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Landkreis Rippin (Westpr.)


Der Landkreis Rippin (Westpr.) bestand zwischen 1939 und 1945 im besetzten Polen. Er umfasste am 1. Januar 1945 zwei Städte sowie 199 weitere Gemeinden.

Verwaltungsgeschichte

Zum 26. Oktober 1939 wurde der polnische Landkreis Rypin Teil des neugebildeten Reichsgaus Westpreußen – später Danzig-Westpreußen – im Regierungsbezirk Marienwerder. Gut zwei Monate später erhielt der Landkreis durch unveröffentlichten Erlass vom 29. Dezember 1939 die eingedeutschte Bezeichnung Rippin.

Zum 1. April 1942 wurde der Amtsbezirk Dobrzyn [= Stadt Dobrzyn] unter die Kommunalaufsicht des benachbarten Landkreises Briesen und die Verwaltung des Bürgermeisters in der Stadt Gollub gestellt.

Seit dem 25. Juni 1942 trug der Landkreis den Namen Rippin (Westpr.).

Im Frühjahr 1945 wurde das Kreisgebiet durch die Rote Armee besetzt und wurde danach wieder Teil Polens.

Politik

Landkommissar

1939–9999: von Hofer

Landräte

1939–1941: Will
1941–1942: Korte (kommissarisch)
1942–1943: Wolfgang Geißler
1943–9999: Horst Schlenzig (vertretungsweise)
1944–1945: ?

Kommunalverfassung

Im Landkreis Rippin (Westpr.) wurde der Stadt Rippin (Westpr.) die im Altreich gültige Deutsche Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 verliehen. Die Stadt Dobrin an der Weichsel wurde durch den Bürgermeister der Nachbarstadt Gollub im Landkreis Briesen (Westpr,) mitverwaltet. Die übrigen Gemeinden waren in Amtsbezirken zusammengefasst.

Ortsnamen

Durch unveröffentlichten Erlass vom 29. Dezember 1939 galten vorläufig die bisher polnischen Ortsnamen weiter.

Die „Anordnung betreffend Änderung von Ortsnamen“ des Reichstatthalters in Danzig-Westpreußen vom 25. Juni 1942 legte mit Zustimmung des Reichsministers des Innern alle Ortsnamen endgültig in einer deutschen Form fest. Dieses waren durchweg neue eingedeutschte Bezeichnungen, eine lautliche Angleichung oder Übersetzung, zum Beispiel:

  • Chrostkowo: Horstfeld,
  • Czermin: Schermingen,
  • Okalewo: Hegen,
  • Osiek: Lindenschanz,
  • Radziki Duze: Ratsfelde,
  • Radomin: Reddemin,
  • Rypin: Rippin (Westpr.),
  • Skrwilno: Reselerwalde,
  • Swiedziebnia: Schwetheim,
  • Szczutowo: Schüttau,
  • Zale: Schalensee,
  • Zbojno: Raudorf, Kr. Rippin.

Weblinks


Kategorien: Landkreis im besetzten Polen (1939–1945)

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Landkreis Rippin (Westpr.) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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