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Lütz


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Lütz (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Cochem-ZellVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Cochem
Höhe: 140 m ü. NHN
Fläche: 5,48 km²
Einwohner: 324 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 59 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56290
Vorwahl: 02672
Kfz-Kennzeichen: COC, ZEL
Gemeindeschlüssel: 07 1 35 056
Adresse der Verbandsverwaltung: Ravenéstraße 61
56812 Cochem
Webpräsenz: www.luetz-hunsrueck.de
Ortsbürgermeister: Bernd Adel
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Lütz ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz. Sie gehört seit 1. Juli 2014 der Verbandsgemeinde Cochem an. Lütz ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.[2]

Geographie

Der Ort befindet sich im nördlichen Hunsrück in einem Seitental der Mosel (zwischen den Moselorten Burgen und Treis-Karden) nur ein paar Kilometer von der Mosel entfernt. Lütz liegt im Lützbachtal, das vom Verkehr kaum erschlossen ist. Das Dorf zeichnet sich durch eine Reihe schöner Fachwerkhäuser aus.

Geschichte

Lütz wurde urkundlich erstmals im Jahre 912 erwähnt, als König Karl III. seinen Grundbesitz zu „Lutiaco“ dem Kloster St. Maximin schenkte.

Kirchlich gehörte die Pfarrei Lütz zum Landkapitel Zell des Erzbistums Trier, gehörte jedoch nicht zum Territorium des Kurfürstentums Trier. Die Kirche wurde zuerst um 1250 unter dem Namen Luzze im Güterverzeichnis des Trierer Erzbischofs erwähnt. Nach einem Visitationsbericht aus dem Jahre 1569 gehörten zur Pfarrei „Lutz“ die Filialen „Dommershusen“ (Dommershausen) mit „Ibeshusen“ Eveshausen, „Budershusen“ (Petershausen), „Lych“ (Lieg), „Lair“ (Lahr) und „Sultzhusen“ (Zilshausen). 1806 wurde Dommershausen mit Eveshausen eine eigenständige Pfarrei, 1869 die Pfarrei Lieg ausgegliedert.[3]

Ein Dorfbrand zerstörte 1749 Teile des Dorfs. Die Kirche St. Maximinus (mit Ausnahme des romanischen Turms aus dem 12. Jahrhundert) und das Rathaus mussten neu erbaut werden.

Im 14. Jahrhundert gehörte Lütz zur Herrschaft Eltz. Lütz war reichsritterschaftlicher Besitz und gehörte 1794 bei der Einnahme des linken Rheinufers durch die französischen Revolutionstruppen dem Freiherrn von Wiltberg. 1815 wurde der Ort beim Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Lütz besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[4]

Wappen

Blasonierung: „Im geteilten Schild, oben in Silber ein rotes Balkenkreuz, unten in Rot ein schwarzbewehrter und -gezungter wachsender goldener Löwe“.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Der Hunsrück-Mosel-Radweg verläuft durch den Ort. Ein Wanderweg führt parallel zum Bach durch das Tal. Ein neu entstandener Schiefergrubenweg bei Lütz vermittelt Wissen über den ehemals im Lützbachtal betriebenen Schieferabbau. In ehemals elf Gruben mit 19 Stollen und 5 Versuchsstollen wurde bis 1953 Schiefer abgebaut. Die Schieferabraumhalden bieten heute seltenen Tier- und Pflanzenarten ein einzigartiges Biotop.

Tourismus

Schiffsanlegestelle Mosel

Die nächstgelegenne Schiffsanlegestelle für Lütz ist in Treis-Karden OT Treis.

Literatur

  • Kugel, Daniel: Lütz und seine Geschichte, Lütz 2012.

Weblinks

 Commons: Lütz  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Philipp de Lorenzi: Beiträge zur Geschichte sämtlicher Pfarreien der Diöcese Trier , Bischöfliches General-Vikariat, 1887, S. 183
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Lütz (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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