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Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern

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Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern
– LDBV –
Staatliche Ebene Freistaat Bayern
Stellung Mittelbehörde
Rechtsform Landesbehörde
Aufsichtsbehörde Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat
Gründung 1. August 2005
Hauptsitz München
Behördenleitung Klement Aringer, Präsident[1]
Website www.ldbv.bayern.de

Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern (LDBV), bis zum 31. Dezember 2013 Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern (LVG) ist die Bezeichnung der am 1. August 2005 im Zuge der Verwaltungsreform in Bayern neu entstandenen Behörde im Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Abteilung „Digitalisierung, Breitband und Vermessung“. Es entstand durch Zusammenlegung des bislang für die Landesvermessung zuständigen Bayerischen Landesvermessungsamtes und der für die Katastervermessung zuständigen Vermessungsabteilungen der Bezirksfinanzdirektionen.

Das LDBV hat seinen Sitz in München, seine Funktion als Mittelbehörde für die 51 Ämter für Digitalisierung, Breitband und Vermessung nimmt es durch die drei Regionalabteilungen in München, Landshut und Schwabach wahr. Leiter des LDBV ist seit 1. November 2008 Klement Aringer.

Der Steinkeller im Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung ist das größte Lithographiesteinlager der Welt. Auf 26634 Steinplatten wurden hier die Karten der ersten Grundstücksvermessung in Bayern archiviert. Der Vorteil des verwendeten Solnhofener Plattenkalkes war unter anderem die Formtreue über lange Zeit (im Gegensatz zum Beispiel zu Papier). Dementsprechend wurde die Sammlung auch bis Mitte des 20. Jahrhunderts verwendet. Seit 1980 steht das Archiv unter Denkmalschutz.[2]

Die Institution der Feldgeschworenen in Bayern ist das älteste bekannte und noch erhaltene kommunale Ehrenamt in Bayern.[3] Zu den Angeboten des Landesamtes gehört auch der BayernAtlas.

Am 1. Januar 2014 wurde das Rechenzentrum Süd aus dem Bayerischen Landesamt für Statistik (bis dahin Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung) aus- und in das Landesamt für Vermessung und Geoinformation eingegliedert. Der neue Name des Amtes ist Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. Das Rechenzentrum Süd verbleibt jedoch nahezu vollständig unter einem Dach mit dem Landesamt für Statistik im Dienstgebäude in der St.-Martin-Straße in München.

Die Geodaten des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung liegen vollständig digital vor und werden u. a. auch von privaten Kartendiensten wie Google Maps gegen die Entrichtung von Lizenzgebühren verwendet.[4] Der BayernAtlas ist für jedermann kostenlos und ohne Anmeldung zugänglich. Verschiedene Karten- und Luftbilddaten sind infolge der OpenData-Initiative der Bayerischen Staatsregierung unter der freien Lizenz Creative Commons Namensnennung 3.0 Deutschland online verfügbar.[5]

Weblinks

 Commons: Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. www.ldbv.bayern.de Service > Organisation > LVG (PDF; 33 kB). Aufgerufen am 24. Februar 2016.
  2. www.ldbv.bayern.de Aktuelles > Ausstellungen. Aufgerufen am 24. Februar 2016.
  3. frei zitiert nach www.ldbv.bayern.de Vermessung > Feldgeschworene. Aufgerufen am 24. Februar 2016.
  4. Zitat des LDBV-Sprechers Stefan Scheugenpflug, der zur Verwendung von Geodaten des LDBV Stellung nimmt
  5. www.ldbv.bayern.de Produkte > weitere Geodaten > OpenData. Aufgerufen am 2. Mai 2016.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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