Kurt Singhuber - LinkFang.de





Kurt Singhuber


Kurt Singhuber (* 20. April 1932 in Wien; † 15. Oktober 2005 in Berlin) war ein deutscher Politiker (SED). Er war Minister für Erzbergbau, Metallurgie und Kali der DDR.

Leben

Singhuber wurde als Sohn einer Arbeiterfamilie in Wien geboren. Nach seiner Geburt ging die Familie Singhuber in die Sowjetunion, wo sein Vater in der Flugzeugindustrie arbeitete. Als die Singhubers (nach dem Deutsch-Sowjetischen Nichtangriffsvertrag) Moskau verlassen mussten, wurden sie an der Grenze verhaftet, kamen in ein „Umerziehungslager“ und erhielten danach einen Wohnsitz in Halle (Saale) zugewiesen.[1] Er besuchte von 1942 bis 1950 die Oberschule und legte das Abitur ab. 1945 wurde er Mitglied eines Antifa-Jugendausschusses und 1946 Mitglied der FDJ. 1949/1950 war er Vorsitzender der Ortsgruppe Wildau der FDJ. 1951 trat er der SED bei. Nach einer Facharbeiterausbildung als Maschinenbauer im VEB ABUS Wildau studierte er bis 1952 an der Technischen Hochschule Dresden und bis 1957 am Metallurgischen Institut in Dnipropetrowsk. Er schloss das Studium als Diplomingenieur ab.

Ab 1957 arbeitete er als Konstrukteur und war von 1959 bis 1961 Technischer Direktor im VEB Schwermaschinenbau „Heinrich Rau“ in Wildau. Er war ab 1958 Mitglied des Zentralen Arbeitskreises für Forschung und Technik „Walzwerkausrüstungen“ und ab 1963 für „Eisen“ des Forschungsrates der DDR. Nach einem Fernstudium an der Hochschule für Ökonomie Berlin mit Abschluss als Diplomökonom war Singhuber von 1961 bis 1964 Aspirant und Lehrbeauftragter an der Technischen Hochschule „Otto von Guericke“ Magdeburg. Von 1961 bis 1965 war er Technischer Direktor bzw. Werkdirektor des VEB Schwarzmetallurgieprojektierung Berlin. 1966/1967 war er stellvertretender Minister für Erzbergbau, Metallurgie und Kali. 1967 wurde er zum Dr.-Ing. promoviert. Ab 1967 war Singhuber zudem außerordentliches Mitglied des Forschungsrates der DDR und Leiter der DDR-Delegation bei der Ständigen Kommission Schwarzmetallurgie beim Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe.

Von Juli 1967 bis November 1989 war er Minister für Erzbergbau, Metallurgie und Kali der DDR. Von 1968 bis 1973 absolvierte er ein Fernstudium an der Parteihochschule Karl Marx beim ZK der SED mit dem Abschluss als Diplomgesellschaftswissenschaftler. Von November 1989 bis April 1990 war er schließlich Minister für Schwerindustrie in der Regierung Modrow. Von 1978 bis 1990 war er Vizepräsident der Kammer der Technik.

Auszeichnungen

Literatur

Einzelnachweise

  1. Aus „RotFuchs“ Nr. 176 / September 2012


Kategorien: Minister für Erzbergbau, Metallurgie und Kali (DDR) | Minister für Schwermaschinen- und Anlagenbau (DDR) | Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold | Gestorben 2005 | Geboren 1932 | Träger des Banners der Arbeit | SED-Mitglied | Deutscher | Mann

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt Singhuber (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.