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Lamaismus


Als Lamaismus bezeichnen zahlreiche westliche Autoren und Tibetologen sowie einige tibetische Autoren

Außerdem ist der Begriff Lamaismus die allgemein übliche Bezeichnung in der Mongolistik (z.B. bei Walther Heissig[1]) für

Autoren

Zu den genannten westlichen Autoren und Tibetologen gehören:

Tibetische Autoren sind:

Kritik

Einige westliche Autoren lehnen den Begriff „Lamaismus“ als Bezeichnung für den tibetischen Buddhismus ab: Donald Sewell Lopez meint, dass der Begriff eine westliche Adaption des chinesischen lǎmajiào 喇嘛教 darstellt, was sich als „Religion der Lamas“ übersetzen lässt. Das Wort lǎmajiào sei während der Qing-Dynastie ins chinesische eingeführt worden, um die tibetische Form des Buddhismus von der chinesischen Form, fójiào 佛教, zu unterscheiden.[20] Lopez kritisiert auch die Verwendung des Begriffs in der chinesischen Propaganda sowie die Loslösung des Begriffes von der kulturellen und politischen Realität im westlichen Diskurs.[21] Edward Conze problematisiert, dass der Begriff „Lamaismus“ eine Trennung von tibetischer und indischer Tradition impliziert.[22]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Giuseppe Tucci, Walther Heissig: Die Religionen Tibets und der Mongolei. Kohlhammer, 1970. (darin: Die Religionen der Mongolei (Heissig), S. 296-427)
  2. Giuseppe Tucci, Walther Heissig: Die Religionen Tibets und der Mongolei. Kohlhammer, 1970. (darin: Die Religionen Tibets (Tucci), S. 5-295.)
  3. Luciano Petech: China and Tibet in the Early 18th Century. History of the Establishment of Chinese Protectorate in Tibet. E. J. Brill, 1950.
  4. R.P. Anuruddha (= Rudolf Petri): An Introduction into Lamaism: The Mystical Buddhism of Tibet. Erstausgabe: Vishveshvaranand Vedic Research Institute 1959. Neudruck: Literary Licensing 2011, ISBN 9781258000929
  5. Rolf A. Stein: Die Kultur Tibets. Weber, 1993.
  6. Albert Grünwedel: Mythologie des Buddhismus in Tibet und der Mongolei. Führer durch die lamaistische Sammlung des Fürsten E. Uchtomskij. F. A. Brockhaus, 1900.
  7. Emil Schlagintweit: Buddhism in Tibet. F. A. Brockhaus, 1863.
  8. Collected works of Alexander Csoma de Kőrös. Akadémiai Kiadó, 1984.
  9. Karl Friedrich Koeppen: Tibet und der Lamaismus bis zur Zeit der Mongolenherrschaft. Lange, 1859.
  10. Ernst Schäfer: Geheimnis Tibet. Erster Bericht der Deutschen Tibet-Expedition 1938/39. F. Bruckmann, 1943.
  11. Karl-Heinz Everding: Tibet. Lamaistische Klosterkultur, nomadische Lebensformen und bäuerlicher Alltag auf dem „Dach der Welt“. DuMont, 2007.
  12. Sven Hedin: Transhimalaja. Entdeckungen und Abenteuer in Tibet. F. A. Brockhaus, 1923.
  13. Andreas Gruschke: Mythen und Legenden der Tibeter. Von Kriegern, Mönchen, Dämonen und dem Ursprung der Welt. E. Diederichs, 1996.
  14. Helmut Hoffmann: Die Religionen Tibets. K. Alber, 1956.
  15. L. A. Waddell: The Buddhism of Tibet or Lamaism. With its mystic cults, symbolism and mythology, and in its relation to Indian Buddhism. Asian Educational Services, 1996.
  16. Han Suyin: Lhasa, the Open City. A Journey to Tibet. Putnam, 1977.
  17. Dawa Norbu: Red star over Tibet. Collins, 1974; Dawa Norbu: China's Tibet Policy. Routledge, 2001.
  18. Tenzin Chhodak: The 1901 Proclamation of H. H. Dalai Lama XIII. In: Alex McKay (Hg.): The History of Tibet. The modern period, 1895–1959. RoutledgeCurzon 2003.
  19. Tsultim Gyatso: A Letter from Ladakh to Our Foreign Visitors. In: Recent research on Ladakh 6. Motilal Banarsidass, 1997.
  20. Donald S. Lopez Jr.: Prisoners of Shangri-La: Tibetan Buddhism and the West. Chicago: University of Chicago Press 1999, S. 6.
  21. Donald S. Lopez Jr.: Prisoners of Shangri-La: Tibetan Buddhism and the West. Chicago: University of Chicago Press 1999, S. 44.
  22. Edward Conze: A Short History of Buddhism. 2. Auflage. Oneworld 1993.

Kategorien: Buddhismus in Asien | Vajrayana

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Lamaismus (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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