Langenstein (Halberstadt) - LinkFang.de





Langenstein (Halberstadt)


Langenstein
Höhe: 148 m
Fläche: 21,28 km²
Einwohner: 1886 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte: 89 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 38895
Vorwahl: 03941

Langenstein ist ein Ortsteil der Stadt Halberstadt im Landkreis Harz, südlich von Halberstadt und nördlich von Blankenburg (Harz) gelegen, in unmittelbarer Nähe der Bundesstraße 81. Südöstlich des Ortes liegt der markante Hoppelberg.

Durch das KZ Langenstein-Zwieberge, ein Außenlager des KZ Buchenwald in den Jahren 1944–45, erlangte der Name des Dorfes traurige Berühmtheit. Außerdem ist Langenstein für die Höhlenwohnungen Langenstein bekannt, in denen bis in das 20. Jahrhundert noch Menschen lebten.

Geschichte

Bischof Ulrich von Halberstadt baute sich eine Zufluchtsburg am „langen Steene“ (Langenstein). Die „Altenburg“ bestand von ungefähr 1150 bis 1645. Diese wurde von den Schweden zerstört und dann von der Bevölkerung abgetragen.[1] Maria Antonia von Branconi geb. von Elsener (1746–1793), die Mätresse von Herzog Karl von Braunschweig und Bekannte von Johann Wolfgang von Goethe besaß das in Langenstein gelegene Schloss. Das Langensteiner Schloss und der Schlosspark gehören heute zum Netzwerk Gartenträume Sachsen-Anhalt. Das Schloss ist seit 1998 Wohn- und Therapiezentrum für Menschen mit Autismus und Prader-Willi-Syndrom.

Zu Langenstein gehörte bis zur Aufgabe seiner Selbständigkeit der am 1. Dezember 1973 eingemeindete Ortsteil Mahndorf.

Am 1. Januar 2010 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Langenstein zusammen mit den Gemeinden Athenstedt, Aspenstedt, Sargstedt und Schachdorf Ströbeck in die Stadt Halberstadt eingemeindet.[2]

Politik

Wappen

Das Wappen wurde am 15. Februar 1932 durch das Preußische Staatsministerium genehmigt.

Blasonierung: „Von Rot und Silber schrägrechts geteiltem Schild ein Bischof im goldenen Gewand, mit grünem, von einer goldenen Spange gehaltenen Mantel; auf dem Kopf eine grüne, golden verzierte Mitra mit zwei kleinen Kreuzen; in der linken Hand einen goldenen Bischofsstab haltend, die rechte Hand segnend erhoben.“ [3]

Städtepartnerschaften

Am 5. Juli 1991 wurde mit der Gemeinde Cappeln (Oldenburg) im Landkreis Cloppenburg (Niedersachsen) ein Partnerschaftsvertrag geschlossen.[4]

Gedenkstätte

  • Grabstätten auf dem Ortsfriedhof für acht nur teilweise namentlich bekannte Frauen und Männer verschiedener Nationalität, die während des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland als Kriegsgefangene verbracht oder als Zivilisten verschleppt und Opfer von Zwangsarbeit wurden.

Religionen

Die katholische Kapelle St. Franziskus ist benannt nach Franz von Assisi und befindet sich in der Bahnhofstraße, sie gehört zur Pfarrei St. Burchard in Halberstadt.

Die 1888 erbaute evangelische Kirche St. Nikolai wurde 1977 auf Weisung der DDR-Behörden gesprengt. Seitdem finden evangelische Gottesdienste im evangelischen Pfarrhaus oder in der katholischen Kapelle statt.

2003 wurde als ökumenisches Projekt vor der katholischen Kapelle ein Glockenturm errichtet.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehen

Verkehr

Der Haltepunkt Langenstein liegt an der Bahnstrecke Halberstadt–Blankenburg. Hier zweigte früher die Bahnstrecke Langenstein–Minsleben ab.

Literatur

  • Doris und Siegfried Schwalbe: Vom Bischofssitz zum Golddorf. 850 Jahre Langenstein 1156–2006, Halberstadt 2006.

Einzelnachweise

  1. http://www.langenstein-vorharz.de/sehenswuerdigkeiten/hoelenwohnungen/altenburg.html
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010
  3. Hauptsatzung der Gemeinde § 2 Absatz 1 (PDF; 95 kB)
  4. Partnergemeinde Langenstein. Gemeinde Cappeln, abgerufen am 4. Januar 2010.
  5. Kurz-Biografie Harald Döring

Weblinks

 Commons: Langenstein (Harzvorland)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Ort im Landkreis Harz | Ehemalige Gemeinde (Landkreis Harz) | Halberstadt

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Langenstein (Halberstadt) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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