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Lövenich (Köln)


Lövenich
Stadtteil 308 von Köln
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Fläche 3,71 km²
Einwohner 8747 (31. Dez. 2014)
Bevölkerungsdichte 2358 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Jan. 1975
Postleitzahl 50859
Vorwahl 02234
Stadtbezirk Lindenthal (3)
Verkehrsanbindung
Autobahn 1
Bundesstraße 55
Eisenbahnlinien S 12 S 13 S 19
Buslinien 141 143 144 145 149 961
Quelle: Kölner Stadtteilinformationen – Zahlen 2014

Der Stadtteil Lövenich liegt am westlichen Stadtrand von Köln, im Stadtbezirk Lindenthal.

Lage

Lövenich grenzt im Norden an die Ortschaft Köln-Widdersdorf, im Osten an die Bundesautobahn 1 und den Stadtteil Köln-Müngersdorf, im Süden, getrennt durch die Bahnstrecke Köln-Aachen, an den Stadtteil Köln-Weiden. Im Westen und Norden verläuft der Kölner Randkanal an Lövenich vorbei. Nächster westlicher Ort ist Frechen-Königsdorf.

Geschichte

Der Name Lövenich geht auf ein keltisches Landgut mit lateinischem Namen zurück: „Luviniacum“. Unter diesem Namen wurde Lövenich erstmals 1028 erwähnt. Seit dem Mittelalter gehörte das landwirtschaftlich geprägte Dorf Lövenich zum Machtbereich des Johanniter-Ordens und des Kölner Erzbischofs. Lövenich war ein Teil des kurkölnischen Amtes Königsdorf. 1794 besetzten französischen Revolutionstruppen den Ort. Im Rahmen der Verwaltungs-Neuordnungen um 1800 durch Napoleon wurde aus den Orten Lövenich, Weiden, Junkersdorf, Üsdorf, Großkönigsdorf und Kleinkönigsdorf die „Mairie de Levenich“. Diese war ein Teil des Kantons Weiden im Arrondissement de Cologne im Département de la Roer. Seit 1815 gehörte Lövenich zum Königreich Preußen und kam 1816 an den Landkreis Köln, in dem es die Bürgermeisterei Lövenich bildete. Aus der Bürgermeisterei Lövenich wurde 1928 das Amt Lövenich. 1934 wurde die Gemeinde Brauweiler in das Amt Lövenich eingegliedert.[1] Dieses Amt wurde 1937 in Amt Weiden umbenannt. Das Amt Weiden wurde 1951 aufgehoben, wodurch Brauweiler und Lövenich amtsfreie Gemeinden wurden. Nach ca. 175 Jahren als selbstständige Ortsgemeinde gehört Lövenich seit der Gebietsreform vom 1. Januar 1975 dem Kölner Stadtbezirk Lindenthal an, wobei die beiden westlich außerhalb gelegenen Ortsteile Klein- und Großkönigsdorf der Stadt Frechen und damit dem heutigen Rhein-Erft-Kreis (früher Erftkreis) zugeschlagen wurden.[2]

Städtepartnerschaften

Die Gemeinde Lövenich unterhielt Partnerschaften mit Diepenbeek (Belgien, seit 1962), mit Igny (Frankreich, seit 1967) und seit 1971 mit Benfleet (England).

Seit 1971 wurden diese Partnerschaften durch den Partnerschaftsclub betreut. Die Partnerschaften wurden durch die Stadt Köln übernommen.

Kultur und Freizeit

Sehenswürdigkeiten

Infrastruktur

Schulen

  • Von 1925 bis 1967 war Lövenich Sitz der Landwirtschaftsschule. Erster Direktor war Johann Heinrich Albers, Abgeordneter[3] des Rheinischen Provinziallandtages 1921 bis 1929.
  • Johanniter-Schule: eine Gemeinschafts-Grundschule

Verkehr

Vom Haltepunkt Lövenich S-Bahn an der S-Bahnstrecke Köln–Düren ist der Kölner Hauptbahnhof innerhalb einer Viertelstunde zu erreichen. Hier verkehren die S-Bahn-Linien S12, S13 und S19. In der Nähe des Haltepunktes Lövenich S-Bahn befindet sich die Straßenbahnhaltestelle „Weiden Zentrum“, von der das Stadtzentrum innerhalb von etwa 20 Minuten erreicht wird.

Des Weiteren verfügt der Stadtteil über eine Autobahnanschlussstelle Köln-Lövenich an der A 1. Einen Kilometer südlich folgt das Autobahnkreuz Köln-West, wo die A 1 auf die A 4 zusammentrifft.

Bekannte Einwohner

Frühere Einwohner

Weblinks

 Commons: Köln-Lövenich  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. territorial.de: Ämter im Landkreis Köln
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 299 und 301.
  3. Heinrich Heine Universitäts- und Landesbibliothek: Parlamentaria , abgerufen am 2. Januar 2011

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Lövenich (Köln) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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