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Lösnich


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bernkastel-WittlichVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Bernkastel-Kues
Höhe: 120 m ü. NHN
Fläche: 2,53 km²
Einwohner: 429 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 170 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54492
Vorwahl: 06532
Kfz-Kennzeichen: WIL, BKS
Gemeindeschlüssel: 07 2 31 076
Adresse der Verbandsverwaltung: Gestade 18
54470 Bernkastel-Kues
Webpräsenz: www.loesnich.de
Ortsbürgermeister: Winfried Gassen
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Lösnich ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues an und ist stark geprägt von Weinbau und Tourismus. Lösnich ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geschichte

Von 1816 bis 1969 gehörte der Ort zum Kreis Bernkastel im Regierungsbezirk Trier. Dieser war nach dem Zweiten Weltkrieg Teil des 1946 geschaffenen Landes Rheinland-Pfalz geworden. Bei der Kreisreform 1969 vereinigten sich die beiden Landkreise Bernkastel und Wittlich zum neuen Landkreis Bernkastel-Wittlich. Zum Kreis Bernkastel (so genannt bis 1938) gehörten insgesamt neun Bürgermeistereien als Verwaltungseinheiten. Diese wurden 1927 zu Ämtern. Lösnich zählte bis zur Auflösung der Ämter 1968 zum Amt Zeltingen.

Losuniacum – Besitz des Los – könnte nach Franz Cramer eine mögliche Grundform des Ortsnamens Lösnich gewesen sein und auf einen keltischen Ursprung verweisen.[3] Im 2. bis 4. Jahrhundert nach Christus existierte im Lösnicher Hinterwald ein größerer römischer Gutshof, bestehend aus acht Gebäudeeinheiten mit Hinweisen auf die Verarbeitung von Weintrauben.[4] Grabungsarbeiten des Rheinischen Landesmuseums Trier auf einem fränkischen Gräberfeld in Moselnähe legten 1937 einen fränkischen Sarkophag frei, wo schon um 1900 Grabstellen entdeckt worden waren.[5] Seit 1368 ist die ehemalige Lösnicher Burg des ortsansässigen Ritterschlechts von Lösnich urkundlich belegt. Als ehemals reichsunmittelbare Herrschaft wurde Lösnich mit seiner Burg nach dem Aussterben der Ritter von Lösnich im 14. Jahrhundert zu einem kurkölnischen Lehen erhoben und blieb dies bis zum Ende der Feudalzeit 1794.[6] Noch sichtbare Zeichen dieser Zeit sind das ehemals herrschaftliche Wohnhaus der Freiherrn von Metternich und Reichsgrafen von Kesselstatt von 1683 auf dem ehemaligen Burggelände und der alte Kreuzgewölbekeller der ehemaligen Burg aus dem 14. Jahrhundert.

Hauptartikel: Geschichte von Lösnich
Hauptartikel: Herrschaft Lösnich
Hauptartikel: Burg Lösnich
Hauptartikel: Ritter von Lösnich
Hauptartikel: Lisa von Lösnich
Hauptartikel: St. Vitus (Lösnich)
Hauptartikel: Wegekreuze in Lösnich
Hauptartikel: Alte Schule (Lösnich)
Hauptartikel: Bahnhof Lösnich-Kinheim
Hauptartikel: Lösnicher Fähre
Hauptartikel: Altes Wasserwerk Lösnich

Gemeinderat

→ Siehe auch: Liste der Bürgermeister von Lösnich

Der Ortsgemeinderat in Lösnich besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Die acht Sitze im Gemeinderat verteilen sich auf zwei Wählergruppen.[7]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Neben vielen alten Fachwerkhäusern sind das Kesselstattsche Amtsgebäude, die spätgotische Friedhofskapelle und die neugotische Pfarrkirche von 1879 sehenswert.

Wirtschaft und Infrastruktur

Lösnich wird seit Jahrhunderten vom Weinbau und Tourismus geprägt. Unmittelbar bei Lösnich ist der Bau eines Hochmoselübergangs der Bundesstraße 50 geplant.

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Lösnich  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Franz Cramer: Rheinische Ortsnamen aus vorrömischer Zeit. Düsseldorf, Linz 1901.
  4. Anastasia Moraitis: Der römische Gutshof und das Gräberfeld bei Lösnich, Kreis Bernkastel-Wittlich. In: Trierer Zeitschrift. Beiheft 26. Selbstverlag des Rheinischen Landesmuseums, Trier 2003, ISBN 3-923319-54-1.
  5. Kurt Böhner: Die Fränkischen Altertümer des Trierer Landes. 2. Teil. Verlag Gebr. Mann, Berlin 1958, S. 69 f.
  6. Hans Vogts: Die Kunstdenkmäler des Kreises Bernkastel. Nachdruck der Ausgabe von 1935, Verlag der Akademischen Buchhandlung Interbook, Trier.
  7. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Lösnich (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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