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Lars Rensmann


Lars Rensmann (* 1970 in Bochum) ist ein deutscher Politikwissenschaftler und Hochschullehrer. Seit 2012 ist er Associate Professor an der John Cabot University in Rom.

Leben

Rensmann studierte Politikwissenschaften am Luther College (B.A. 1992) in Iowa und an der Freien Universität Berlin (Diplom 1996 und Promotion mit summa cum laude 2002 bei Hajo Funke). 2003/04 war er Post Doc an der Yale University.

2005/06 forschte er am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien in Potsdam. 2006 wurde er DAAD Assistant Professor of Political Science an der University of Michigan und 2012 Associate Professor an der John Cabot University in Rom. Außerdem ist er Permanent Fellow am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien und Visiting Fellow an der Humboldt-Universität zu Berlin. Gastdozenturen hatte er u.a. in den USA, in Österreich und Israel.

Seit 2013 ist er Mitglied des Editorial Boards des Journal of International Political Theory. Seine Forschungsschwerpunkte sind Politische Theorie, Europapolitik und Internationale Politik. Außerdem beschäftigt er sich intensiv mit Antisemitismus.

Schriften (Auswahl)

  • Kritische Theorie über den Antisemitismus. Studien zu Struktur, Erklärungspotential und Aktualität (= Edition Philosophie und Sozialwissenschaften. 42). Argument Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-88619-642-9.
  • mit Micha Brumlik, Hajo Funke: Umkämpftes Vergessen. Walserdebatte, Holocaustmahnmal und neuere deutsche Geschichtspolitik (= Schriftenreihe Politik und Kultur am Fachbereich Politische Wissenschaft der Freien Universität Berlin. 3). Verlag Das Arabische Buch, Berlin 2000, ISBN 3-86093-240-3.
  • Demokratie und Judenbild. Antisemitismus in der politischen Kultur der Bundesrepublik Deutschland. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2004, ISBN 3-531-14006-X. (zugl. Diss.)
  • mit Susanne Frölich-Steffen (Hrsg.): Populisten an der Macht. Populistische Regierungsparteien in West- und Osteuropa. Mit einem Nachwort von Cas Mudde, Braumüller, Wien 2005, ISBN 3-7003-1521-X.
  • mit Andrei S. Markovits: Querpass. Sport und Politik in Europa und den USA. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2007, ISBN 978-3-89533-580-8.
  • mit Julius H. Schoeps, Gideon Botsch, Christoph Kopke (Hrsg.): Rechtsextremismus in Brandenburg : Handbuch für Analyse, Prävention und Intervention, unter anderem mit Jörg Schönbohm, Potsdam 2007, Verlag für Berlin-Brandenburg, 455 Seiten, ISBN 978-3-86650-640-4
  • mit Julius H. Schoeps (Hrsg.): Feindbild Judentum. Antisemitismus in Europa. vbb, Berlin 2008, ISBN 978-3-86650-642-8.
  • mit Gideon Botsch, Christoph Kopke (Hrsg.): Politik des Hasses Studien zum Antisemitismus und Rechtsextremismus September 2009, Verlag für Berlin-Brandenburg, 392 Seiten, ISBN 978-3-86650-065-5.
  • mit Julius H. Schoeps, Gideon Botsch, Christoph Kopke, Politik des Hasses - Antisemitismus und radikale Rechte in Europa. 2010, Verlag Georg Olms ISBN 978-3-487-14438-2.
  • mit Andrei S. Markovits: Gaming the World. How Sports Are Reshaping Global Politics and Culture. Princeton University Press, Princeton 2010, ISBN 978-0-691-13751-3.
  • mit Julius H. Schoeps (Hrsg.): Politics and Resentment. Antisemitism and Counter-Cosmopolitanism in the European Union (= Jewish Identities in a Changing World. 14). Brill, Leiden 2011, ISBN 978-90-04-19046-7.
  • mit Steffen Hagemann, Hajo Funke: Autoritarismus und Demokratie. Politische Theorie und Kultur in der globalen Moderne (= Wochenschau Wissenschaft). Wochenschau Verlag, Schwalbach 2011, ISBN 978-3-89974-679-2.
  • mit Samir Gandesha (Hrsg.): Arendt and Adorno: Political and Philosophical Investigations. Stanford University Press, Stanford 2012, ISBN 978-0-8047-7540-3.

Weblinks


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Lars Rensmann (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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