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Landkreis Rothenburg ob der Tauber


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten (Stand 1972)
Bestandszeitraum: 1939–1972
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Einwohner: 19.057 (27. Mai 1970)
Kfz-Kennzeichen: ROT
Kreisschlüssel: 09 5 43
Kreisgliederung: 61 Gemeinden
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Der Landkreis Rothenburg ob der Tauber (bis zum 1. Januar 1939: Bezirksamt Rothenburg ob der Tauber) gehörte zum bayerischen Regierungsbezirk Mittelfranken. Der Landkreis führte kein Wappen.

Bis zu seiner Auflösung hatte der Landkreis 61 Gemeinden.

Geographie

Wichtige Orte

Die größten Orte waren Schillingsfürst, Wörnitz, Dombühl und Neusitz. Vom 1. April 1940 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges gehörte auch die kreisunmittelbare Stadt Rothenburg ob der Tauber zum Landkreis.

Nachbarkreise

Der Landkreis grenzte 1972 im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Landkreise Uffenheim, Ansbach und Feuchtwangen (alle in Bayern) sowie an die Landkreise Crailsheim und Mergentheim (beide in Baden-Württemberg).

Im Westen grenzte der Landkreis auch an die kreisfreie Stadt Rothenburg ob der Tauber.

Geschichte

Bezirksamt

Das Bezirksamt Rothenburg ob der Tauber wurde im Jahr 1862 durch den Zusammenschluss der Landgerichte älterer Ordnung Rothenburg ob der Tauber und Schillingsfürst neu gebildet.[1]

Anlässlich der Reform des Zuschnitts der bayerischen Bezirksämter erhielt das Bezirksamt Rothenburg ob der Tauber am 1. Januar 1880 Gemeinden des Bezirksamtes Ansbach und die Gemeinde Preuntsfelden des Bezirksamtes Uffenheim.

Landkreis

Am 1. Januar 1939 wurde wie sonst überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt.[2] So wurde aus dem Bezirksamt der Landkreis Rothenburg ob der Tauber.

Am 1. April 1940 wurde die kreisfreie Stadt Rothenburg ob der Tauber in den Landkreis eingegliedert. Dies wurde am 1. April 1948 wieder rückgängig gemacht.

Am 1. Juli 1972 wurde der Landkreis Rothenburg ob der Tauber im Zuge der Gebietsreform in Bayern zusammen mit den Landkreisen Feuchtwangen und Dinkelsbühl und der bis dahin kreisfreien Stadt Rothenburg ob der Tauber in den Landkreis Ansbach eingegliedert.[3]

Städte und Gemeinden

Kursiv gesetzte Orte sind noch heute selbständige Gemeinden. Bei den Orten, die heute nicht mehr selbständig sind, ist vermerkt, zu welcher Gemeinde der Ort heute gehört. Alle Gemeinden des ehemaligen Landkreises gehören heute zum Landkreis Ansbach, außer Steinach an der Ens und Ermetzhof, die heute zum Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim gehören.

Städte

  1. Schillingsfürst

Märkte

  1. Dombühl

Gemeinden

  1. Adelshofen
  2. Anfelden (Gemeinde Oberdachstetten)
  3. Bellershausen (Gemeinde Diebach)
  4. Bettenfeld (Stadt Rothenburg ob der Tauber)
  5. Bettwar (Gemeinde Steinsfeld)
  6. Bieg (Markt Colmberg)
  7. Binzwangen (Markt Colmberg)
  8. Bockenfeld (Gemeinde Gebsattel)
  9. Bottenweiler (Gemeinde Wörnitz)
  10. Brunst (Stadt Leutershausen)
  11. Buch am Wald
  12. Burghausen (Gemeinde Windelsbach)
  13. Cadolzhofen (Gemeinde Windelsbach)
  14. Diebach
  15. Dornhausen (Gemeinde Geslau)
  16. Eckartsweiler (Stadt Leutershausen)
  17. Endsee (Gemeinde Steinsfeld)
  18. Erlach (Stadt Leutershausen)
  19. Ermetzhof (Markt Marktbergel)
  20. Erzberg (Gemeinde Wörnitz)
  21. Faulenberg (Stadt Schillingsfürst)
  22. Frommetsfelden (Stadt Leutershausen)
  23. Gailnau (Gemeinde Wettringen)
  24. Gailroth (Gemeinde Schnelldorf)
  25. Gastenfelden (Gemeinde Buch am Wald)
  26. Gattenhofen (Gemeinde Steinsfeld)
  27. Gebsattel
  28. Geslau
  29. Großharbach (Gemeinde Adelshofen)
  30. Gunzendorf (Gemeinde Geslau)
  31. Habelsee (Gemeinde Ohrenbach)
  32. Hagenau (Gemeinde Buch am Wald)
  33. Hartershofen (Gemeinde Steinsfeld)
  34. Insingen
  35. Kirnberg (Gemeinde Gebsattel)
  36. Leuzenbronn (Gemeinde Rothenburg ob der Tauber)
  37. Lohr (Gemeinde Insingen)
  38. Neusitz
  39. Neustett (Gemeinde Adelshofen)
  40. Nordenberg (Gemeinde Windelsbach)
  41. Oberfelden (Gemeinde Colmberg)
  42. Oberscheckenbach (Gemeinde Ohrenbach)
  43. Oestheim (Gemeinde Diebach)
  44. Ohrenbach
  45. Poppenbach (Gemeinde Colmberg)
  46. Preuntsfelden (Gemeinde Windelsbach)
  47. Schwabsroth (Gemeinde Geslau)
  48. Schweinsdorf (Gemeinde Neusitz)
  49. Steinach an der Ens (Gemeinde Gallmersgarten)
  50. Steinsfeld
  51. Stettberg (Gemeinde Geslau)
  52. Stilzendorf (Gemeinde Schillingsdorf)
  53. Kloster Sulz (Markt Dombühl)
  54. Tauberscheckenbach (Gemeinde Adelshofen)
  55. Tauberzell (Gemeinde Adelshofen)
  56. Wettringen
  57. Wildenholz (Gemeinde Schnelldorf)
  58. Windelsbach
  59. Wörnitz

Kfz-Kennzeichen

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen ROT zugewiesen. Es wurde bis zum 28. April 1973 ausgegeben. Seit dem 10. Juli 2013 ist es im Landkreis Ansbach erhältlich.

Literatur

  • Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Rothenburg ob der Tauber. (Kurzinventar) (= Bayerische Kunstdenkmale. Bd. 25, ISSN 0522-5264 ). Deutscher Kunstverlag, München 1967.

Einzelnachweise

  1. Wilhelm Volkert, Richard Bauer (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 561 f.
  2. Wilhelm Volkert, Richard Bauer (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 97.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 725.

Kategorien: Ehemaliger Landkreis in Bayern | Landkreis Ansbach | Aufgelöst 1972

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Landkreis Rothenburg ob der Tauber (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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