Landkreis Märkisch-Oderland - LinkFang.de





Landkreis Märkisch-Oderland


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Verwaltungssitz: Seelow
Fläche: 2.158,65 km²
Einwohner: 190.714 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 88 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: MOL, FRW, SEE, SRB
Kreisschlüssel: 12 0 64
Kreisgliederung: 45 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Puschkinplatz 12
15306 Seelow
Webpräsenz: www.maerkisch-oderland.de
Landrat: Gernot Schmidt (SPD)
}

Der Landkreis Märkisch Oderland ist ein Landkreis im Osten des Landes Brandenburg. Benachbart sind im Norden der Landkreis Barnim, im Osten die Republik Polen, im Süden die kreisfreie Stadt Frankfurt (Oder) und der Landkreis Oder-Spree und im Westen das Land Berlin. Der Naturpark Märkische Schweiz liegt im Landkreis. Die Grenzziehung erfolgte nach dem Prinzip der Bildung von Sektoralkreisen.

Geografie

Der Landkreis, der im östlichen Brandenburg östlich der Bundeshauptstadt Berlin liegt, umfasst die Landschaften des Oberbarnims, den deutschen Teil des Landes Lebus und das Oderbruch bis zum deutsch-polnischen Grenzfluss Oder.

Geschichte

Der Landkreis entstand 1993 im Rahmen der brandenburgischen Kreisreform durch Zusammenlegung der Landkreise Bad Freienwalde, Seelow, Strausberg und teilweise aus dem Kreis Fürstenwalde.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1993 169.985
1994 170.631
1995 172.577
1996 175.033
1997 178.958
1998 182.968
1999 186.573
2000 188.277
Jahr Einwohner
2001 189.634
2002 190.678
2003 191.729
2004 192.131
2005 192.122
2006 191.998
2007 191.640
2008 191.241
Jahr Einwohner
2009 191.067
2010 190.502
2011 187.085
2012 186.925
2013 187.668
2014 188.422

Gebietsstand des jeweiligen Jahres[2][3], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik

Wahl des Märkisch-Oderländer Kreistages 2014[4][5]
 %
30
20
10
0
25,6 %
22,2 %
21,4 %
7,6 %
5,7 %
5,3 %
3,6 %
2,4 %
6,2 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2008
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-5,0 %p
-1,2 %p
+4,6 %p
+0,1 %p
+5,7 %p
+1,6 %p
-3,7 %p
+0,9 %p
-3,0 %p
Anmerkungen:
d Wählergruppe Bauern und Ländlicher Raum
Expression-Fehler: Unerwartete schließende eckige Klammer
Sitzverteilung im
Märkisch-Oderländer Kreistag 2014
          

Kreistag

Die 56 Sitze im Kreistag verteilen sich folgendermaßen auf die einzelnen Parteien und Gruppierungen:[6]

Partei/Gruppierung Sitze
DIE LINKE.
14
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
13
Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
12
Wählergruppe Bauern und Ländlicher Raum (Bauern)
4
Alternative für Deutschland (AfD)
3
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE)
3
Freie Demokratische Partei (FDP)
2
Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen/Freie Wähler (BVB/FREIE WÄHLER)
1
Wählergruppe Pro Zukunft Märkisch-Oderland (Pro Zukunft)
1
Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)
1
Freiheit, Arbeit, Werte – Mut zur Wahrheit (FAW Mut zur Wahrheit)
1
Unabhängiger Bürger-Bund (UBB)
1

Bündnis 90/Die Grünen und die Wählergruppe Pro Zukunft bilden die Fraktion GRÜNE/B90 - Pro Zukunft.
FDP und BVB/FW bilden die Fraktion FDP/BVB-Freie Wähler.
Der Abgeordnete des UBB hat sich der Fraktion Die Linke angeschlossen.
Nach dem Austritt eines Abgeordneten ist die AfD nur noch mit 2 Mandatsträgern, und ohne Fraktion, im Kreistag vertreten.
Der Abgeordnete der NPD ist fraktionslos.

Landrat

  • 1993–1997: Gunter Fritsch (SPD)
  • 1997–2005: Jürgen Reinking (SPD)
  • seit 2005: Gernot Schmidt (SPD)

Schmidt wurde in der Landratsstichwahl am 6. Oktober 2013 mit 69,9 % der gültigen Stimmen entsprechend § 126 der Kommunalverfassung des Landes Brandenburg für weitere acht Jahre in seinem Amt bestätigt. [7]

Wappen

Das Wappen wurde am 2. Juli 1996 genehmigt.

Blasonierung: „Geteilt von Silber und Rot; oben wachsend ein goldbewehrter, roter Adler, die Flügel mit goldenen Kleestengeln belegt; unten ein silberner Wellenbalken, belegt mit einem roten Wellenfaden und bedeckt mit schräggekreuzten, begrifften goldenen Bootshaken, oben bewinkelt von einem goldenen Stern.“[8]

Die Wappen der Ämter, Städte und Gemeinden des Landkreises findet man in der Liste der Wappen im Landkreis Märkisch-Oderland.

Verkehr

Motorisierung 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Zugelassene PKW (zum 1.1.)[9] 100 528 101 377 102 545 104 279 105 101 105 841 106 818
PKW je 1.000 Einwohner (31.12.Vj.) 525 530 537 547 562 566 569

Städte und Gemeinden

Nach Abschluss der Gemeindegebietsreform 2003 umfasst der Landkreis noch 45 Gemeinden, darunter acht Städte.

Siehe auch: Liste der Orte im Landkreis Märkisch-Oderland

(Einwohner am 31. Dezember 2015)[10]

Städte
¹ amtsangehörige Stadt

  1. Altlandsberg (9158)
  2. Bad Freienwalde (Oder) (12.406)
  3. Buckow (Märkische Schweiz) ¹ (1510)
  4. Lebus ¹ (3146)
  5. Müncheberg (6783)
  6. Seelow * (5387)
  7. Strausberg (26.213)
  8. Wriezen * (7355)

Amtsfreie Gemeinden

  1. Fredersdorf-Vogelsdorf (13.104)
  2. Hoppegarten (17.636)
  3. Letschin (4035)
  4. Neuenhagen bei Berlin (17.593)
  5. Petershagen/Eggersdorf (14.520)
  6. Rüdersdorf bei Berlin (15.313)

Ämter und zugehörige Gemeinden
(Sitz der Amtsverwaltung *)

1. Barnim-Oderbruch (6705)
[Sitz: Wriezen]

  1. Bliesdorf (1223)
  2. Neulewin (921)
  3. Neutrebbin (1409)
  4. Oderaue (1605)
  5. Prötzel (998)
  6. Reichenow-Möglin (549)

2. Falkenberg-Höhe (4495)

  1. Beiersdorf-Freudenberg (593)
  2. Falkenberg * (2208)
  3. Heckelberg-Brunow (668)
  4. Höhenland (1026)

3. Golzow (5313)

  1. Alt Tucheband (766)
  2. Bleyen-Genschmar (468)
  3. Golzow * (836)
  4. Küstriner Vorland (2605)
  5. Zechin (638)

4. Lebus (6083)

  1. Lebus, Stadt * (3146)
  2. Podelzig (855)
  3. Reitwein (463)
  4. Treplin (377)
  5. Zeschdorf (1242)

5. Märkische Schweiz (9214)

  1. Buckow (Märkische Schweiz), Stadt * (1510)
  2. Garzau-Garzin (716)
  3. Oberbarnim (1380)
  4. Rehfelde (4789)
  5. Waldsieversdorf (819)

6. Neuhardenberg (4513)

  1. Gusow-Platkow (1222)
  2. Märkische Höhe (576)
  3. Neuhardenberg * (2715)

7. Seelow-Land (4888) [Sitz: Seelow]

  1. Falkenhagen (Mark) (711)
  2. Fichtenhöhe (506)
  3. Lietzen (736)
  4. Lindendorf (1354)
  5. Vierlinden (1581)

Kfz-Kennzeichen

Am 1. Januar 1994 wurde dem Landkreis das Unterscheidungszeichen MOL zugewiesen und seitdem ausgegeben.

Bis etwa zum Jahr 2000 erhielten Fahrzeuge aus den Altkreisen besondere Erkennungsnummern:

Gebiet Buchstaben Zahlen
Altkreis Bad Freienwalde A bis E 1 bis 999
AA bis EZ
Altkreis Seelow F bis K
FA bis KY
Altkreis Strausberg L bis Z
LA bis ZZ

Seit dem 18. März 2013 sind zudem die Unterscheidungszeichen FRW (Bad Freienwalde), SEE (Seelow) und SRB (Strausberg) wieder erhältlich.

Weblinks

 Commons: Landkreis Märkisch-Oderland  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2015 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Prignitz . S. 18–21
  3. Bevölkerung im Land Brandenburg nach kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden 1991 bis 2014
  4. maerkisch-oderland.de (PDF)
  5. Ergebnis der Kreistagswahl am 25. Mai 2014
  6. ratsinfo-online.net
  7. Ergebnis der Landratsstichwahl am 6. Oktober 2013
  8. Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg
  9. Statistik Fz3 Kraftfahrt-Bundesamt
  10. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2015 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Landkreis Märkisch-Oderland (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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