Lehe (Dithmarschen) - LinkFang.de





Lehe (Dithmarschen)


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: DithmarschenVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Amt: Kirchspielslandgemeinden Eider
Höhe: 9 m ü. NHN
Fläche: 18,63 km²
Einwohner: 1056 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 57 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 25774,
25776 (Dammsfeld, Leherfeld)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 04882
Kfz-Kennzeichen: HEI, MED
Gemeindeschlüssel: 01 0 51 065
Adresse der Amtsverwaltung: Kirchspielsschreiber-Schmidt-Straße 1
25779 Hennstedt
Webpräsenz: www.amt-eider.de
Bürgermeister: Rolf Thiede (WGL)
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Lehe ist die nördlichste Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Die Gemeinde ist räumlich, wirtschaftlich und historisch mit der Nachbargemeinde Lunden verbunden.

Geografie

Lage

Lehe ist die nördlichste Gemeinde im Kreis Dithmarschen. Die nächsten größeren Ortschaften sind die Kreisstädte Heide (ca. 22 km) und Husum (ca. 21 km; Kreisstadt des nördlich angrenzenden Kreises Nordfriesland).

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn im Westen beginnend die Gemeinden Oldenswort, Witzwort und Koldenbüttel (alle im Kreis Nordfriesland) sowie Sankt Annen, Lunden und Groven (alle im Kreis Dithmarschen).

Geschichte

Das Dorf Lae wird schon 1231 in König Waldemars Erdbuch erwähnt.

Am 1. April 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Lunden aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Lehe.[2]

Am 1. Juli 1936 wurde die ebenfalls 1934 gebildeten Gemeinden Dahrenwurth und Preil eingegliedert.[3] Weitere Ortsteile sind Lundenerkoog und Leherfeld.

Politik

Seit der Kommunalwahl 2013 hat die Wählergemeinschaft WGL sieben Sitze und die SPD vier Sitze in der Gemeindevertretung.[4]

Wappen

Das Wappen wurde am 24. August 1965 genehmigt.

Blasonierung: „Über blauem, durch Wellenschnitt abgeteiltem Schildfuß gespalten von Gold und Rot. Rechts am Spalt ein rotbewehrter, schwarzer halber Adler, links am Spalt eine goldene halbe Lilie.“[5]

Die Gemeinde Lehe führt in ihrem Wappen mit Adler und Lilie als zentralen Figuren die Zeichen des Dithmarscher Geschlechts der Wurtmannen. Das Dorf „Lae“ wird schon 1231 in König Waldemars Erdbuch erwähnt. Die Lage an der Eider, durch den blauen Schildfuß dargestellt, machte den Ort strategisch bedeutsam. Seit alters her waren in Lehe die bekannten Familien Swyn und Nanne ansässig. Sie gehörten als „Kluften“ dem mächtigen und angesehenen Geschlecht der Wurtmannen an, dessen Wappen mit dem halben Adler und der halben Lilie im heutigen Gemeindewappen zitiert wird. Zum Gedenken an Peter Swyn aus Lehe (1480–1537), den bedeutendsten Staatsmann der Bauernrepublik Dithmarschen, und an seinen Enkel Markus Swyn, den ersten herzoglichen Landvogt Norderdithmarschens, wurde das Wappen der Wurtmannen in das Gemeindewappen aufgenommen, dabei allerdings die Lilie golden statt silbern tingiert.

Das Wappen wurde von dem Brunsbütteler Heraldiker Willy „Horsa“ Lippert gestaltet.

Flagge

Die Flagge wurde am 8. Februar 1988 genehmigt.

Auf senkrecht geteiltem, vorn roten, hinten weißen Flaggentuch das Gemeindewappen in flaggengerechter Tingierung.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Literatur

  • Kurt Dummann: Die Gemeinde Lehe an der Zeitenwende. Eine Dokumentation zum Jahr 2000. Chronik und Heimatbuch. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 2001, ISBN 978-3-89876-029-4

Weblinks

 Commons: Lehe (Dithmarschen)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2014 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867 – 1970. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, Kiel 1972, S. 251.
  3. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867 – 1970. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, Kiel 1972, S. 48.
  4. Endergebnis der Kommunalwahl 2013
  5. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Lehe (Dithmarschen) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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