd Hürden (402,34 m)
20-Meilen-Bahngehen (32.186,88 m) 30-Meilen-Bahngehen (48.280,32 m)
Staffelläufe
Disziplin Männer Frauen Disziplin Männer Frauen
4 × 110-yd-Staffel (4 × 100,55 m) 4 × 220-yd-Staffel (4 × 201,17 m)
4 × 440-yd-Staffel (4 × 402,34 m) 4 × 880-yd-Staffel (4 × 804,68 m)
4 × 1-Meile-Staffel (4 × 1609,36 m)

1986 wurden Listen mit Weltbestleistungen für Junioren und Juniorinnen in 22 Disziplinen für Männer und 18 Disziplinen für Frauen geführt. Ab Anfang 1987 werden für Junioren und Juniorinnen Freiluft-Weltrekorde geführt. In der ersten Liste wurden in 23 Disziplinen für Männer und 18 Disziplinen für Frauen Junioren-Weltrekorde geführt. Ebenfalls ab Anfang 1987 werden Hallenweltrekorde geführt. Seit Anfang 2012 werden auch Hallenweltrekorde für Junioren und Juniorinnen in 16 Disziplinen für Männer und 16 Disziplinen für Frauen geführt.

Seit Anfang 2003 werden für die Straßenlauf-Wettkampfstrecken Weltbestleistungen geführt, die seit Anfang 2004 als Weltrekorde bezeichnet werden. Zuvor wurden wegen der unterschiedlichen Beschaffenheit der Wettkampfkurse keine offiziellen Weltrekorde anerkannt. Seit 1. November 2015 werden Junioren von der IAAF als U20 bezeichnet.

Elektronische Zeiterfassung

1926 demonstrierte die Niederländische Leichtathletik-Föderation KNAU als erste die Zielfoto-Technik, um menschliche Fehler bei der Zeitnahme auszuschließen. Bei den Olympischen Spielen 1928 wurde das Zielfoto eingesetzt, und ab 1930 wurden elektronisch gestoppte Weltrekorde anerkannt. Seit Januar 1977 werden Rekorde auf Strecken bis 400 Meter nur anerkannt, wenn sie elektronisch gestoppt wurden.

Entwicklung der einzelnen Disziplinen

Freiluft-Weltrekorde (Männer)

Die Meisten Disziplinen in denen heute Freiluft-Weltrekorde für Männer geführt werden, waren bereits in der ersten Weltrekordliste von 1914 vorhanden.[3] 1921 kamen die 4 × 1500-m-Staffel hinzu und es wurde zum ersten Mal ein Rekord im Diskuswurf geführt, obwohl die Disziplin bereits in der ersten Liste von 1914 aufgeführt war. In den 1920er-Jahren wurde der Zehnkampf sowie 30.000-m-Bahngehen und 50.000-m-Bahngehen mit in die Listen aufgenommen. Erst in den 1940er begann man Weltrekorde für die 4 × 800-m-Staffel zu führen. Zuvor wurden Rekorde für die 4 × 880-yd-Staffel geführt. Ab 1954 begann man Weltrekorde im 3000 m Hindernislauf zu führen.[5] Für den heutigen 200-Meter-Lauf, der zu Hälfte in der Kurve gelaufen wird, werden erst seit dem 1. Januar 1959 Weltrekorde geführt.[6] Die IAAF unterscheidet erst seit 1951 zwischen Kurvenläufen und Läufen auf Geraden Strecken beim 200-Meter-Lauf.[7] Die letzten Disziplinen, die in Liste der Weltrekorde aufgenommen wurden sind ab 1. Januar 2004 Straßenläufe und Gehwettbwerbe auf der Straße, sowie die Medley-Staffel ab dem 1. Mai 2015[8].

Freiluft-Weltrekorde (Frauen)

In einigen der heutigen Disziplinen wurden bereits in den 1920er Rekorde geführt. Allerdings was Erweiterungen angeht war die Frauenliste der Freiluft-Rekorde größeren Veränderungen unterworfen als die Männerliste. Über 400 m werden Weltrekorde erst seit Ende der 1950er Jahre geführt. Zuvor führte man Rekorde über 440 Yards. Die 1000 m sind erst seit dem 1. August 1984 wieder eine Weltrekorddisziplin.[9] Zuvor führte die IAAF kurzzeitig Weltrekorde in dieser Disziplin. Über die 1500 m und die Meile führt die IAAF erst seit Ende der 1960er Jahre Weltrekorde. Seit Mitte der 1970er Jahre führt die IAAF Weltrekorde über die 3000 m. In den 1980er Jahren kamen die 2000 m, 5000 m, 10.000 m, Stundenlauf, 25.000 m und 30.000 m hinzu. In 1990er Jahren die 20.000 m als letzte Langstrecke hinzu. Seit dem 1. Januar 2000 werden auch Weltrekorde im 3000 m Hindernislauf geführt.[10] Die 100 m Hürden gibt es 1969. Sie lösten die 80 m Hürden in diesem Jahr als Weltrekorddisziplin ab.[11] Ähnliches gab es auch bei den 400 m Hürden. Die 400 m Hürden lösten die 200 m Hürden 1972 ab.[12] Bei den Staffelläufen waren nur die 4 × 100 m und 4 × 200 m von Anfang an dabei. Die 4 × 400 m kamen im Mai 1969 hinzu. Genauso wie die 4 × 800 m, die die 3 × 800 m als Weltrekorddisziplin ablösten.[13] Seit dem 1. November 2013 sind die 4 × 1500 m eine Weltrekorddisziplin.[14] Als letzte Staffeldisziplin kam die Medley-Staffel genauso wie bei den Männern am 1. Mai 2015 hinzu.[8] Am 1. Januar 1990 wurde auch der Dreisprung in die Liste aufgenommen.[15] Den Stabhochsprung führte die IAAF 1994 ein. [16] Bei den Wurfdisziplinen kam der Hammerwurf am 1. Januar 1995 hinzu.[17] Der Siebenkampf löst am 1. Januar 1981 den Fünfkampf ab.[18] Seit dem 1. Januar 2004 können von Frauen auch im Zehnkampf Weltrekorde aufgestellt werden. Bei der Einführung dieser Disziplin gab es die Auflage 8000 Punkte als Minimum erzielen zu müssen, damit der Rekord ratifiziert wird.[19] Im Bahngehen werden seit 1981 über die 10.000 m und über die 20.000 m seit 2000 Rekorde geführt. Im Straßenlauf und Gehwettbewerben auf der Straße, werden wie bei den Männern seit dem 1. Januar 2004 Rekorde geführt. Beim 48. IAAF Kongress in Daegu im August 2011 wurde Entschieden Weltrekorde im Straßenlauf der Frauen nur noch zu ratifizieren, wenn diese in einem reinen Frauenlauf ohne jegliche Beteiligung von Männern zustande gekommen sind. Es wurde außerdem entschieden eine Liste mit Weltbestleistungen für Rekorde zu führen, die in Mixed-Läufen mit Frauen und Männern zustande gekommen sind. Bestehende Rekorde die bereits ratifiziert waren behielten allerdings ihre Gültigkeit. Die am 1. Januar 2012 publizierte Liste der Weltrekorde hatte demnach eine Liste mit Weltbestleistungen in Mixed-Läufen, die identisch mit den Weltrekorden war. Ab Anfang 2014 werden pro Disziplin zwei Weltrekorde für Mixed-Läufe und Frauenläufe in Straßenlauf der Frauen geführt. Damit bei den Frauen in gleichwertigen Disziplinen Rekorde geführt werden, wie bei den Männern, wurden 50.000-m-Bahngehen und 50-km-Gehen auf der Straße am 1. November 2015 hinzugefügt. Die ersten Rekorde in diesen Disziplinen werden am 31. Dezember 2015 ratifiziert.

Hallenweltrekorde

Für die Listen der Hallenweltrekorde gab es seit ihrer Einführung nur geringe Veränderungen. Der Siebenkampf bei den Männern ersetzte 1990 den Achtkampf.[20] Bei den Frauen wurde die Liste 1990 um den Dreisprung und 1994 um den Stabhochsprung erweitert. Diese Disziplinen wurden zeitgleich in der Halle und im Freien eingeführt.

U20 Weltrekorde (Männer)

Die ursprüngliche Liste wurde um folgende Disziplinen. Die 1000 m, 1 Meile und 3000 m wurden im Jahre 1998 eingeführt.[21] Als vorerst letzte Disziplin wurde 2004 das 10-km-Gehen auf der Straße eingeführt.[21] Einige Disziplinen waren Veränderungen unterworfen. Im Kugelstoßen und Hammerwurf wurde 2002 das Gewicht des Gerätes von 7,26 kg auf 6 kg reduziert und die des Diskus von 2 kg auf 1,75 kg.[21] Die Hürdenhöhe im 110-Meter-Hürdenlauf wurde 2006 von 106,7 cm auf 99,1 cm reduziert.[21]

U20 Weltrekorde (Frauen)

Bei der Einführung der U20 Weltrekorde für Frauen kamen 9 Disziplinen hinzu und zwei Disziplinen wurden geändert. Als erste Disziplin wurde 1990 der Dreisprung hinzugefügt, genauso wie bei den Senioren. 1994 wurde die Liste um den Stabhochsprung und den Hammerwurf erweitert sowie 1995 um die 5000 m.[21] Wie bei den Männern kamen 1998 die 1000 m und die Meile hinzu sowie die 3000 m Hindernis.[21] 2004 wurden wie bei den Männern das 10-km-Gehen auf der Straße und der Zehnkampf hinzugefügt.[21] Das 10.000-m-Bahngehen ersetzten 2002 das 5000-m-Bahngehen.[21] Im Speerwurf wurde 1999 wie bei den Senioren der neue Speer übernommen.[21]

Regeln

In diesem Abschnitt wird auf einige wichtige Regeln eingegangen. In den aktuellen Wettkampfregeln der IAAF ist Abschnitt X und die Regeln 260 bis 264 für Weltrekorde relevant. In den Regeln 261 bis 264 sind alle Disziplinen aufgelistet, in denen die IAAF Weltrekorde führt. Eine tabellarische Übersicht davon befindet sich im nächsten Abschnitt. Nachfolgend soll auszugsweise auf die Regel 260 eingegangen werden.

Absolute Weltrekorde (Regel 260.2 [ehemalig 260.18a])

In der Halle können Weltrekorde erzielt werden, die auch im Freien gültig sind. Da diese Weltrekorde überall gelten, werden sie auch als absolute Weltrekorde bezeichnet. Dies ist nach Regel 260.2 möglich. Danach ist der Weltrekord die beste ratifizierte Leistung, die in der Halle oder Freiluft aufgestellt wurde. Diese Regelung gilt allerdings nur für Senioren. Im U-20 Bereich können seit den letzten Regeländerungen keine absolute Rekorde aufgestellt werden.

Windgeschwindigkeiten (Regeln 260.14c [ehemalig 260.22d] und 260.18 [ehemalig 260.27])

Starker Rückenwind begünstigt bessere Zeiten bei Laufdisziplinen bis einschließlich 200 m bzw. beim Weit- und Dreisprung. Deshalb ist nach Regel 260.14c die maximal zulässige Windgeschwindigkeit für den Rückenwind 2,0 Meter pro Sekunde. Damit Rekorde bei Mehrkämpfen ratifiziert werden können darf das arithmetische Mittel der Windgeschwindigkeiten der Einzeldisziplinen 2,0 Meter pro Sekunde nicht überstiegen (Regel 260.18).

Dopingkontrolle (Regel 260.3e [ehemalig 260.6])

Damit ein Weltrekord anerkannt werden kann, muss sich ein Athlet einem Dopingtest unterziehen. Bei Staffeln müssen sich alle Staffelmitglieder einen Dopingtest unterziehen. Für die Nichtratifizierung eines Weltrekords in Zusammenhang mit dieser Regeln, kann es mehrere Gründe geben.

  • Es wird keine Dopingkontrolle vorgenommen.
  • Ein positiver Befund bei der Dopingkontrolle.
  • Es wird keine dem Reglement entsprechende Dopingkontrolle vorgenommen. Dafür kann es mehrere Gründe geben:
    • Die Dopingkontrolle wird nicht zeitnah durchgeführt.
    • Es wird bei der Dopingkontrolle nicht auf alle relevanten leistungssteigernde Mitteln getestet. Beispielsweise wird kein EPO-Test durchgeführt.

Weltrekorde in Straßenwettbewerben (Regel 260.21 [ehemalig 260.28])

Damit ein Weltrekord im Straßenlauf anerkannt werden kann müssen nach Regel 260.21 vor allem folgende Gegebenheiten erfüllt sein:

  • Regel 260.21b: Start und Ziel der Strecke dürfen in Luftlinie nicht weiter als 50 % der Streckenlänge voneinander entfernt liegen.
  • Regel 260.21c: Das Gefälle zwischen Start und Ziel darf im Durchschnitt nicht größer sein als 1:1000, d. h., 1 m pro km (0,1 %).

Für die Straßenstaffel müssen die Teilstrecken nach Regel 260.21g folgende Aufteilung haben: 5 km - 10 km - 5 km - 10 km - 5 km - 7,195 km.

Weltrekorde in Gehwettbewerben (Regeln 260.19 [ehemalig 260.25] und 260.20 [ehemalig 260.29])

Für die Anerkennung von Weltrekorden bei Gehwettbewerben ist die Anwesenheit von internationalen Gehrichtern relevant. Regel 260.19 schreibt die Anwesenheit von drei internationalen Gehrichtern vor.

Weltrekorde über Teilstrecken (Regel 260.15 [ehemalig 260.23])

Weltrekorde können über Teilstrecken einer größeren Strecke erzielt werden. Beispielsweise kann man beim Marathon Weltrekorde über 25 km, 30 km usw. aufstellen. Damit ein Rekord für eine Teilstrecke anerkannt werden kann, muss ein Athlet die gesamte Strecke zurücklegen (Regel 260.15e).

Disziplinen in denen Weltrekorde ratifiziert werden

In der folgenden Übersicht sind alle Disziplinen aufgelistet, für die die IAAF nach den Regeln 261-264 Weltrekorde ratifiziert. Außerdem sind die erlaubten Methoden der Zeitmessung für die einzelnen Disziplinen aufgelistet.

Altersklasse Senioren U20 Zeitmessung
Männer Frauen Männer Frauen
Disziplin F H F H F H F H v. e. Z. Hz. Tz.
Bahnwettbewerbe
50 m
60 m
100 m
200 m
400 m
800 m
1000 m
1500 m
1 Meile
2000 m
3000 m
5000 m
10.000 m
20.000 m
1 Stunde
25.000 m
30.000 m
3000 m Hindernis
50 m Hürden
60 m Hürden
100 m Hürden
110 m Hürden
400 m Hürden
Technische Wettbewerbe
Hochsprung - - -
Stabhochsprung - - -
Weitsprung - - -
Dreisprung - - -
Kugelstoßen - - -
Diskuswurf - - -
Hammerwurf - - -
Speerwurf - - -
Altersklasse Senioren U20 Zeitmessung
Männer Frauen Männer Frauen
Disziplin F H F H F H F H v. e. Z. Hz. Tz.
Mehrkämpfe
Fünfkampf
Siebenkampf
Zehnkampf
Gehwettbewerbe (Bahn)
3000-m-Gehen
5000-m-Gehen
10.000-m-Gehen
20.000-m-Gehen
30.000-m-Gehen
50.000-m-Gehen
Staffelläufe
4 × 100-m-Staffel
4 × 200-m-Staffel
4 × 400-m-Staffel
4 × 800-m-Staffel
Medley Staffel
4 × 1500-m-Staffel
Straßenläufe
10-km-Straßenlauf
15-km-Straßenlauf
20-km-Straßenlauf
Halbmarathon
25-km-Straßenlauf
30-km-Straßenlauf
Marathon
100-km-Straßenlauf
Straßenstaffel
Gehwettbewerbe (Straße)
10-km-Gehen
20-km-Gehen
50-km-Gehen
Legende:
Kürzel Bedeutung
F Freiluft
H Halle
v. e. Z. vollautomatisch elektronisch gemessene Zeiten
Hz. Handzeiten
Tz. Transponderzeiten

Hinweise zu den Tabellen

Namens- und Staatsbürgerschaftskonventionen

In den Listen werden die Athleten mit den Namen und der Staatsbürgerschaft geführt, welche sie zur Zeit der Aufstellung der Bestmarke hatten. So führt die IAAF offiziell die Rekorde. Als Konsequenz draus können Athleten unter mehreren verschiedenen Namen und Staatsbürgerschaften Rekorde führen. In der folgenden Übersicht, sind Athleten aufgeführt, die unter verschiedenen Namen und/oder Staatsbürgerschaften Rekorde halten. Auf Erklärungen zur Namens- und/oder Staatsbürgerschaftswechsel wird hier verzichtet.

Name
(ehemalig)
Land
(ehemalig)
Name
(gegenwärtig)
Land
(gegenwärtig)
Rekord Führung unter
Stephen Cherono Kenia KEN Saif Saaeed Shaheen Katar QAT 3000 m Hindernis (M) Katar Saif Saaeed Shaheen
3000 m Hindernis (U20M) Kenia Stephen Cherono
William Biwott Tanui Kenia KEN İlham Tanui Özbilen Turkei TUR 1 Meile (U20M) Kenia William Biwott Tanui
Heike Daute Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR Heike Drechsler Deutschland GER Weitsprung (WI) Deutschland Demokratische Republik 1949 Heike Drechsler
Weitsprung (U20W) Deutschland Demokratische Republik 1949 Heike Daute
Weitsprung (U20WI) Deutschland Demokratische Republik 1949 Heike Daute
Marlies Oelsner Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR Marlies Göhr Deutschland GER 100 m (U20W) Deutschland Demokratische Republik 1949 Marlies Oelsner
Zola Budd Vereinigtes Konigreich GBR Zola Pieterse Sudafrika RSA 1 Meile (U20W) Vereinigtes Konigreich Zola Budd
3000 m (U20W) Vereinigtes Konigreich Zola Budd
Wera Rebrik Ukraine UKR Wera Rebrik Russland RUS Speerwurf (WJ) Ukraine Wera Rebrik

Kürzel:

M = Weltrekord (Männer), U20M = U20 Weltrekord (Männer), WI = Hallenweltrekord (Frauen), U20W = U20 Weltrekord(Frauen) und U20WI = U20 Hallenweltrekord (Frauen)

Landeskürzel

In den Listen werden die Landeskürzel verwendet, die von der IAAF benutzt werden bzw. in der Vergangenheit benutzt wurden. Eine Übersicht kann IAAF World Records Progression - 2015 Edition entnommen werden.

Zur Ratifizierung ausstehende Bestleistungen

Ein Weltrekord wird von der IAAF offiziell geführt sobald dieser ratifiziert wurde. Nach der Ratifizierung wird die offizielle Liste der Weltrekorde aktualisiert (Regel 260.10c). Um die Listen im Artikel aktuell zu halten wird ein neuer Weltrekord, dessen Ratifizierung aussteht, in den Listen parallel mit dem alten Weltrekord geführt. Der alte Weltrekord behält seine Gültigkeit bis die neue Bestleistung ratifiziert wurde.

Kennzeichnung besonderer Leistungen

Bestimmte Außenbedingungen können Leistungen beeinflussen. Leistungen die unter außergewöhnlichen Bedingungen entstanden sind werden in der Literatur mit bestimmten wiederkehrende Kürzel hervorgehoben. Beispielsweise begünstigen große Höhe bessere Leistungen. Einige dieser Kürzel werden auch offiziell von der IAAF eingesetzt.[22] Die Verwendung solcher Kürzel wurde für die Listen auf ein Mindestmaß reduziert. Es werden verwendet:

Kürzel Bedeutung
A In einer Höhe von 1000 Meter oder mehr aufgestellt
i In der Halle erzielt
w Durch Wind begünstigt (Der Rückwind betrug mehr als 2 m/s)
+ Rekord aufgestellt auf einer Teilstrecke einer größeren Strecke
OT Überdimensionierte Laufbahn. In der Halle z. B. dürfen die Laufbahnen nicht größer als 220 Yards (201,17 m) sein.
(±X,X) In Klammern: Wind in Metern pro Sekunde (Minus-Angaben: Gegenwind, Plus-Angabe: Rückenwind)
auto Automatisch gemessene Zeiten.
aufgerundet Die gemessene Zeit wurde aufgerundet. Entsprechend dem Reglement zum Zeitpunkt der Aufstellung der Bestleistung.

Olympische Disziplinen

Freiluft-Weltrekorde, Männer (24 Disziplinen)

Disziplin Leistung Sportler Land Datum Ort
100 m 9,58 s (+0,9) Usain Bolt Jamaika JAM 16.08.2009 Berlin
200 m 19,19 s (−0,3) Usain Bolt Jamaika JAM 20.08.2009 Berlin
400 m 43,18 s Michael Johnson Vereinigte Staaten USA 26.08.1999 Sevilla
800 m 1:40,91 min David Lekuta Rudisha Kenia KEN 09.08.2012 London
1500 m 3:26,00 min Hicham El Guerrouj Marokko MAR 14.07.1998 Rom
5000 m 12:37,35 min Kenenisa Bekele Athiopien 1996 ETH 31.05.2004 Hengelo
10.000 m 26:17,53 min Kenenisa Bekele Athiopien 1996 ETH 26.08.2005 Brüssel
Marathon 2:02:57 h Dennis Kipruto Kimetto Kenia KEN 28.09.2014 Berlin
110 m Hürden 12,80 s (+0,3) Aries Merritt Vereinigte Staaten USA 07.09.2012 Brüssel
400 m Hürden 46,78 s Kevin Young Vereinigte Staaten USA 06.08.1992 Barcelona
3000 m Hindernis 7:53,63 min Saif Saaeed Shaheen Katar QAT 03.09.2004 Brüssel
7:53,17 min (nicht ratifiziert)[Anm. 1] Brahim Boulami Marokko MAR 16.08.2002 Zürich
Hochsprung 2,45 m Javier Sotomayor Kuba CUB 27.07.1993 Salamanca
Stabhochsprung 6,16 m i[Anm. 2] Renaud Lavillenie Frankreich FRA 15.02.2014 Donezk
Weitsprung 8,95 m (+0,3) Mike Powell Vereinigte Staaten USA 30.08.1991 Tokio
8,99 m A w (+4,4) (nicht ratifiziert)[Anm. 3] 21.07.1992 Sestriere
Dreisprung 18,29 m (+1,3) Jonathan Edwards Vereinigtes Konigreich GBR 07.08.1995 Göteborg
18,43 m w (+2,4) (nicht ratifiziert)[Anm. 3] 25.06.1995 Villeneuve-d’Ascq
Kugelstoßen 23,12 m Randy Barnes Vereinigte Staaten USA 20.05.1990 Los Angeles
Diskuswurf 74,08 m Jürgen Schult Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 06.06.1986 Neubrandenburg
Hammerwurf 86,74 m Jurij Sedych Sowjetunion URS 30.08.1986 Stuttgart
Speerwurf 98,48 m Jan Železný Tschechien CZE 25.05.1996 Jena
Zehnkampf 9045 Punkte Ashton Eaton Vereinigte Staaten USA 28/29.08.2015 Peking
10,23 s (100 m), 7,88 m (Weitsprung), 14,52 m (Kugelstoßen), 2,01 m (Hochsprung), 45,00 s (400 m) /
13,69 s (110 m Hürden), 43,34 m (Diskuswurf), 5,20 m (Stabhochsprung), 63,63 m (Speerwurf), 4:17,52 min (1500 m)
20-km-Gehen (Straße) 1:16:36 h Yūsuke Suzuki Japan JPN 15.03.2015 Nomi
50-km-Gehen (Straße) 3:32:33 h Yohann Diniz Frankreich FRA 15.08.2014 Zürich
4 × 100-m-Staffel 36,84 s Nesta Carter Jamaika JAM 11.08.2012 London
Michael Frater
Yohan Blake
Usain Bolt
4 × 400-m-Staffel 2:54,29 min Andrew Valmon Vereinigte Staaten USA 22.08.1993 Stuttgart
Quincy Watts
Harry Reynolds
Michael Johnson
2:54,20 min (annulliert)[Anm. 4] Jerome Young Vereinigte Staaten USA 22.07.1998 Uniondale
Antonio Pettigrew
Tyree Washington
Michael Johnson
Stand: 1. November 2015

Freiluft-Weltrekorde, Frauen (23 Disziplinen)

Disziplin Leistung Sportlerinnen Land Datum Ort
100 m 10,49 s (0,0)[Anm. 5] Florence Griffith-Joyner Vereinigte Staaten USA 16.07.1988 Indianapolis
200 m 21,34 s (+1,3) Florence Griffith-Joyner Vereinigte Staaten USA 29.09.1988 Seoul
400 m 47,60 s Marita Koch Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 06.10.1985 Canberra
800 m 1:53,28 min Jarmila Kratochvílová Tschechoslowakei TCH 26.07.1983 München
1500 m 3:50,07 min Genzebe Dibaba Athiopien ETH 17.07.2015 Monaco
5000 m 14:11,15 min Tirunesh Dibaba Athiopien 1996 ETH 06.06.2008 Oslo
10.000 m 29:31,78 min Wang Junxia China Volksrepublik CHN 08.09.1993 Peking
Marathon Mixed-Lauf
2:15:25 h Paula Radcliffe Vereinigtes Konigreich GBR 13.04.2003 London
Frauenlauf
2:17:42 h Paula Radcliffe Vereinigtes Konigreich GBR 17.04.2005 London
100 m Hürden 12,21 s (+0,7) Jordanka Donkowa Bulgarien 1971 BUL 20.08.1988 Stara Sagora
400 m Hürden 52,34 s Julija Petschonkina Russland RUS 08.08.2003 Tula
3000 m Hindernis 8:58,81 min Gulnara Galkina Russland RUS 17.08.2008 Peking
Hochsprung 2,09 m Stefka Kostadinowa Bulgarien 1971 BUL 30.08.1987 Rom
Stabhochsprung 5,06 m Jelena Issinbajewa Russland RUS 28.08.2009 Zürich
Weitsprung 7,52 m (+1,4) Galina Tschistjakowa Sowjetunion URS 11.06.1988 Leningrad
7,63 m A w (+2,1) (nicht ratifiziert)[Anm. 3] Heike Drechsler Deutschland GER 21.07.1992 Sestriere
Dreisprung 15,50 m (+0,9) Inessa Krawez Ukraine UKR 10.08.1995 Göteborg
Kugelstoßen 22,63 m Natalja Lissowskaja Sowjetunion URS 07.06.1987 Moskau
Diskuswurf 76,80 m Gabriele Reinsch Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 09.07.1988 Neubrandenburg
Hammerwurf 81,08 m Anita Włodarczyk Polen POL 01.08.2015 Cetniewo
Speerwurf 72,28 m Barbora Špotáková Tschechien CZE 13.09.2008 Stuttgart
Siebenkampf 7291 Punkte Jackie Joyner-Kersee Vereinigte Staaten USA 23/24.09.1988 Seoul
12,69 s (100 m Hürden), 1,86 m (Hochsprung), 15,80 m (Kugelstoßen), 22,56 s (200 m) /
7,27 m (Weitsprung), 45,66 m (Speerwurf), 2:08,51 min (800 m)
20-km-Gehen 1:24:38 h Liu Hong China Volksrepublik CHN 06.06.2015 La Coruña
4 × 100-m-Staffel 40,82 s Tianna Madison Vereinigte Staaten USA 10.08.2012 London
Allyson Felix
Bianca Knight
Carmelita Jeter
4 × 400-m-Staffel 3:15,17 min Tazzjana Ljadouskaja Sowjetunion URS 01.10.1988 Seoul
Olga Nasarowa
Marija Pinigina
Olha Bryshina
Stand: 1. November 2015

Nichtolympische Disziplinen

Freiluft-Weltrekorde, Männer (23 Disziplinen)

Disziplin Leistung Sportler Land Datum Ort
1000 m 2:11,96 min Noah Ngeny Kenia KEN 05.09.1999 Rieti
1 Meile 3:43,13 min Hicham El Guerrouj Marokko MAR 07.07.1999 Rom
2000 m 4:44,79 min Hicham El Guerrouj Marokko MAR 07.08.1999 Berlin
3000 m 7:20,67 min Daniel Komen Kenia KEN 01.09.1996 Rieti
20.000 m 56:26,0 min (aufgerundet 56:25,98) Haile Gebrselassie Athiopien 1996 ETH 27.06.2007 Ostrava
1 Stunde 21.285 m Haile Gebrselassie Athiopien 1996 ETH 27.06.2007 Ostrava
25.000 m 1:12:25,4 h Moses Cheruiyot Mosop Kenia KEN 03.06.2011 Eugene
30.000 m 1:26:47,4 h Moses Cheruiyot Mosop Kenia KEN 03.06.2011 Eugene
10-km-Straßenlauf 26:44 min Leonard Patrick Komon Kenia KEN 26.09.2010 Utrecht
15-km-Straßenlauf 41:13 min Leonard Patrick Komon Kenia KEN 21.11.2010 Nijmegen
20-km-Straßenlauf 55:21 min Zersenay Tadese Eritrea ERI 21.03.2010 Lissabon
Halbmarathon 58:23 min Zersenay Tadese Eritrea ERI 21.03.2010 Lissabon
25-km-Straßenlauf 1:11:18 h Dennis Kipruto Kimetto Kenia KEN 06.05.2012 Berlin
30-km-Straßenlauf 1:27:37 h Emmanuel Kipchirchir Mutai Kenia KEN 28.09.2014 Berlin
1:27:13 h (unter Vorbehalt)[Anm. 6] Eliud Kipchoge Kenia KEN 24.04.2016 London
Stanley Kipleting Biwott
1:27:20 h (unter Vorbehalt)[Anm. 6] Sisay Lemma Athiopien ETH 22.01.2016 Dubai
1:27:36 h (nicht ratifiziert)[Anm. 7] Wilfred Kirwa Kigen Kenia KEN 28.09.2014 Berlin
1:27:37 h (nicht ratifiziert)[Anm. 8] Geoffrey Kipsang Kamworor
1:27:37 h (nicht ratifiziert)[Anm. 9] Geoffrey Ronoh
100-km-Straßenlauf 6:13:33 h Takahiro Sunada Japan JPN 21.06.1998 Kitami
20.000-m-Gehen 1:17:25,6 h Bernardo Segura Mexiko MEX 07.05.1994 Bergen
30.000-m-Gehen 2:01:44,1 h Maurizio Damilano Italien ITA 03.10.1992 Cuneo
50.000-m-Gehen 3:35:27,2 h Yohann Diniz Frankreich FRA 12.03.2011 Reims
4 × 200-m-Staffel 1:18,63 min Nickel Ashmeade Jamaika JAM 24.05.2014 Nassau
Warren Weir
Jermaine Brown
Yohan Blake
4 × 800-m-Staffel 7:02,43 min Joseph Mwengi Mutua Kenia KEN 25.08.2006 Brüssel
William Yiampoy
Ismael Kipngetich Kombich
Wilfred Bungei
Medley-Staffel
(1200 m - 400 m -
800 m - 1600 m)
9:15,50 min Kyle Merber Vereinigte Staaten USA 03.05.2015 Nassau
Brycen Spratling
Brandon Johnson
Ben Blankenship
4 × 1500-m-Staffel 14:22,22 min Collins Cheboi Kenia KEN 25.05.2014 Nassau
Silas Kiplagat Magut
James Kiplagat
Asbel Kiprop
Straßenstaffel
(5 km - 10 km - 5 km -
10 km - 5 km - 7,195 km)
1:57:06 h Josphat Muchiri Ndambiri Kenia KEN 23.11.2005 Chiba
Martin Irungu Mathathi
Daniel Muchunu Mwangi
Mekubo Mogusu
Onesmus Nyerre
John Kariuki
Stand: 14. Mai 2016

Freiluft-Weltrekorde, Frauen (25 Disziplinen)

Disziplin Leistung Sportlerinnen Land Datum Ort
1000 m 2:28,98 min Swetlana Masterkowa Russland RUS 23.08.1996 Brüssel
1 Meile 4:12,56 min Swetlana Masterkowa Russland RUS 07.07.1999 Zürich
2000 m 5:25,36 min Sonia O’Sullivan Irland IRL 08.07.1994 Edinburgh
3000 m 8:06,11 min Wang Junxia China Volksrepublik CHN 13.09.1993 Peking
1 Stunde 18.517 m Dire Tune Athiopien 1996 ETH 12.06.2008 Ostrava
20.000 m 1:05:26,6 h Tegla Loroupe Kenia KEN 03.09.2000 Borgholzhausen
25.000 m 1:27:05,9 h Tegla Loroupe Kenia KEN 21.09.2002 Mengerskirchen
30.000 m 1:45:50,0 h Tegla Loroupe Kenia KEN 06.06.2003 Warstein
10-km-Straßenlauf Mixed-Lauf
30:21 min Paula Radcliffe Vereinigtes Konigreich GBR 23.02.2003 San Juan
Frauenlauf
30:29 min Asmae Leghzaoui Marokko MAR 08.06.2002 New York
15-km-Straßenlauf Mixed-Lauf
46:14 min Florence Kiplagat Kenia KEN 15.02.2015 Barcelona
Frauenlauf
46:59 min Lornah Kiplagat Niederlande NED 04.10.2007 Udine
20-km-Straßenlauf Mixed-Lauf
1:01:54 h Florence Kiplagat Kenia KEN 15.02.2015 Barcelona
Frauenlauf
1:02:57 h Lornah Kiplagat Niederlande NED 04.10.2007 Udine
Halbmarathon Mixed-Lauf
1:05:09 h Florence Kiplagat Kenia KEN 15.02.2015 Barcelona
Frauenlauf
1:06:25 h Lornah Kiplagat Niederlande NED 04.10.2007 Udine
25-km-Straßenlauf Mixed-Lauf
1:19:53 h Mary Jepkosgei Keitany Kenia KEN 09.05.2010 Berlin
Frauenlauf
1:22:47 h Paula Radcliffe Vereinigtes Konigreich GBR 14.08.2005 Helsinki
1:21:03 h (nicht ratifiziert)[Anm. 10] Paula Radcliffe Vereinigtes Konigreich GBR 17.04.2005 London
30-km-Straßenlauf Mixed-Lauf
1:38:49 h Mizuki Noguchi Japan JPN 25.09.2005 Berlin
1:36:36 h (nicht ratifiziert)[Anm. 11] Paula Radcliffe Vereinigtes Konigreich GBR 13.04.2003 London
1:38:23 h (nicht ratifiziert)[Anm. 12] Lilija Schobuchowa Russland RUS 09.10.2011 Chicago
1:38:29 h (nicht ratifiziert)[Anm. 13] Deena Kastor Vereinigte Staaten USA 09.10.2005 Chicago
1:38:30 h (nicht ratifiziert)[Anm. 14] Constantina Tomescu-Diță Rumänien ROM 22.10.2006 Chicago
1:38:31 h (nicht ratifiziert)[Anm. 15] Koren Jelela Athiopien ETH 16.10.2011 Toronto
Mare Dibaba
Frauenlauf
1:39:11 h Mary Jepkosgei Keitany Kenia KEN 17.04.2011 London
1:37:27 h (nicht ratifiziert)[Anm. 10] Paula Radcliffe Vereinigtes Konigreich GBR 17.04.2005 London
100-km-Straßenlauf Mixed-Lauf
6:33:11 h Tomoe Abe Japan JPN 25.06.2000 Kitami
Frauenlauf
Für einen reinen Frauenlauf, wurde bisher kein Weltrekord ratifiziert.
10.000-m-Gehen 41:56,23 min Nadeschda Rjaschkina Russland RUS 24.07.1990 Seattle
41:37,9 min (nicht ratifiziert)[Anm. 15] Gao Hongmiao China Volksrepublik CHN 07.04.1994 Peking
20.000-m-Gehen 1:26:52,3 h Olimpiada Iwanowa Russland RUS 06.09.2001 Brisbane
50.000-m-Gehen Erster Weltrekord sollte am 31. Dezember 2015 anerkannt werden.[Anm. 16]
4:55:19,4 h (nicht ratifiziert) Svetlana Bychenkova Russland RUS 27.06.1998 St. Petersburg
50-km-Gehen (Straße) Erster Weltrekord sollte am 31. Dezember 2015 anerkannt werden.[Anm. 16]
4:10:59 h (nicht ratifiziert) Monica Svensson Schweden SWE 21.10.2007 Scanzorosciate
Zehnkampf 8358 Punkte Austra Skujytė Litauen LTU 14/15.04.2005 Columbia
12,49 s (100 m), 46,19 m (Diskuswurf), 3,10 m (Stabhochsprung), 48,78 m (Speerwurf), 57,19 s (400 m) /
14,22 s (100 m Hürden), 6,12 m (Weitsprung), 16,42 m (Kugelstoßen), 1,78 m (Hochsprung), 5:15,86 min (1500 m)
4 × 200-m-Staffel 1:27,46 min LaTasha Jenkins Vereinigte Staaten USA 29.04.2000 Philadelphia
LaTasha Colander
Nanceen Perry
Marion Jones
4 × 800-m-Staffel 7:50,17 min Nadeschda Olisarenko Sowjetunion URS 05.08.1984 Moskau
Ljubow Gurina
Ljudmila Borissowa
Irina Podjalowskaja
Medley-Staffel
(1200 m - 400 m -
800 m - 1600 m)
10:36,50 min Treniere Moser Vereinigte Staaten USA 02.05.2015 Nassau
Sanya Richards-Ross
Ajee Wilson
Shannon Rowbury
4 × 1500-m-Staffel 16:33,58 min Mercy Cherono Kenia KEN 24.05.2014 Nassau
Faith Chepngetich Kipyegon
Irene Jelagat
Hellen Onsando Obiri
Straßenstaffel
(5 km - 10 km - 5 km -
10 km - 5 km - 7,195 km)
Mixed-Lauf
2:11:41 h Jiang Bo China Volksrepublik CHN 28.02.1998 Peking
Dong Yanmei
Zhao Fengting
Ma Zaijie
Lan Lixin
Lin Na
2:11:22 h (nicht ratifiziert)[Anm. 17] Berhane Adere Athiopien 1996 ETH 24.11.2003 Chiba
Tirunesh Dibaba
Eyerusalem Kuma
Ejegayehu Dibaba
Meseret Defar
Werknesh Kidane
Frauenlauf
2:16:04 h Genet Gebregiorgis Athiopien 1996 ETH 13.04.1996 Kopenhagen
Berhane Adere
Ayelech Worku
Gete Wami
Getenesh Urge
Luchia Yishak
Stand: 13. Februar 2016

U20-Weltrekorde

Männer (26 Disziplinen)

Disziplin Leistung Sportler Land Datum Ort
100 m 9,97 s (+1,8) Trayvon Bromell Vereinigte Staaten USA 14.06.2014 Eugene
200 m 19,93 s (+1,4) Usain Bolt Jamaika JAM 11.04.2004 Devonshire
400 m 43,87 s Steve Lewis Vereinigte Staaten USA 28.09.1988 Seoul
800 m 1:41,73 min Nijel Amos Botswana BOT 06.08.2012 London
1000 m 2:15,00 min Benjamin Kipkurui Kenia KEN 17.07.1999 Nizza
2:13,93 min (nicht ratifiziert)[Anm. 18] Abubaker Kaki Sudan SUD 22.07.2008 Stockholm
1500 m 3:28,81 min Ronald Kwemoi Kenia KEN 18.07.2014 Monaco
1 Meile 3:49,29 min William Biwott Tanui Kenia KEN 03.07.2009 Oslo
3000 m 7:28,78 min Augustine Kiprono Choge Kenia KEN 13.05.2005 Doha
5000 m 12:47:53 min Hagos Gebrhiwet Athiopien ETH 06.07.2012 Saint-Denis
10.000 m 26:41,75 min Samuel Kamau Wanjiru Kenia KEN 26.08.2005 Brüssel
3000 m Hindernis 7:58,66 min Stephen Cherono Kenia KEN 24.08.2001 Brüssel
110 m Hürden 12,99 s (+0,5) Wilhem Belocian Frankreich FRA 24.07.2014 Eugene
400 m Hürden 48,02 s Danny Harris Vereinigte Staaten USA 17.06.1984 Los Angeles
Hochsprung 2,37 m Dragutin Topić Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik YUG 12.08.1990 Plovdiv
Steve Smith Vereinigtes Konigreich GBR 20.09.1992 Seoul
Stabhochsprung 5,80 m Maxim Tarassow Sowjetunion URS 14.07.1989 Brjansk
Raphael Holzdeppe Deutschland GER 28.06.2008 Biberach
Weitsprung 8,35 m (+1,1) Sergej Morgunow Russland RUS 20.06.2012 Tscheboksary
Dreisprung 17,50 m (+0,3) Volker Mai Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 23.06.1985 Erfurt
Kugelstoßen [6 kg] 23,00 m Jacko Gill Neuseeland NZL 18.08.2013 Auckland
Diskuswurf [1,75 kg] 70,13 m Mykyta Nesterenko Ukraine UKR 24.05.2008 Halle
Hammerwurf [6 kg] 85,57 m Ashraf Amgad Elseify Katar QAT 14.07.2012 Barcelona
Speerwurf 84,69 m Zigismunds Sirmais Lettland LAT 22.06.2011 Sofia
Zehnkampf 8397 Punkte[Anm. 19] Torsten Voss Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 06/07.07.1982 Erfurt
10,76 s (100 m), 7,66 m (Weitsprung), 14,41 m (Kugelstoßen), 2,09 m (Hochsprung), 48,37 s (400 m) /
14,37 s (110 m Hürden), 41,76 m (Diskuswurf), 4,80 m (Stabhochsprung), 62,90 m (Speerwurf), 4:34,04 min (1500 m)
10.000-m-Gehen 38:46,4 min Wiktor Burajew Russland RUS 20.05.2000 Moskau
10-km-Gehen 37:44 min Wang Zhen China Volksrepublik CHN 18.09.2010 Peking
4 × 100-m-Staffel 38,66 s Trell Kimmons Vereinigte Staaten USA 18.07.2004 Grosseto
Abidemi Omole
Ivory Williams
LaShawn Merritt
4 × 400-m-Staffel 3:01,09 min Brandon Johnson Vereinigte Staaten USA 18.07.2004 Grosseto
LaShawn Merritt
Jason Craig
Kerron Clement
Stand: 1. November 2015

Frauen (27 Disziplinen)

Disziplin Leistung Sportlerinnen Land Datum Ort
100 m 10,88 s (+2,0) Marlies Oelsner Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 01.07.1977 Dresden
200 m 22,18 s (+0,8) Allyson Felix Vereinigte Staaten USA 25.08.2004 Athen
22,11 s A (−0,5) (nicht ratifiziert)[Anm. 18] 03.05.2003 Mexiko-Stadt
400 m 49,42 s Grit Breuer Deutschland GER 27.08.1991 Tokio
800 m 1:54,01 min Pamela Jelimo Kenia KEN 29.08.2008 Zürich
1000 m 2:35,4 min Irina Nikitina Sowjetunion URS 05.08.1979 Podolsk
Katrin Wühn Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 12.07.1984 Potsdam
1500 m 3:51,34 min Lang Yinglai China Volksrepublik CHN 18.10.1997 Shanghai
1 Meile 4:17,57 min Zola Budd Vereinigtes Konigreich GBR 21.08.1985 Zürich
3000 m 8:28,83 min Zola Budd Vereinigtes Konigreich GBR 07.09.1985 Rom
5000 m 14:30,88 min Tirunesh Dibaba Athiopien 1996 ETH 11.06.2004 Bergen
10.000 m 30:26,50 min Linet Chepkwemoi Masai Kenia KEN 15.08.2008 Peking
3000 m Hindernis 9:20,37 min Birtukan Adamu Athiopien ETH 26.05.2011 Rom
100 m Hürden 12,84 s (+1,5) Aliuska López Kuba CUB 16.07.1987 Zagreb
12,74 s (+1,7) (nicht ratifiziert)[Anm. 18] Dior Hall Vereinigte Staaten USA 13.06.2015 Eugene
12,83 s (+1,7) (nicht ratifiziert)[Anm. 18] Oluwatobiloba Amusan Nigeria NGA 30.04.2015 El Paso
400 m Hürden 54,40 s Wang Xing China Volksrepublik CHN 21.10.2005 Nanjing (China)
Hochsprung 2,01 m Olga Turtschak Sowjetunion URS 07.07.1986 Moskau
Heike Balck Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 18.06.1989 Karl-Marx-Stadt
Stabhochsprung 4,64 m Eliza McCartney Neuseeland NZL 19.12.2015 Auckland
4,71 m i (wird nicht ratifiziert)[Anm. 20] Wilma Murto Finnland FIN 31.01.2016 Zweibrücken
Weitsprung 7,14 m (+1,1) Heike Daute Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 04.06.1983 Bratislava
Dreisprung 14,62 m (+1,0) Teresa Marinowa Bulgarien BUL 25.08.1996 Sydney
Kugelstoßen 20,54 m Astrid Kumbernuss Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 01.07.1989 Orimattila
Diskuswurf 74,40 m Ilke Wyludda Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 13.09.1988 Berlin
Hammerwurf 73,24 m Zhang Wenxiu China Volksrepublik CHN 24.06.2005 Changsha
Speerwurf 63,01 m Wera Rebrik Ukraine UKR 10.07.2008 Bydgoszcz
63,86 m (unter Vorbehalt)[Anm. 6] Yulenmis Aguilar Kuba CUB 02.08.2015 Edmonton
Siebenkampf 6542 Punkte Carolina Klüft Schweden SWE 09/10.08.2002 München
13,33 s (100 m Hürden), 1,89 m (Hochsprung), 13,16 m (Kugelstoßen), 23,71 s (200 m) /
6,36 m (Weitsprung), 47,61 m (Speerwurf), 2:17,99 min (800 m)
6768 Punkte w (nicht ratifiziert)[Anm. 21] Tatjana Tschernowa Russland RUS 02/03.06.2007 Arles
13,04 s (100 m Hürden), 1,82 m (Hochsprung), 13,57 m (Kugelstoßen), 23,59 s (200 m) /
6,61 m (Weitsprung), 53,43 m (Speerwurf), 2:15,05 min (800 m)
Zehnkampf Wird erst ratifiziert, wenn über 7300 Punkte erzielt worden sind (Regel 262).
10.000-m-Gehen 42:47,25 min Anežka Drahotová Tschechien CZE 23.07.2014 Eugene
42:43 min (nicht ratifiziert)[Anm. 22] Swetlana Wassiljewa Russland RUS 24.02.2011 Sotschi
10-km-Gehen 41:57 min Gao Hongmiao China Volksrepublik CHN 08.09.1993 Peking
41:52 min (nicht ratifiziert)[Anm. 15] Tatyana Mineyeva Russland RUS 05.09.2009 Pensa
4 × 100-m-Staffel 43,29 s Bianca Knight Vereinigte Staaten USA 08.08.2006 Eugene
Jeneba Tarmoh
Elizabeth Olear
Gabrielle Mayo
4 × 400-m-Staffel 3:27,60 min Alexandria Anderson Vereinigte Staaten USA 18.07.2004 Grosseto
Ashlee Kidd
Stephanie Smith
Natasha Hastings
Stand: 14. Mai 2016

Hallen-Weltrekorde

In der Leichtathletik werden für die Hallenwettkämpfe gesonderte Weltrekorde geführt. Normalerweise werden in der Halle nicht die Leistungen aus der Freiluftsaison erzielt. Das liegt daran, dass die Athleten die Hallensaison meist nur als Vorbereitung für die Freiluftsaison nutzen; die meisten Athleten haben im Winter nicht ihre Topform, sondern befinden sich noch im Aufbau (eine Ausnahme ist zum Beispiel der Stabhochsprung der Männer, wo der Weltrekord in der Halle erzielt wurde). Zudem sind auf der kürzeren und somit engeren Rundbahn von 200 Metern kaum so schnelle Zeiten wie auf der 400-Meter-Freiluftbahn zu erreichen.

Männer (22 Disziplinen)

Disziplin Leistung Sportler Land Datum Ort
50 m 5,56 s A Donovan Bailey Kanada CAN 09.02.1996 Reno
5,55 s (annulliert)[Anm. 23] Ben Johnson Kanada CAN 31.01.1987 Ottawa
5,56 s (nicht ratifiziert)[Anm. 14] Maurice Greene Vereinigte Staaten USA 13.02.1999 Los Angeles
60 m 6,39 s Maurice Greene Vereinigte Staaten USA 03.02.1998 Madrid
03.03.2001 Atlanta
200 m 19,92 s Frank Fredericks Namibia NAM 18.02.1996 Liévin
400 m 44,57 s Kerron Clement Vereinigte Staaten USA 12.03.2005 Fayetteville
800 m 1:42,67 min Wilson Kipketer Danemark DEN 09.03.1997 Bercy (Paris)
1000 m 2:14,96 min Wilson Kipketer Danemark DEN 20.02.2000 Birmingham
2:14,20 min (unter Vorbehalt)[Anm. 6] Ayanleh Souleiman Dschibuti DJI 17.02.2016 Stockholm
1500 m 3:31,18 min Hicham El Guerrouj Marokko MAR 02.02.1997 Stuttgart
1 Meile 3:48,45 min Hicham El Guerrouj Marokko MAR 12.02.1997 Gent
3000 m 7:24,90 min Daniel Komen Kenia KEN 06.02.1998 Budapest
5000 m 12:49,60 min Kenenisa Bekele Athiopien 1996 ETH 20.02.2004 Birmingham
50 m Hürden 6,25 s Mark McKoy Kanada CAN 05.03.1986 Kōbe
60 m Hürden 7,30 s Colin Jackson Vereinigtes Konigreich GBR 06.03.1994 Sindelfingen
Hochsprung 2,43 m Javier Sotomayor Kuba CUB 04.03.1989 Budapest
Stabhochsprung 6,16 m Renaud Lavillenie Frankreich FRA 15.02.2014 Donezk
Weitsprung 8,79 m Carl Lewis Vereinigte Staaten USA 27.01.1984 New York City
Dreisprung 17,92 m Teddy Tamgho Frankreich FRA 06.03.2011 Paris
17,92 m
Kugelstoßen 22,66 m Randy Barnes Vereinigte Staaten USA 20.01.1989 Los Angeles
Siebenkampf 6645 Punkte Ashton Eaton Vereinigte Staaten USA 09/10.03.2012 Istanbul
6,79 s (60 m), 8,16 m (Weitsprung), 14,56 m (Kugelstoßen), 2,03 m (Hochsprung) /
7,68 s (60 m Hürden), 5,20 m (Stabhochsprung), 2:32,77 min (1000 m)
5000-m-Gehen 18:07,08 min Michail Schtschennikow Russland RUS 14.02.1995 Moskau
4 × 200-m-Staffel 1:22,11 min Linford Christie Vereinigtes Konigreich GBR 03.03.1991 Glasgow
Darren Braithwaite
Ade Mafe
John Regis
4 × 400-m-Staffel 3:02,13 min Kyle Clemons Vereinigte Staaten USA 09.03.2014 Sopot
David Verburg
Kind Butler III
Calvin Smith
3:01,96 min (nicht ratifiziert)[Anm. 24] Kerron Clement Vereinigte Staaten USA 11.02.2006 Fayetteville
Wallace Spearmon
Darold Williamson
Jeremy Wariner
4 × 800-m-Staffel 7:13,11 min All Star USA 09.02.2014 Boston
Richard Jones Vereinigte Staaten USA
Karl Paranya
Duane Solomon
Erik Sowinski
Stand: 18. Februar 2016

Frauen (22 Disziplinen)

Disziplin Leistung Sportlerinnen Land Datum Ort
50 m 5,96 s Irina Priwalowa Russland RUS 09.02.1995 Madrid
60 m 6,92 s Irina Priwalowa Russland RUS 11.02.1993 Madrid
09.02.1995 Madrid
200 m 21,87 s Merlene Ottey Jamaika JAM 13.02.1993 Liévin
400 m 49,59 s Jarmila Kratochvílová Tschechoslowakei TCH 07.03.1982 Mailand
800 m 1:55,82 min Jolanda Čeplak Slowenien SLO 03.03.2002 Wien
1000 m 2:30,94 min Maria de Lurdes Mutola Mosambik MOZ 25.02.1999 Stockholm
1500 m 3:55,17 min Genzebe Dibaba Athiopien ETH 01.02.2014 Karlsruhe
1 Meile 4:17,14 min Doina Melinte Rumänien ROU 09.02.1990 East Rutherford
4:13,31 min (unter Vorbehalt)[Anm. 6] Genzebe Dibaba Athiopien ETH 17.02.2016 Stockholm
3000 m 8:16,60 min Genzebe Dibaba Athiopien ETH 06.02.2014 Stockholm
5000 m 14:18,86 min Genzebe Dibaba Athiopien ETH 19.02.2015 Stockholm
50 m Hürden 6,58 s Cornelia Oschkenat Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 20.02.1988 Berlin
60 m Hürden 7,68 s Susanna Kallur Schweden SWE 10.02.2008 Karlsruhe
Hochsprung 2,08 m Kajsa Bergqvist Schweden SWE 04.02.2006 Arnstadt
Stabhochsprung 5,02 m Jennifer Suhr Vereinigte Staaten USA 02.03.2013 Albuquerque
5,03 m (unter Vorbehalt)[Anm. 6] 30.01.2016 Brockport
Weitsprung 7,37 m Heike Drechsler Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 13.02.1988 Wien
Dreisprung 15,36 m Tatjana Lebedewa Russland RUS 06.03.2004 Budapest
Kugelstoßen 22,50 m Helena Fibingerová Tschechoslowakei TCH 19.02.1977 Jablonec
Fünfkampf 5013 Punkte Natalja Dobrynska Ukraine UKR 09.03.2012 Istanbul
8,38 s (60 m Hürden), 1,84 m (Hochsprung), 16,51 m (Kugelstoßen), 6,57 m (Weitsprung), 2:11,15 min (800 m)
3000-m-Gehen 11:40,33 min Claudia Iovan Rumänien ROU 30.01.1999 Bukarest
11:35,34 min (nicht ratifiziert)[Anm. 22] Gillian O’Sullivan Irland IRL 15.02.2003 Belfast
4 × 200-m-Staffel 1:32,41 min Jekaterina Kondratjewa Russland RUS 29.01.2005 Glasgow
Irina Chabarowa
Julija Petschonkina
Julija Guschtschina
4 × 400-m-Staffel 3:23,37 min Julija Guschtschina Russland RUS 28.01.2006 Glasgow
Olga Kotljarowa
Olga Saizewa
Olesja Krasnomowez
4 × 800-m-Staffel 8:06,24 min Moskau 1 18.02.2011 Moskau
Aleksandra Bulanowa Russland RUS
Jekaterina Martinowa
Jelena Kofanowa
Anna Balakschina
Stand: 18. Februar 2016

U20-Hallenweltrekorde

Männer (16 Disziplinen)

Disziplin Leistung Sportler Land Datum Ort
60 m 6,51 s Mark Lewis-Francis Vereinigtes Konigreich GBR 11.03.2001 Lissabon
200 m 20,37 s Walter Dix Vereinigte Staaten USA 11.03.2005 Fayetteville
400 m 44,80 s Kirani James Grenada GRN 27.02.2011 Fayetteville
800 m 1:44,35 min Yuriy Borzakovskiy Russland RUS 30.01.2000 Dortmund
1000 m 2:15,77 min Abubaker Kaki Sudan SUD 21.02.2008 Stockholm
1500 m 3:36,28 min Belal Mansoor Ali Bahrain BRN 20.02.2007 Stuttgart
1 Meile 3:55,02 min German Fernandez Vereinigte Staaten USA 28.02.2009 College Station
3000 m 7:32,87 min Hagos Gebrhiwet Athiopien ETH 02.02.2013 Boston
5000 m 12:53,29 min Isiah Koech Kenia KEN 11.02.2011 Düsseldorf
60 m Hürden 7,50 s Konstandinos Douvalidis Griechenland GRE 11.02.2006 Athen
David Omoregie Vereinigtes Konigreich GBR 09.03.2014 Cardiff
7,48 s (nicht ratifiziert)[Anm. 25] Wilhem Belocian Frankreich FRA 09.03.2014 Val-de-Reuil
Hochsprung 2,35 m Wladimir Jaschtschenko Sowjetunion URS 12.03.1978 Mailand
Stabhochsprung 5,68 m Raphael Holzdeppe Deutschland GER 01.03.2008 Halle
Weitsprung 8,22 m Wiktor Kusnjezow Ukraine UKR 22.01.2005 Brovary
Dreisprung 17,14 m Volker Mai Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 02.03.1985 Pireas
Kugelstoßen 22,48 m Konrad Bukowiecki Polen POL 08.01.2016 Toruń
Siebenkampf 5984 Punkte Eusebio Caceres Spanien ESP 07.03.2010 San Sebastian
6,94 s (100 m), 7,96 m (Weitsprung), 13,19 m (Kugelstoßen), 1,96 m (Hochsprung) /
7,90 s (60 m Hürden), 4,60 m (Stabhochsprung), 2:51,42 min (1000 m)
6022 Punkte (nicht ratifiziert)[Anm. 25] Gunnar Nixon Vereinigte Staaten USA 28.01.2012 Fayetteville
7,10 s (100 m), 7,53 m (Weitsprung), 13,97 m (Kugelstoßen), 2,15 m (Hochsprung) /
8,21 s (60 m Hürden), 4,50 m (Stabhochsprung), 2:40,15 min (1000 m)
Stand: 15. Februar 2016

Frauen (16 Disziplinen)

Disziplin Leistung Sportler Land Datum Ort
60 m 7,07 s Ewa Swoboda Polen POL 12.02.2016 Toruń
200 m 22,40 s Bianca Knight Vereinigte Staaten USA 14.03.2008 Fayetteville
400 m 50,82 s Sanya Richards Vereinigte Staaten USA 13.03.2004 Fayetteville
800 m 2:01,03 min Meskerem Legesse Athiopien 1996 ETH 14.02.2004 Fayetteville
2:00,7 min OT (nicht ratifiziert) Katrin Wühn Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 07.01.1984 Senftenberg
Christine Wachtel 22.01.1984
1000 m 2:35,80 min Mary Cain Vereinigte Staaten USA 08.02.2014 Boston
1500 m 4:01,81 min Gudaf Tsegay Athiopien ETH 20.02.2016 Glasgow
1 Meile 4:24,10 min Kalkidan Gezahegne Athiopien ETH 20.02.2010 Birmingham
3000 m 8:33,56 min Tirunesh Dibaba Athiopien 1996 ETH 20.02.2004 Birmingham
5000 m 14:53,99 min Tirunesh Dibaba Athiopien 1996 ETH 31.01.2004 Boston
60 m Hürden 8,06 s Ulrike Denk Deutschland Bundesrepublik FRG 19.02.1983 Dortmund
Monique Éwanjé-Épée Frankreich FRA 22.02.1986 Madrid
8,01 s (unter Vorbehalt)[Anm. 6] Dior Hall Vereinigte Staaten USA 13.03.2015 Fayetteville
Hochsprung 1,97 m Mariya Kuchina Russland RUS 26.01.2011 Třinec
1,99 m (unter Vorbehalt)[Anm. 6] Vashti Cunningham Vereinigte Staaten USA 12.03.2016 Portland
Stabhochsprung 4,63 m Angelica Bengtsson Schweden SWE 22.02.2011 Stockholm
4,71 m (unter Vorbehalt)[Anm. 6] Wilma Murto Finnland FIN 31.01.2016 Zweibrücken
Weitsprung 6,88 m Heike Daute Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 01.02.1983 Berlin
Dreisprung 14,37 m Ren Ruiping China Volksrepublik CHN 11.03.1995 Barcelona
Kugelstoßen 20,51 m Heidi Krieger Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 08.02.1984 Budapest
Fünfkampf 4535 Punkte Carolina Klüft Schweden SWE 01.03.2002 Wien
8,49 s (60 m Hürden), 1,81 m (Hochsprung), 12,71 m (Kugelstoßen), 6,24 m (Weitsprung), 2:14,95 min (800 m)
4694 Punkte OT (nicht ratifiziert) Sibylle Thiele Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 15.03.1984 Senftenberg
8,59 s (60 m Hürden), 1,86 m (Hochsprung), 14,32 m (Kugelstoßen), 6,51 m (Weitsprung), 2:20,4 min (800 m)
4635 Punkte (nicht ratifiziert)[Anm. 26] Kendell Williams Vereinigte Staaten USA 15.03.2014 Albuquerque
8,21 s (60 m Hürden), 1,88 m (Hochsprung), 12,05 m (Kugelstoßen), 6,32 m (Weitsprung), 2:17,31 min (800 m)
4558 Punkte (nicht ratifiziert)[Anm. 25] Nafissatou Thiam Belgien BEL 03.02.2013 Gent
8,65 s (60 m Hürden), 1,84 m (Hochsprung), 14,00 m (Kugelstoßen), 6,30 m (Weitsprung), 2:21,18 min (800 m)
Stand: 14. Mai 2016

Ehemalige Weltrekorde

Umrechnung von imperialen zu metrischen Strecken

Yards Meilen Meter Yards Meilen Meter Meilen Meter
50 45,720 440 (4 × 110 yd) 1/4 402,336 5 8046,720
55 1/32 50,292 600 548,640 6 9656,064
60 54,864 880 (4 × 220 yd) 1/2 804,672 7 11.265,408
65 59,436 1000 914,400 8 12.874,752
75 68,580 1320 3/4 1207,008 9 14.484,096
100 91,440 1760 (4 × 440 yd) 1 1609,344 10 16.093,440
110 1/16 100,584 2640 (3 × 880 yd) 3/2 2414,016 15 24.140,160
120 109,728 3520 (4 × 880 yd) 2 3218,688 20 32.186,880
220 (4 × 55 yd) 1/8 201,168 3 4828,032 25 40.233,600
300 274,320 4 6437,376 30 48.280,320

Männer (63 Disziplinen)

In der nachfolgenden Tabelle sind Weltrekorde der Männer aufgelistet, die seit der Einführung der ersten Weltrekordliste im Juni 1914 irgendwann einmal als offizielle Weltrekorde geführt wurden und später eingestellt wurden. Die Unterscheidung von Rekorden über 200 m/220 yd, die auf einer Geraden erzielt wurden bzw. auf der halben Stadionrunde mit einer Kurve, macht die IAAF erst seit 1951. Offizielle Weltrekorde über die halbe Stadionrunde werden erst seit dem 1. Januar 1959 geführt. Weltrekorde, die auf einer geraden Strecke aufgestellt wurden, sind 1969 aus den Listen entfernt worden.

Die Zeiten wurden gemäß den geltenden Regeln zum Zeitpunkt der Aufstellung des Weltrekords gerundet. So wurden Rekorde auf den Langstrecken, die auf eine 1/10-Sekunde genau gemessen wurden, auf die nächsthöhere 1/5-Sekunde aufgerundet. Sämtliche Zeiten in der Tabelle sind handgestoppt.

Disziplin Letzte anerkannte Bestleistungen Sportler Land Datum Ort Einstellung der Disziplin
100 yd 9,0 s (0,0) [auto: 8,94] Ivory Crockett Vereinigte Staaten USA 11.05.1974 Knoxville 01.01.1977
9,0 s (+0,9) [auto: 9,30] Houston McTear Vereinigte Staaten USA 09.05.1975 Winter Park
200 m (Gerade) 19,5 s (+1,84) Tommie Smith Vereinigte Staaten USA 07.05.1966 San José 1969
220 yd (Gerade) 19,5 s (+1,84) Tommie Smith Vereinigte Staaten USA 07.05.1966 San José 1969
220 yd (Kurve) 19,9 s (+1,3) Don Quarrie Jamaika JAM 07.06.1975 Eugene 01.01.1977
Steve Williams Vereinigte Staaten USA
300 yd 30,0 s József Kovács Ungarn 1918 HUN 06.10.1935 Budapest
300 m 33,2 s Charles Paddock Vereinigte Staaten 48 USA 23.04.1921 Redlands
440 yd 44,5 s John Smith Vereinigte Staaten USA 26.06.1971 Eugene 01.01.1977
500 m 1:02,0 min Benjamin Eastman Vereinigte Staaten 48 USA 06.08.1934 Oslo
600 yd 1:09,2 min Ben Eastman Vereinigte Staaten 48 USA 01.04.1933 San Francisco
880 yd 1:44,1 min Rick Wohlhuter Vereinigte Staaten USA 08.06.1974 Eugene 01.01.1977
1000 yd 2:09,7 min Elroy Robinson Vereinigte Staaten 48 USA 15.05.1937 Fresno
1320 yd 3:00,6 min Jules Ladoumègue Dritte Französische Republik FRA 13.09.1931 Paris
2 Meilen 8:13,8 min (aufgerundet 8:13,68) Brendan Foster Vereinigtes Konigreich GBR 27.08.1973 London 01.01.1977
3 Meilen 12:47,8 min + Emiel Puttemans Belgien BEL 20.09.1972 Brüssel 01.01.1977
4 Meilen 19:01,0 min Volmari Iso-Hollo Finnland FIN 20.07.1933 Viipuri
5 Meilen 24:06,2 min (aufgerundet 24:06,1) Paavo Nurmi Finnland FIN 01.10.1924 Viipuri
6 Meilen 26:47,0 min + Ron Clarke Australien AUS 14.07.1965 Oslo 01.01.1977
7 Meilen 35:04,6 min + Alfred Shrubb Vereinigtes Konigreich 1801 GBI 05.11.1904 Glasgow
8 Meilen 40:16,0 min + Alfred Shrubb Vereinigtes Konigreich 1801 GBI 05.11.1904 Glasgow
9 Meilen 45:27,6 min + Alfred Shrubb Vereinigtes Konigreich 1801 GBI 05.11.1904 Glasgow
10 Meilen 45:57,2 min + Josephus Hermens Niederlande HOL 14.09.1975 Papendal 01.01.1977
15 Meilen 1:11:52,6 h + Pekka Päivärinta Finnland FIN 15.05.1975 Oulu 01.01.1977
20 Meilen 1:51:54,0 h George Crossland Vereinigtes Konigreich 1801 GBI 22.09.1894 London
25 Meilen 2:26:10,8 h Michele Faneli Italien 1861 ITA 21.10.1934 Rom
2 Stunden 34.435 m José Ribas Argentinien ARG 14.09.1935 Buenos Aires
120 yd Hürden 13,0 s (+1,84) Rod Milburn Vereinigte Staaten USA 20.06.1973 Eugene 01.01.1977
220 yd Hürden (Gerade) 21,9 s (+1,4) Don Styron Vereinigte Staaten 49 USA 02.04.1960 Eugene 01.01.1977
200 m Hürden (Gerade) 22,3 s Fred Wolcott Vereinigte Staaten 48 USA 08.06.1940 Princeton
200 m Hürden (Kurve) 22,5 s (+1,2) Martin Lauer Deutschland Bundesrepublik FRG 07.07.1959 Zürich
22,5 s (0,0) [auto: 22,69] Glenn A. Davis Vereinigte Staaten USA 20.08.1960 Bern
440 yd Hürden 48,7 s Jim Bolding Vereinigte Staaten USA 24.07.1974 Turin 01.01.1977
Standhochsprung 1,67 m Leo Goehring Vereinigte Staaten 48 USA 14.06.1913 New York
Standweitsprung 3,47 m Ray Ewry Vereinigte Staaten 45 USA 29.08.1904 St. Louis
Kugelstoßen (beidarmig) 29,46 m (15,77 m + 13,69 m) József Darányi Ungarn 1918 HUN 28.09.1935 Budapest
Diskuswurf (beidarmig) 90,13 m (45,57 m + 44,56 m) Elmer Niklander Finnland Großfurstentum 1883 FIN 20.07.1913 Helsinki
Speerwurf (alter Speer) 104,80 m Uwe Hohn Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 20.07.1984 Berlin 01.01.1987
Speerwurf (beidarmig) 114,28 m (61,81 m + 52,47 m) Yngve Häckner Schweden SWE 30.09.1917 Karlskoga
Gewichtweitwurf [25,4 kg] 12,35 m Matthew McGrath Vereinigte Staaten 46 USA 23.09.1911 Montreal
1-Meile-Bahngehen 6:25,8 min George Goulding Kanada 1868 CAN 04.06.1910 Montreal
2-Meilen-Bahngehen 12:45,0 min Werner Hardmo Schweden SWE 01.09.1945 Malmö
3-Meilen-Bahngehen 20:25,8 min + George Larner Vereinigtes Konigreich 1801 GBI 19.08.1905 Brighton
4-Meilen-Bahngehen 27:14,0 min George Larner Vereinigtes Konigreich 1801 GBI 19.08.1905 Brighton
5-Meilen-Bahngehen 34:32,8 min Josef Doležal Tschechoslowakei TCH 15.10.1955 Manchester
6-Meilen-Bahngehen 43:07,0 min + Alfred Pope Vereinigtes Konigreich GBR 31.08.1932 London
7-Meilen-Bahngehen 48:15,2 min Werner Hardmo Schweden SWE 09.09.1945 Kumla
8-Meilen-Bahngehen 58:04,6 min + Alfred Pope Vereinigtes Konigreich GBR 31.08.1932 London
9-Meilen-Bahngehen 1:07:37,8 h + George Larner Vereinigtes Konigreich 1801 GBI 17.07.1908 London
10-Meilen-Bahngehen 1:10:45,8 h Josef Doležal Tschechoslowakei TCH 30.04.1954 Stará Boleslav
15-Meilen-Bahngehen 1:56:09,8 h + Jānis Daliņš Lettland LAT 01.06.1933 Riga
20-Meilen-Bahngehen 2:27:38,6 h Vittorio Visini Italien ITA 01.11.1975 Vicenza 01.01.1977
25-Meilen-Bahngehen 3:32:26,0 h Jānis Daliņš Lettland LAT 16.06.1932 Riga
30-Meilen-Bahngehen 3:48:23,4 h + Bernd Kannenberg Deutschland Bundesrepublik FRG 16.11.1975 Nerviano 01.01.1977
3000-m-Bahngehen 11:51,8 min + Werner Hardmo Schweden SWE 01.09.1945 Malmö
5000-m-Bahngehen 20:26,8 min Werner Hardmo Schweden SWE 31.07.1945 Kumla
10.000-m-Bahngehen 42:10,4 min Grigoriy Panichkin Sowjetunion 1955 URS 10.06.1958 Riga
15.000-m-Bahngehen 1:05:18,0 h Leonid Spirin Sowjetunion 1955 URS 24.09.1957 Dnepropetrovsk
25.000-m-Bahngehen 2:00:46,0 h Jānis Daliņš Lettland LAT 01.06.1933 Riga
1-Stunde-Bahngehen 13,812 m John Mikaelsson Schweden SWE 01.09.1945 Stockholm
2-Stunden-Bahngehen 29,572 m + Maurizio Damilano Italien ITA 03.10.1992 Cuneo 01.01.2004
4 × 110-yd-Staffel 38,6 s University of Southern California 17.06.1967 Provo 01.01.1977
Earl McCullouch Vereinigte Staaten USA
Fred Kuller
O.J. Simpson
Lennox Miller Jamaika JAM
4 × 220-yd-Staffel 1:21,7 min University of Tennessee 10.04.1976 Knoxville 01.01.1977
Lamar Preyor Vereinigte Staaten USA
Ronnie Harris
Jerome Morgan
Reggie Jones
4 × 440-yd-Staffel 3:02,4 min Ronnie Ray Vereinigte Staaten USA 18.07.1975 Durham 01.01.1977
Robert Taylor
Maurice Peoples
Stan Vinson
4 × 880-yd-Staffel 7:10,4 min Chicago Track Club 12.05.1973 Durham 01.01.1977
Tom Bach Vereinigte Staaten USA
Kenneth Sparks
Lowell Paul
Rick Wohlhuter
4 × 1-Meile-Staffel 16:02,8 min Kevin Ross Neuseeland NZL 03.02.1972 Auckland 01.01.1977
Tony Polhill
Richard Tayler
Dick Quax

Männer (Halle, 1 Disziplin)

Disziplin Letzte anerkannte Bestleistungen Sportler Land Datum Ort Einstellung der Disziplin
Achtkampf 7084 Punkte Christian Plaziat Frankreich FRA 11/12.02.1989 Vittel 1990
6,78 s (60 m), 14,73 m (Kugelstoßen), 2,10 m (Hochsprung), 49,38 s (400 m) /
7,64 m (Weitsprung), 7,91 s (80 m Hürden), 4,80 m (Stabhochsprung), 2:48,08 min (1000 m)

Frauen (Rekorde unter FSFI von 1927 bis 1936, 35 Disziplinen)

In der nachfolgenden Tabelle sind Weltrekorde der Frauen aufgelistet, die unter der FSFI geführt wurden. Die FSFI wurde 1936 aufgelöst und die Frauenleichtathletik fortwährend von der IAAF weitergeführt. Eine Bedingung bei der Übernahme, war die Anerkennung der Weltrekorde der FSFI durch die IAAF. In der Tabelle sind die Weltrekorde aufgelistet, die von der FSFI nach 1926 eingestellt wurden sind. Ab 1928 führte die FSFI, nur noch Rekorde auf metrischen Strecken. Außerdem sind noch die Weltrekorde aufgelistet auf Strecken, die von IAAF ab 1936 nicht mehr fortgeführt wurden sind.

o = In den Listen, die 1936 die FSFI zur Ratifizierung an die IAAF schickte, stand bei diesen Bestleistungen unter der Rubrik (Datum der Ratifizierung) ausstehend.

Der Dreikampf wurde 1932 durch den Fünfkampf ersetzt.

Disziplin Letzte anerkannte Bestleistungen Sportlerinnen Land Datum Ort Einstellung der Disziplin
50 yd 6,0 s Eleanor Macbeth Vereinigte Staaten 48 USA 1920 New Haven 1927
50 m 6,4 s + Marie Mejzliková Tschechoslowakei 1920 TCH 20.08.1922 Paris 1936
6,4 s o Stanislawa Walasiewicz Polen POL 08.10.1933 Katowice
75 yd 8,6 s Louisa Haydock Vereinigte Staaten 48 USA 26.04.1913 Bryn Mawr 1927
80 m 9,8 s Stanislawa Walasiewicz Polen POL 09.10.1933 Katowice 1936
9,8 s o (annulliert)[Anm. 27] Zdenka Koubková Tschechoslowakei 1920 TCH 04.10.1934 Prag
250 m 33,4 s Eileen M. Edwards Vereinigtes Konigreich 1801 GBR 27.08.1926 Göteborg 1927
300 m 43,6 s Mary MacCune Vereinigte Staaten 48 USA 13.05.1922 Mamaroneck 1927
500 m 1:26,4 min Amelia Schenone Italien 1861 ITA 01.08.1926 Legnano 1927
60 yd Hürden
(4 Hürden, 75 cm hoch)
9,0 s Florinda Batson Vereinigte Staaten 48 USA 1921 Rosemary Hall 1927
60 yd Hürden
(4 Hürden, 61 cm hoch)
8,0 s Josephine Schuessler Vereinigte Staaten 48 USA 1924 Decatur 1927
65 yd Hürden
(6 Hürden, 75 cm hoch)
10,6 s Germaine Delapierre Dritte Französische Republik FRA 17.07.1921 Paris 1927
83 m Hürden
(7 Hürden, 75 cm hoch)
13,2 s Geneviève Laloz Dritte Französische Republik FRA 20.06.1926 Paris 1927
100 yd Hürden
(8 Hürden, 75 cm hoch)
14,4 s Ludmila Sychrová Tschechoslowakei 1920 TCH 28.08.1926 Göteborg 1927
100 yd Hürden
(8 Hürden, 61 cm hoch)
14,4 s Florinda Batson Vereinigte Staaten 48 USA 1922 Rosemary Hall 1927
120 yd Hürden
(10 Hürden, 75 cm hoch)
17,8 s Edith Alauze Dritte Französische Republik FRA 14.09.1924 Paris 1927
110 m Hürden
(10 Hürden, 75 cm hoch)
18,4 s Geneviève Laloz Dritte Französische Republik FRA 03.10.1926 Paris 1927
Standhochsprung 1,32 m Gerda Gottlieb Osterreich AUT 12.05.1934 Wien 1936
Standweitsprung 2,625 m Dorothy Lyford Vereinigte Staaten 48 USA 10.06.1933 Boston 1936
Kugelstoßen [3,628 kg] 11,49 m Grete Heublein Deutsches Reich GER 22.08.1926 Braunschweig 1927
Kugelstoßen [5 kg] 9,80 m Liesel Perkaus Osterreich AUT 08.08.1926 Brno 1927
Kugelstoßen [3,628 kg]
(beidarmig)
21,01 m Violette Morris Dritte Französische Republik FRA 23.09.1923 Paris 1927
Kugelstoßen [4 kg]
(beidarmig)
21,47 m (11,93 m + 9,54 m) Olga Jungkunz Deutsches Reich GER 04.08.1929 Ulm 1936
Kugelstoßen [5 kg]
(beidarmig)
16,32 m (8,76 m + 7,56 m) Ludmila Vencová Tschechoslowakei 1920 TCH 06.07.1926 Prag 1927
Diskuswurf [1 kg]
(beidarmig)
66,48 m Halina Konopacka Polen POL 28.10.1928 Warschau 1936
67,82 m o Genowefa Cejzikova Polen POL 10.06.1934 Lvov
Speerwurf [800 g] 34,85 m Kamila Olmerová Tschechoslowakei 1920 TCH 08.08.1926 Brno 1927
Speerwurf [600 g]
(beidarmig)
57,05 m (34,60 m + 22,45 m) Emmi Haux Deutsches Reich GER 04.08.1929 Ulm 1936
62,43 m o (37,56 + 24,87 m) Lisa Gelius Deutsches Reich NS GER 09.09.1934 München
Speerwurf [800 g]
(beidarmig)
58,11 m (34,85 m + 23,26 m) Kamila Olmerová Tschechoslowakei 1920 TCH 08.08.1926 Brno 1927
Dreikampf 248 Punkte Ellen Braumüller Deutsches Reich GER 02.08.1931 Magdeburg 1932
13,0 s[Anm. 28] [69 Pkt.] (100 m), 1,41 m [64 Pkt.] (Hochsprung), 42,28 m [115 Pkt.] (Speerwurf)
880-yd-Bahngehen 4:03,0 min + Daisy Crossley Vereinigtes Konigreich 1801 GBR 28.08.1926 Göteborg 1927
1000-m-Bahngehen 5:10,0 min Daisy Crossley Vereinigtes Konigreich 1801 GBR 28.08.1926 Göteborg 1927
4 × 55-yd-Staffel 26,4 s Eureka High School 1924 Eureka 1927
Wolff Vereinigte Staaten 48 USA
Elta Cartwright
Robertson
Estelle Moloss
4 × 75-m-Staffel Vereine 1936
38,2 s Linnets Saint-Maur 21.07.1929 Paris
Georgette Gagneaux Dritte Französische Republik FRA
Lucienne Velu
Yvonne Carme
Marguerite Radideau
38,2 s o Wiener AC 08.09.1935 Wien
Gerda Gottlieb Osterreich AUT
Wanda Nowak
Veronika Kohlbach
Johanna Vancura
Nationalmannschaften
38,8 s Georgette Gagneaux Dritte Französische Republik FRA 06.07.1926 Prag
Geneviève Laloz
Simone Chapoteau
Marguerite Radideau
37,4 s o (annulliert)[Anm. 27] Stefánie Pekarová Tschechoslowakei 1920 TCH 22.08.1934 Prag
Rudolfa Krausová
Bozena Skálová
Zdenka Koubková
440-m-Staffel Vereine (200 m - 100 m - 80 m - 60 m) 1936
56,6 s o Wiener AC 06.10.1935 Wien
Gerda Gottlieb Osterreich AUT
Wanda Nowak
Ronny Kohlbach
Johanna Vancura
10 × 100-m-Staffel Vereine 1936
2:05,3 min SC Brandenburg 20.07.1929 Frankfurt am Main
Britta Laue Deutsches Reich GER
Else Plickert
Wally Wittmann
Ruth Becker
Gerda Laue
Eva von Bredow
Elsa Gehring
Erna Steinberg
Margarete Wüstenfeldt
Bubi Steinebach
Nationalmannschaften
Kein Rekord ratifiziert
4 × 250-m-Staffel 2:33,4 min Andrée Darreau Dritte Französische Republik FRA 25.06.1922 Paris[Anm. 29] 1927
Simone Chapoteau
Georgette Lenoir
Cécile Maugars
1200-m-Staffel Vereine (100 m - 100 m - 200 m - 800 m) 1936
3:17,9 s VfB Breslau 05.08.1933 Breslau
Gretel Rother Deutsches Reich NS GER
Kernat
Annelies Gerhardt
Lina Radke
3:14,4 s (annulliert)[Anm. 27] ZLKVS Prag 29.07.1934 Prag
Bazatová Tschechoslowakei 1920 TCH
Marcela Doksanká
Frantiska Kucerová
Zdenka Koubková

Frauen (Rekorde unter IAAF ab 1936, 17 Disziplinen)

In der nachfolgenden Tabelle sind Weltrekorde der Frauen aufgelistet, die unter der IAAF ab 1936 geführt wurden. Einigen Disziplinen wurden nicht einfach eingestellt, sondern ersetzt. Die 80 m Hürden wurden 1969 durch die 100 m Hürden ersetzt. Die 200 m Hürden wurden 1972 durch die 400 m Hürden ersetzt. Der Fünfkampf wurde am 1. Januar 1981 durch den Siebenkampf ersetzt. Die 3 × 800-m-Staffel wurde im Mai 1969 durch die 4 × 800-m-Staffel ersetzt.

Sämtliche Zeiten in der Tabelle sind handgestoppt, einzige Ausnahme sind die 5000-m-Bahngehen.

Disziplin Letzte anerkannte Bestleistungen Sportlerinnen Land Datum Ort Einstellung der Disziplin
60 m 7,2 s (+0,6) Elizabeth Cuthbert Australien AUS 27.02.1960 Sydney 01.01.1977
7,2 s (0,0) Irina Botschkarjowa Sowjetunion 1955 URS 28.08.1960 Moskau
7,2 s (+1,5) Andrea Lynch Vereinigtes Konigreich GBR 22.06.1974 London
7,2 s (+1,0) Lea Alaerts Belgien BEL 02.08.1975 Namur
7,2 s (-2,9) Denise Robertson Australien AUS 16.12.1975 Melbourne
100 yd 10,0 s (+1,55) Chi Cheng Taiwan TPE 13.06.1970 Portland 01.01.1977
220 yd (Kurve) 22,6 s (+1,9) Chi Cheng Taiwan TPE 03.07.1970 Los Angeles 01.01.1977
200 m (Gerade) 24,1 s Stanislawa Walasiewicz Polen POL 18.08.1932 Chicago 1969
440 yd 52,2 s Debra Sapenter Vereinigte Staaten USA 29.06.1974 Bakersfield 01.01.1977
880 yd 2:02,0 min Judith Pollock Australien AUS 05.07.1967 Stockholm 01.01.1977
80 m Hürden
(8 Hürden, 76,2 cm hoch)
10,2 s (kein Wind) Vera Korsakova Sowjetunion 1955 URS 16.06.1968 Riga 1969
200 m Hürden (Kurve)
(10 Hürden, 76,2 cm hoch)
25,7 s (-1,5) Pamela Ryan Australien AUS 25.11.1971 Melbourne 1972
Fünfkampf Von 1928 bis 1949: Tag 1: Kugelstoßen, Weitsprung - Tag 2: 100 m, Hochsprung, Speerwurf
4391 Punkte[Anm. 30] (418 Punkte)[Anm. 31] Gisela Mauermayer Deutsches Reich NS GER 16/17.07.1938 Stuttgart 1949
13,07 m (Kugelstoßen), 5,62 m (Weitsprung) / 12,4 s (100 m), 1,56 m (Hochsprung), 36,90 m (Speerwurf)
Von 1949 bis 1960: Tag 1: Kugelstoßen, Hochsprung, 200 m - Tag 2: 80 m Hürden, Weitsprung
4972 Punkte[Anm. 30] Irina Press Sowjetunion 1955 URS 17/18.10.1960 Kiew 1961
15,34 m (Kugelstoßen), 1,63 m (Hochsprung), 24,7 s (200 m) / 10,8 s (80 m Hürden), 5,58 m (Weitsprung)
Von 1961 bis 1968: Tag 1: 80 m Hürden, Kugelstoßen, Hochsprung - Tag 2: Weitsprung, 200 m
5246 Punkte[Anm. 30] Irina Press Sowjetunion 1955 URS 16/17.10.1964 Tokio 1969
10,7 s (80 m Hürden), 17,16 m (Kugelstoßen), 1,63 m (Hochsprung) / 6,24 m (Weitsprung), 24,7 s (200 m)
Von 1969 bis 1976: Tag 1: 100 m Hürden, Kugelstoßen, Hochsprung - Tag 2: Weitsprung, 200 m (Auch an einem Tag)
4932 Punkte[Anm. 32] Burglinde Pollak Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 22.09.1973 Bonn 01.01.1977
13,21 s (-1,5) (100 m Hürden), 15,85 m (Kugelstoßen), 1,78 m (Hochsprung), 6,47 m (+0,3)(Weitsprung), 23,35 s (-0,3) (200 m)
Von 1977 bis 1980: 100 m Hürden, Kugelstoßen, Hochsprung, Weitsprung, 800 m (An einem Tag)
5083 Punkte[Anm. 32] Nadeschda Tkatschenko Sowjetunion 1955 URS 24.07.1980 Moskau 01.01.1981
13,29 s (+0,1) (100 m Hürden), 16,84 m (Kugelstoßen), 1,84 m (Hochsprung), 6,73 m (+0,3)(Weitsprung), 2:05,2 min (800 m)
Speerwurf (alter Speer) 80,00 m Petra Felke Deutschland Demokratische Republik 1949 GDR 09.09.1988 Potsdam 01.01.2000
5000-m-Bahngehen 20:02,60 min Gillian O’Sullivan Irland IRL 13.07.2002 Dublin 01.01.2004
4 × 110-yd-Staffel 44,1 s [auto: 44,07] Inge Helten Deutschland Bundesrepublik FRG 18.07.1975 Durham 01.01.1977
Birgit Wilkes
Annegret Kroniger
Maren Gang
4 × 220-yd-Staffel 1:35,8 min Marion Hoffman Australien AUS 09.11.1969 Brisbane 01.01.1977
Raelene Boyle
Pamela Kilborn
Jennifer Lamy
4 × 440-yd-Staffel 3:29,1 min (aufgerundet 3:29,06) Svetlana Styrkina Sowjetunion 1955 URS 07.08.1976 College Park 01.01.1977
Inta Klimovicha
Natalja Sokolowa
Nadezhda Ilyina
3 × 800-m-Staffel 6:15,5 min Ilja Keizer Niederlande HOL 20.08.1968 Sittard 1969
Mathilda Van der Made
Maria Gommers
3 × 880-yd-Staffel 6:25,2 min Rosemary Stirling Vereinigtes Konigreich GBR 30.07.1967 Budapest 1969
Patricia Lowe
Pamela Piercy
4 × 880-yd-Staffel 8:46,4 min Blue Ribbon TC 28.06.1975 White Plains 01.01.1977
Diane Vetter Vereinigte Staaten USA
Julie Stibbe
Janis Vetter
Debbie Vetter

U20 (Männer, 5 Disziplinen)

Disziplin Letzte anerkannte Bestleistungen Sportler Land Datum Ort Einstellung der Disziplin
2000 m Hindernis 5:25,01 min Arsenios Tsiminos Griechenland GRE 02.10.1980 Athen 2000
Kugelstoßen [7,26 kg] 20,39 m Janus Robberts Sudafrika RSA 07.03.1998 Germiston 2002
21,05 m i (nicht ratifiziert) Terry Albritton Vereinigte Staaten USA 22.02.1974 New York
20,65 m (nicht ratifiziert) Mike Carter 04.07.1979 Boston
Diskuswurf [2 kg] 63,64 m Werner Hartmann Deutschland BR FRG 25.06.1978 Straßburg 2002
65,62 m (nicht ratifiziert) Werner Reiterer Australien AUS 15.12.1987 Melbourne
Hammerwurf [7,26 kg] 78,33 m Olli-Pekka Karjalainen Finnland FIN 05.08.1999 Seinäjoki 2002
110 m Hürden [106,7 cm] 13,12 m Liu Xiang China Volksrepublik CHN 02.07.2002 Lausanne 2006

U20 (Frauen, 2 Disziplinen)

Disziplin Letzte anerkannte Bestleistungen Sportlerinnen Land Datum Ort Einstellung der Disziplin
Speerwurf (alter Speer) 71,88 m Antoaneta Todorova Bulgarien 1971 BUL 15.08.1981 Zagreb 01.01.2000
5000-m-Bahngehen 20:31,4 min Irina Stankina Russland RUS 10.02.1996 Adler 2002

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Nachfolgend werden Links zu den Weltrekordlisten auf der Website der IAAF bereitgestellt. Diese Listen sind mit Vorsicht zu betrachten. Zum einen handelt es sich nicht um die offizielle Darstellung der Weltrekorde gemäß Regel 260.10. Außerdem können diese Listen Fehler enthalten.

Einzelnachweise

  1. IAAF: Minutes and proposed rules adopted by the International Amateur Athletic Federation, held at Berlin Germany, Aug. 20–23, 1913 (New York, 1914), S. 6 (Link )
  2. IAAF: Minutes and proposed rules adopted by the International Amateur Athletic Federation, held at Berlin Germany, Aug. 20–23, 1913 (New York, 1914), S. 52–56 (Link )
  3. 3,0 3,1 Sullivan, James Edward: Spalding's official athletic almanac (New York, 1915), S. 170–175 (Link )
  4. Peter Matthews: Historical Dictionary of Track and Field (Scarecrow Press, 2012), S. 80
  5. IAAF: IAAF World Records Progression - 2015 Edition (Monaco, 2015), S. 109
  6. IAAF: IAAF World Records Progression - 2015 Edition (Monaco, 2015), S. VII
  7. IAAF: IAAF World Records Progression - 2015 Edition (Monaco, 2015), S. 37
  8. 8,0 8,1 Amendments to IAAF Competition Rules – Chapter 5 – Technical Rules – Rules 170.1, 230.6(c) and 261, in force as from 1 May 2015 (Link )
  9. IAAF: IAAF World Records Progression - 2015 Edition (Monaco, 2015), S. 267
  10. IAAF: IAAF World Records Progression - 2015 Edition (Monaco, 2015), S. 281
  11. IAAF: IAAF World Records Progression - 2015 Edition (Monaco, 2015), S. 285
  12. IAAF: IAAF World Records Progression - 2015 Edition (Monaco, 2015), S. 361
  13. IAAF: IAAF World Records Progression - 2015 Edition (Monaco, 2015), S. 305
  14. IAAF: IAAF World Records Progression - 2015 Edition (Monaco, 2015), S.307
  15. IAAF: IAAF World Records Progression - 2015 Edition (Monaco, 2015), S. 323
  16. IAAF: IAAF World Records Progression - 2015 Edition (Monaco, 2015), S. 314
  17. IAAF: IAAF World Records Progression - 2015 Edition (Monaco, 2015), S. 334
  18. IAAF: IAAF World Records Progression - 2015 Edition (Monaco, 2015), S. 347
  19. IAAF: IAAF World Records Progression - 2015 Edition (Monaco, 2015), S. 349
  20. IAAF: IAAF World Records Progression - 2015 Edition (Monaco, 2015), S. 418
  21. 21,0 21,1 21,2 21,3 21,4 21,5 21,6 21,7 21,8 IAAF: IAAF World Records Progression - 2015 Edition (Monaco, 2015), S. 439
  22. IAAF: IAAF Technical Delegates Guidelines (Monaco, 2013), Appendix S, Abs. 5.3

Anmerkungen

  1. Bestleistung wurde nicht als Weltrekord ratifiziert. Boulami wurde disqualifiziert und sein Resultat annulliert, weil er positiv auf die verbotene leistungssteigernde Substanz EPO getestet wurde.
  2. In der Halle erzielt. Gemäß Regel 260.2 ist der Weltrekord die beste ratifizierte Leistung, die in der Halle oder Freiluft aufgestellt wurde. Dies gilt nur für Seniorenbestleistungen gemäß aktuellem Reglement.
  3. 3,0 3,1 3,2 Bestleistung wurde nicht als Weltrekord ratifiziert. Zu großer Rückenwind (Regel 260.14c).
  4. Bestleistung wurde aufgrund eines Dopingvergehens annulliert. Diese Bestleistung wurde ursprünglich als Weltrekord ratifiziert. Wurde jedoch 2008 annulliert nachdem Antonio Pettigrew die Einnahme von Wachstumshormonen und EPO in dem Zeitraum von 1997 bis 2003 zugegeben hatte.
  5. Es wird angenommen, dass die Windangabe falsch ist. Es herrscht die Meinung, dass diese Bestleistung durch sehr starken Rückenwind begünstigt wurde und niemals hätte ratifiziert werden dürfen. Ein passenderer Wert für den Wind wäre +5,5 m/s gewesen. Zu diesem Schluss kam der Physiker Nicholas Linthorne, der einen Bericht dazu verfasste und ihn in “Track Technique” und “Track and Field News” publizierte. Dieser Bericht kann hier eingesehen werden. Eine detaillierte Erklärung kann auch "Progression of IAAF World Records - 2015 Edition" auf S. 250 entnommen werden. Ohne die Ratifizierung dieser Bestleistung wäre der Weltrekord: 10,61 (+1,2) Florence Griffith Joyner (USA) Indianapolis 16. Juli 1988.
  6. 6,0 6,1 6,2 6,3 6,4 6,5 6,6 6,7 6,8 Unter Vorbehalt bis zur Ratifizierung durch die IAAF (Stand 14. Mai 2016)
  7. Bestleistung wurde nicht als Weltrekord ratifiziert. Kigen beendete nicht das Rennen, sodass die Bestleistung gemäß Regel 260.15e nicht ratifiziert wurde. Die 1:27:36 ist eine inoffizielle Transponderzeit von 1:27:37.
  8. Bestleistung wurde nicht als Weltrekord ratifiziert. Es wurde keine Dopingkontrolle vorgenommen (Regel 260.3e). Während bei Mutai eine Dopingkontrolle vorgenommen wurde, unterließen die Offiziellen eine Kontrolle bei Kamworor durchzuführen.
  9. Bestleistung wurde nicht als Weltrekord ratifiziert. Ronoh beendete nicht das Rennen, sodass die Bestleistung gemäß Regel 260.15e nicht ratifiziert wurde.
  10. 10,0 10,1 Bestleistung wurde nicht zur Ratifizierung eingereicht. Nur inoffizielle Transponderzeiten waren vorhanden, deshalb wurden keine Unterlagen für eine Ratifizierung eingereicht.
  11. Bestleistung wurde nicht zur Ratifizierung eingereicht. Streckenabschnitt entsprach nicht dem Reglement (Regeln 260.21b und 260.21c), deshalb wurden keine Unterlagen für eine Ratifizierung eingereicht.
  12. Bestleistung wurde nicht als Weltrekord ratifiziert. Schobuchowa wurde wegen Einnahme von Dopingmittel beim Chicago Marathon 2011 disqualifiziert. Damit wurde ihr Resultat annulliert. Der Ratifizierungsprozess wurde angehaltet und die Bestleistung wurde später nicht mehr von der IAAF ratifiziert. Mehr dazu in Ethics Commission Decision - VB, AM, GD, PMD - Decision No 02/2016
  13. Bestleistung wurde nicht zur Ratifizierung eingereicht. Es wurde keine offizielle Zeitnahme an den Zwischenpunkten vorgenommen, sodass keine Unterlagen für eine Ratifizierung eingereicht werden konnten.
  14. 14,0 14,1 Bestleistung wurde nicht zur Ratifizierung eingereicht. Es wurde keine Dopingkontrolle vorgenommen (Regel 260.3e) und deshalb wurden keine Unterlagen für eine Ratifizierung eingereicht.
  15. 15,0 15,1 15,2 Bestleistung wurde nicht zur Ratifizierung eingereicht.
  16. 16,0 16,1 In der Regel 261 aufgeführt. Bisher gibt es keine Veröffentlichungen seitens der IAAF zu dieser Bestleistung. In der aktuellen offiziellen Liste (2016) wird diese Disziplin nicht geführt.
  17. Bestleistung wurde nicht als Weltrekord ratifiziert. Die Teilstrecken (10 km, 5 km, 10 km, 5 km, 4,767 km, 7,428 km) entsprachen nicht dem Reglement (Regel 260.21g), weshalb eine Ratifizierung nicht vorgenommen werden konnte.
  18. 18,0 18,1 18,2 18,3 Bestleistung wurde nicht als Weltrekord ratifiziert. Es wurde keine Dopingkontrolle vorgenommen (Regel 260.3e).
  19. Weltrekord wurde mit den Geräten für Senioren erzielt. Kugel (7,26 kg), Hürden (1,067 m) und Diskus (2 kg). Eine Leistung mit Geräten für U20 wird bei Überbietung der Marke akzeptiert.
  20. In der Halle erzielt. Bestleistung wird von der IAAF voraussichtlich nicht als U20-Weltrekord ratifiziert werden. Gemäß Regel 260.2 können nur Seniorenbestleistungen als absolute Weltrekorde ratifiziert werden. Mehr dazu im Abschnitt Regeln.
  21. Bestleistung wurde nicht als Weltrekord ratifiziert. Zu großer Rückenwind (Regel 260.18). Das arithmetische Mittel der Windgeschwindigkeiten der Einzeldisziplinen 100 m Hürden (6,1), 200 m (5,2) und Weitsprung (1,2) überstieg mit 4,2 m/s die erlaubte Grenze von 2,0 m/s.
  22. 22,0 22,1 Bestleistung wurde nicht als Weltrekord ratifiziert. Nicht genug internationaler Gehrichter vorhanden (Regel 260.19).
  23. Bestleistung wurde aufgrund eines Dopingvergehens annulliert. Wurde 1989 annulliert, als Johnson alle Rekorde aberkannt wurden für seine Dopingvergehen.
  24. Bestleistung wurde nicht als Weltrekord ratifiziert. Kein EPO-Test wurde durchgeführt (Regel 260.3e).
  25. 25,0 25,1 25,2 Bestleistung wurde nicht als Weltrekord ratifiziert. Es wurde keine dem Reglement entsprechende Dopingkontrolle vorgenommen.
  26. Bestleistung wurde nicht als Weltrekord ratifiziert. Es wurde keine Vermessung der Anlagen vorgenommen.
  27. 27,0 27,1 27,2 Bestleistung wurde von der IAAF annulliert. Zdenka Koubková war ein Mann und alle Bestleistungen wurden annulliert.
  28. Braumüller stellte diesen Weltrekord bei den deutschen Fünfkampf Meisterschaften auf. Die Offizielle Zeit über die 100 m betrug 13,1 s. Es ist unklar weshalb die FSFI einer Zeit von 13,1 s ratifiziert hat. Die Punktangaben sind nach alten deutschen Tabellen von 1929.
  29. Die FSFI ratifizierte diesen Weltrekord mit Paris als Austragungsort. Die französischen Meisterschaften, bei denen dieser Weltrekord aufgestellt wurde, fanden aber in Colombes statt.
  30. 30,0 30,1 30,2 Punkte nach Tabellen von 1954.
  31. Punkte nach alten deutschen Tabellen von 1933.
  32. 32,0 32,1 Punkte nach Tabellen von 1971.
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