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Krylowo


Siedlung
Krylowo
Nordenburg

Крылово
Flagge Wappen
Föderationskreis Nordwestrussland
Oblast Kaliningrad
Rajon Prawdinsk
Gegründet {{#property:P571}}
Frühere Namen Nordenburg (bis 1950)
Bevölkerung 785 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Zeitzone UTC+2
Postleitzahl 238414
Kfz-Kennzeichen 39, 91
OKATO 27 233 810 001
Geographische Lage
Koordinaten }

Krylowo (russisch Крылово, deutsch Nordenburg, litauisch Ašvėnai, polnisch Nordembork (Oświn)) ist eine Ortschaft in der russischen Oblast Kaliningrad im Rajon Prawdinsk mit 785 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010 ).[1] Die Siedlung gehört zur städtischen Gemeinde Schelesnodoroschnoje.

Geografische Lage

Der Ort befindet sich direkt nördlich der Grenze zu Polen und östlich von Schelesnodoroschny.

In Krylowo treffen die von Kaliningrad kommende Regionalstraße 27A-028 (ex A 196) und die von Bolschakowo über Tschernjachowsk kommende Regionalstraße 27A-042 (ex A 197) zusammen und enden an der Grenze nach Polen.

Vor 1945 war Nordenburg Bahnstation an der Bahnstrecke Königsberg (Preußen) (Kaliningrad)–Löwenhagen (Komsomolsk)–Gerdauen (Schelesnodoroschny)–Angerburg (Węgorzewo). Außerdem endeten in Nordenburg zwei Kleinbahnlinien: die Linie (Insterburg (Tschernjachowsk)–) Warnascheln (1938–1945 Warnheide)–Nordenburg der Insterburger Kleinbahnen und die Linie (Rastenburg (Kętrzyn)–) Barten (Barciany)–Nordenburg der Rastenburger Kleinbahnen. Schienenverkehr gibt es in Krylowo heute nicht mehr.

An der in südöstlicher Richtung verlaufenden Trasse der ehemaligen Reichsstraße 131 ist die Errichtung eines Grenzübergangs zwischen Krylowo und dem polnischen Perły (ehem. Perlswalde) geplant.[2]

Siedlung Krylowo (Nordenburg)

Geschichte

Bis 1945 hatte Nordenburg mit den 1928 eingemeindeten Ortschaften Werder (bisher Amtsbezirk Truntlack) und Truntlack (bei Auflösung des seit 1874 bestehenden Amtsbezirks) rund 3.000 Einwohner und besaß bereits ab 1405 von Hochmeister Ulrich von Jungingen verliehene Stadtrechte[3], die es jedoch 1945 verlor.

Die Stadt blieb im und auch nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zunächst unzerstört und fiel der Sowjetarmee am 25. Januar 1945 auch nahezu unbeschädigt in die Hände. Zunächst kam die Stadt unter dem polnischen Namen Nordembork (Oświn) unter polnische Zivilverwaltung. Im Spätsommer bzw. Frühherbst des Jahres 1945 änderte sich die Situation. Die Sowjetunion vorschob die Grenze zu Lasten des polnischen Staates entgegen den ursprünglichen Planungen Richtung Süden, so dass die Stadt Teil der Sowjetunion wurde. Die bereits zugewanderten polnischen Neusiedler sowie die polnische Zivilverwaltung wurden kurzfristig wieder ausgewiesen.[4] Die Grenzkorrektur geschah offenbar, weil die sowjetischen Militärs auf die Kontrolle der strategisch wichtigen Kreuzung der ehemaligen Reichstraßen 131 und 139 nicht verzichten wollten. Der südlichste Punkt des jetzigen Kaliningrader Gebietes befindet sich tatsächlich gerade einmal gut 6 Kilometer westlich der Stadt. Vermutlich aus Wut über die Grenzkorrektur zündeten die zugewanderten polnischen Siedler oder Soldaten die ganze Altstadt an und vernichteten diese.[5] Aufgrund dieser umfassenden Zerstörungen verlor Nordenburg im weiteren Verlauf auch den Status einer Stadt. Die Reste der Häuser der Altstadt wurden bald abgetragen. Ein Wiederaufbau erfolgte nicht, da sich die Altstadt größtenteils im direkten polnisch-sowjetischen Grenzgebiet befand und damit im auch zu Warschauer-Pakt-Zeiten stark militärisch gesicherten Bereich lag. Nur die Turmruine der Ordenskirche ist zurzeit noch erhalten. Der heutige Ort konzentriert sich westlich der Aschwöne (Swine, russisch: Putilowka) entlang zweier ehemaliger Ausfallstraßen (ehemalige Insterburger Straße bzw. Gerdauener Straße), wo einige Häuser aus der Zeit vor 1945 erhalten sind.

Nach dem Rückzug der polnischen Verwaltung Ende 1945 wurde offenbar der polnische Name Nordembork (Oświn) wieder getilgt und zunächst in Норденбург (Nordenburg) zurück benannt. Im Jahr 1950 erfolgte die Umbenennung in Krylowo.[6] Es ist offenbar unklar, ob diese Umbenennung nach dem russischen Fabeldichter Iwan Andrejewitsch Krylow oder dem sowjetischen Marschall Nikolai Iwanowitsch Krylow erfolgte. Zunächst gehörte die Siedlung zum Dorfsowjet Podlipowski (Hohenlindenberg) im Rajon Schelesnodoroschny.[6] Später (vor 1967) wurde Krylowo Sitz dieses Dorfsowjets, der seit 1963 zum Rajon Prawdinsk gehörte. Seit 2004 gehört Krylowo zur städtischen Gemeinde Schelesnodoroschnoje.

Wappen

Blasonierung: „In Silber ein bäumendes, lediges, schwarzes Ross, links oben und rechts unten begleitet von je einem roten Stern.“[7]

So das wohl gleich nach der Gründung der Stadt im Jahre 1405 gestochene SIGILLVM CIVITATIS NORDENBURG. Dessen Stempel wurde bis weit ins 18. Jahrhundert ununterbrochen gebraucht.[8]

Auch im heutigen Krylowo ist das Wappen noch präsent.[9]

Medien

Bis 1945 erschien für die Stadt und das Umland die Nordenburger Zeitung, welche nachweislich mindestens bereits seit 1876 erschienen ist. Als eigenständige Zeitung hat das Blatt selbst nur wenige Jahre bestanden und wurde nach Ende der Eigenständigkeit ein Ableger der Gerdauener Zeitung aus der nahegelegenen Kreisstadt Gerdauen. Der Name "Nordenburger Zeitung" wurde beibehalten, obwohl die Zeitung mit Ausnahme eines Lokalteils inhaltlich deckungsgleich mit der Gerdauener Zeitung war.[10]

Einwohnerentwicklung

1875: 2547
1890: 2251, davon 14 Katholiken und 69 Juden
1910: 2149
1939: 3173

Einrichtungen

In Krylowo befindet sich eine große Einrichtung für Menschen mit Behinderung.

Erhaltene Sehenswürdigkeiten

  • Ruine der Pfarrkirche, welche gleichzeitig das einzig erhaltene Bauwerk der einstigen Altstadt ist
  • Von der Altstadt selber sind noch Pflasterungen der einstigen Straßen, teilweise auch Treppenaufgänge und Fundamente der abgetragenen Gebäude sichtbar.
  • der Wasserturm
  • Vielzahl alter Gebäude aus der Zeit vor 1945 an der ehemaligen Insterburger Straße, welche noch immer die ursprüngliche Kopfsteinpflasterung aufweist

Kirche

Pfarrkirche

Von der im Jahre 1705 erbauten evangelischen Pfarrkirche sind seit 1945 nur noch Ruinenreste vorhanden.

Kirchengemeinde

Die Bevölkerung der Stadt Nordenburg war vor 1945 fast ausnahmslos evangelischer Konfession. Eine evangelische Kirchengemeinde gab es seit Einführung der Reformation. Zuletzt war die Pfarrei Nordenburg in den Kirchenkreis Gerdauen (russisch: Schelesnodoroschny) innerhalb der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union eingegliedert.

Seit 1945 gibt es in Krylowo keine evangelische Gemeinde mehr. Der Ort gehört jetzt zur Kirchenregion Tschernjachowsk (Insterburg) innerhalb der Propstei Kaliningrad[11] in der Evangelisch-Lutherischen Kirche Europäisches Russland (ELKER).

Kirchspiel

Bis 1945 betreuten die Pfarrer in Nordenburg ein sehr weitläufiges Kirchspiel[12] mit mehr als 50 Ortschaften. Die Pfarrbezirke waren in Nordenburg-Stadt und Nordenburg-Land unterteilt. Heute durchschneidet die russisch-polnische Staatsgrenze das Gebiet des ehemaligen Kirchspiels Nordenburg, wobei etwa ein Drittel auf polnischer, zwei Drittel auf russischer Seite liegen:

Ehemaliger Name Heutiger Name Ehemaliger Name Heutiger Name
Abelischken
1938–45: Ilmenhorst
Belkino Langental
Adolfshof Goszczewo Lieskendorf Liskino
Adolfschlieben Mally Park
1938–39: Schönheim,
1939–45: Burgsdorff
Pawlinowo
Adolfswalde Danilowo Mazurhöfchen Mazurkowo
Ahrau Neu Bajohren
1938–45: Neublankenfelde
Bajohrental
1938–45: Blankental
Bajorki Nordenburg Krylowo
Bajohrenwalde
1938–45: Blankenwalde
Bajorski Małe Nordenthal Nekrassowka
Bergenthal Zielony Ostrów Oschkin
1938–45: Oschern
Korolenkowo
Birkenfeld Brzeźnica Ottoshof
Birkenkrug Plaitil
1938–45: Plattau
Tarassowo
Blendowen
1938–45: Blendau
Barejewka Plikow
1938-46: Plickau
Schewzowo
Bräsigswalde Raude
Ellernbruch Watutino Raudischken
1938–45: Raudingen
Rudziszki
Friedenshof Wyskok Reuschenfeld
Friedrichsflur Aralowo Sandelsruh
1938–45: Nordenhof
Gendrinn
1938–45: Gendern
Wschody Sawadden
1938–45: Bruchort
Sawidowo
Groß Bajohren
1938–45: Großblankenfelde
Bajory Wielkie Sechserben Kałki
Groß Pentlack
1928–50: Pentlack
Kamenka Sophienwalde
1910–45: Katzborn
Makejewka
Grünhagen Grebnoje Sutzken
1938–45: Sutzen
Suczki
Hochlindenberg Podlipowo Treuhof
Karlsburg Trotczin
1938–45: Trotzenau
Ostrowki
Klarahof Przybki Truntlack
Klein Bajohren
1938–45: Kleinblankenfelde
Bajory Małe Waldau Przylasek
Klein Pentlack Sergejewka Waldhof Pasternak
Korellen Werder
Kurkowken
1938–45: Kurkau
Wilhelmssorge Garschino
Langenfeld

Pfarrer

Seit der Reformation versorgten bis 1945 zwei Geistliche das Kirchspiel[13]. Der zweite Pfarrer („Diakonus“ genannt) predigte auch auf Polnisch und Litauisch:

  • N.N., bis 1530
  • Gregorius Pauli, 1560–1685
  • Balthasar Klein, bis 1598
  • Adam Lazarai, bis 1625
  • Christoph Bartsch, 1599–1625
  • Johann Crasnerus, ab 1630
  • Reinhold Roberti, 1636–1651
  • Melchior Metner, 1639–1649
  • Abraham Werner, 1650–1653
  • Jacob Großjohann d.Ä., 1654–1690
  • George Mexius, 1668
  • Jacob großjohann d.J., 1688–1694
  • George Mrosovius, 1682–1694
  • Johann Görcke, 1694–1718
  • Johann Korsch, 1694–1723
  • Georg Jacob Großjohann, 1718–1727
  • Michael Sack, 1723–1734
  • Daniel Jeglinksi, 1728–1743
  • Friedrich Sigismund Schmidt, 1735–1775
  • George Friedrich Gazali, 1744–1745
  • Michael Albrecht Jerzemski,1747–1769
  • Gottfried Kuspiel, 1769–1780
  • Heinrich Skopnick, 1775–1781
  • Ludwig Valentin Schusterus, 1780–1795
  • Johann Jacob Jerosch, 1782–1802
  • Johann Wilhelm Lindeau, ab 1795
  • Emil Rudolf Samuel Schepke, 1831–1867
  • Eduard Wilhelm Mensing, 1841–1857
  • Benjamin Carl Macht, bis 1863
  • Carl Eugen Winkler, 1863–1866
  • Bernhard Julius Theodor Hoppe, 1866–1875
  • Philipp Friedrich Julius F. Pichler, 1868–1886
  • Paul Ernst F. Wundsch, 1876–1886
  • August Chr. P. Walsdorf, 1887–1897
  • Ernst G. F. Messerschmidt, 1889–1924
  • Emil Julius Reiter, 1897–1905
  • Josef Laudien, 1905–1906
  • Johannes Seemann, 1907–1909
  • Paul Knapp, 1909–1913
  • Alfred Kaminsky, 1914–1945
  • Hans Georg Weiß, 1919–1930
  • Paul Terpitz, 1930–1945

Dorfsowjet/Dorfbezirk Krylowski (1947–)2004

Der Dorfsowjet wurde im Juni 1947 als Dorfsowjet Podlipowski (ru. Подлиповский сельский Совет, Podlipowski selski Sowet) zunächst im Rajon Prawdinsk eingerichtet.[14] Im Juli 1947 wurde er dann in den neu gebildeten Rajon Schelesnodoroschny eingeordnet.[15] Sein Verwaltungssitz war zunächst die Siedlung Podlipowo (Hochlindenberg). Nach der Auflösung des Rajons Schelesnodoroschny Ende 1962 gelangte der Dorfsowjet (wieder) in den Rajon Prawdinsk. Vor 1967 wurde die Verwaltung nach Krylowo verlegt.[16] Im Jahr 1972 wurde auch der Name des Dorfsowjets entsprechend zu Dorfsowjet Krylowski (ru. Крыловский сельский Совет, Krylowski selski Sowet) geändert.[17] Nach dem Zerfall der Sowjetunion trug die Verwaltungseinheit die Bezeichnung Dorfbezirk Krylowski (ru. Крыловский сельский округ, Krylowski selski okrug). Die sich Ende 2004 noch im Dorfbezirk Krylowski befindlichen sechzehn Siedlungen wurden im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung dann auf die Landgemeinde Mosyrskoje und die städtische Gemeinde Schelesnodoroschnoje verteilt.

Ortsname Name bis 1947/50 Bemerkungen
Aralowo (Аралово) Friedrichsflur Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Barejewka (Бареевка) Blendowen,
1938–1945 "Blendau"
Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Belkino (Белкино) Abelischken,
1938–1945 "Ilmenhorst"
Der Ort wurde 1947 umbenannt.
Danilino (Данилино) Adolfswalde Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Degtjarjowo (Дегтярёво) Damerau Der Ort wurde 1950 umbenannt und vermutlich um 1990 verlassen.
Golowkowo (Головково) Hedwigsfelde Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Grebnoje (Гребное) Grünhagen Der Ort wurde 1950 umbenannt.
Kachowskoje (Каховское) bei Schiffuß Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Kamenka (Каменка) Pentlack Der Ort wurde 1950 umbenannt.
Kotschkino (Кочкино) Popowken,
1938–1945 "Neusobrost"
Der Ort wurde 1947 umbenannt.
Kotschubejewo (Кочубеево) Agonken,
1938–1945 "Altsiedel"
Der Ort wurde 1950 umbenannt.
Korolenkowo (Короленково) Oschkin,
1938–1945 "Oschern"
Der Ort wurde 1950 umbenannt.
Krasnaja Poljana (Красная Поляна) bei Ellernbruch Der Ort wurde 1950 umbenannt und vermutlich Ende der 1970er Jahre verlassen.
Krupskoje (Крупское) Bawien (Forsthaus),
1938–1945 "Baudenwald"
Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Krylowo (Крылово) Nordenburg Der Ort wurde 1950 umbenannt und wurde vor 1967 neuer Verwaltungssitz.
Kulibino (Кулибино) Groß Dwillin,
1938–1945 "Großwillingen"
Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Liskino (Лискино) Lieskendorf Der Ort wurde 1947 umbenannt.
Makejewka (Макеевка) Katzborn Der Ort wurde 1950 umbenannt und 1997 aus dem Ortsregister gestrichen.
Malejewo (Малеево) Klein Dwillin,
1938–1945 "Kleinwillingen"
Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Malodworki (Малодворки) Sechshuben Der Ort wurde 1947 umbenannt.
Nekrassowka (Некрасовка) Nordenthal Der Ort wurde 1947 umbenannt:
Nowoslobodka (Новослободка) Lieskendorf[18] Der Ort wurde 1947 umbenannt und vermutlich Ende der 1970er Jahre verlassen.
Obilnoje (Обилное) Klein Sobrost Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Ostrowki (Островки) Trotszin,
1938–1945 "Trotzenau"
Der Ort wurde 1947 umbenannt und vermutlich Ende der 1970er Jahre verlassen.
Panfilowo (Панфилово) Klonofken,
1938–1945 "Dreimühl"
Der Ort wurde 1950 umbenannt.
Pawlinowo (Павлиново) Mally Park,
1939–1945 "Burgsdorff"[19]
Der Ort wurde 1950 umbenannt und verlor vor 1976 seine Eigenständigkeit.
Podlipowo (Подлипово) Hochlindenberg Der Ort wurde 1947 umbenannt und war bis vor 1967 der Verwaltungssitz sowie bis 1972 Namensgeber des Dorfsowjets.
Puschkinskoje (Пушкинское) Wesselowen,
1938–1945 "Wesselau"
Der Ort wurde 1947 umbenannt und vermutlich um 1980 verlassen.
Saretschenskoje (Зареченское) Groß Sobrost Der Ort wurde 1947 umbenannt.
Sawidowo (Завидово) Sawadden,
1938–1945 "Bruchort"
Der Ort wurde 1947 umbenannt und vermutlich Ende der 1970er Jahre an den Ort Nekrassowka angeschlossen.
Schewzowo (Шевцово) Plikow,
1938–1945 "Plickau"
Der Ort wurde 1950 umbenannt.
Sergejewka (Сергеевка) Klein Pentlack Der Ort wurde 1950 umbenannt.
Smolnoje (Смольное) Charlottenburg Der Ort wurde 1950 umbenannt.
Stepanowo (Степаново) Klarahof Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Tarassowo (Тарасово) Plaitil,
1938–1945 "Plattau"
Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Tscherkassowka[20] (Черкасовка) Wickerau Der Ort wurde 1950 umbenannt und vermutlich Ende der 1970er Jahre verlassen.
Wasnezowo (Васнецово) Franzenshof Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Watutino (Ватутино) Ellernbruch Der Ort wurde 1947 umbenannt und vermutlich um 1980 verlassen.
Wschody (Всходы) Gendrinn Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.

Die beiden im Jahr 1950 umbenannten Orte Sewerny (Mulk) und Simowskoje (Schönwiese) wurden ebenfalls zunächst in den Dorfsowjet Podlipowski eingeordnet, kamen dann (vor 1976) aber zum Dorfsowjet Mosyrski.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Kaliningradskaja oblastʹ. (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Oblast Kaliningrad.) Band 1 , Tabelle 4 (Download von der Website des Territorialorgans Oblast Kaliningrad des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)
  2. http://rugrad.eu/news/584515/
  3. http://home.arcor.de/fritigern/ostpreussen/ztg/NbgZtg.htm
  4. http://historia-wyzynaelblaska.pl/granica-polsko-radziecka-w-b.-prusach-wschodnich.html
  5. Wulf D. Wagner: Gerdauen. Band I, S. 237
  6. 6,0 6,1 Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 5 июля 1950 г., №745/3, «О переименовании населённых пунктов Калининградской области» (Verordnung 745/3 des Präsidiums des Obersten Rats der RSFSR "Über die Umbenennung der Orte des Gebiets Kaliningrad" vom 5. Juli 1950)
  7. Prof. Dr. Erich Keyser: Deutsches Städtebuch - Handbuch städtischer Geschichte Band I Nordostdeutschland Seite 90. W. Kohlhammer Verlag Stuttgart 1939.
  8. Prof. Otto Hupp: Deutsche Ortswappen. Kaffee-Handels-Aktiengesellschaft, Bremen 1925.
  9. Foto von 2016 von Michail Bykow auf https://fotki.yandex.ru/
  10. http://home.arcor.de/fritigern/ostpreussen/ztg/NbgZtg.htm
  11. Ev.-luth. Propstei Kaliningrad
  12. Kirchspiel Nordenburg
  13. Friedwald Moeller, Altpreußisches Evangelisches Pfarrerbuch von der Reformation bis zur Vertreibung im Jahre 1945, Hamburg, 1968, Seite 104
  14. Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 17 июня 1947 г.«Об образовании сельских советов, городов и рабочих поселков в Калининградской области» (Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der RSFSR vom 17. Juni 1947: Über die Bildung von Dorfsowjets, Städten und Arbeitersiedlungen in der Oblast Kaliningrad)
  15. Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 25 июля 1947 г. «Об административно-территориальном устройстве Калининградской области» (Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der RSFSR vom 25. Juli 1947: Über den administrativ-territorialen Aufbau der Oblast Kaliningrad)
  16. Dies ergibt sich aus Heinz Hinkel: Die Verwaltungsgliederung im sowjetisch besetzten nördlichen Ostpreußen. Stand vom 16. August 1967, in „Zeitschrift für Ostforschung“ (Jg. 1969), S.54–76.
  17. Information auf http://guides.rusarchives.ru
  18. vermutlich die Einzelhöfe nördlich des eigentlichen Ortes
  19. 1938/39 "Schönheim"
  20. Auf den verfügbaren Karten (seit 1972) wird der Ort - genau wie die ehemalige Ortslage Trotszin/Trotzenau - mit Ostrowki bezeichnet.

Weblinks

 Commons: Krylovo  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Ort im Rajon Prawdinsk

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