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Kromfohrländer


Kromfohrländer
FCI-Standard Nr. 192
Ursprung:

Deutschland

Widerristhöhe:

38–46 cm

Gewicht:

Rüde: 11–16 kg
Hündin: 9–14 kg

Varietäten:
  • Rauhaar
  • Glatthaar
Liste der Haushunde

Der Kromfohrländer ist eine von der FCI anerkannte deutsche Hunderasse (FCI-Gruppe 9, Sektion 10, Standard Nr. 192). Seit Oktober 2012 wird er vom AKC im Hinblick auf eine mögliche Anerkennung im Foundation Stock Service geführt.[1]

Herkunft und Geschichtliches

Der Kromfohrländer ist eine der jüngsten deutschen Hunderassen. Die Erstzüchterin, Ilse Schleifenbaum, wohnte bei Siegen im südlichen Nordrhein-Westfalen nahe der Gemarkung „Krom Fohr“, was auf hochdeutsch „krumme Furche“ heißt. So entstand der Name Kromfohrländer. Die Idee entstand etwa im Jahre 1945, als Schleifenbaum einen streunenden Hund, vermutlich einen Griffon-Vendéen-Rüden aufnahm, der durchziehenden GIs entlaufen war. Bei der Verpaarung mit einer Foxterrierhündin entstand ein sehr homogener Wurf, der dazu ermutigte, weitere Verpaarungen zu versuchen. So wurden ab 1946 gezielt die Tiere dieser zwei Rassen miteinander verpaart (Hybridzucht) und es wurde mit diesen Tieren weitergezüchtet, bis der Phänotyp sich stabilisierte und so der Grundstock für eine neue Rasse entstand.[2] Die Rasse wurde 1955 vom Verband für das Deutsche Hundewesen und der Fédération Cynologique Internationale anerkannt.

1960 wurde in diese Rasse nochmals ein Foxterrier eingekreuzt und die resultierenden Hybridhunde für die Weiterentwicklung der Rasse verwendet.[3][4] Der Zuchtverband sieht in der Reinzucht der Rasse das oberste Ziel seiner Zuchtarbeit.[2]

Beschreibung

Es gibt zwei verschiedene Varietäten dieses bis 46 cm großen und bis 16 kg schweren Hundes, die durch die Haarart bestimmt werden: Rauhaar und Glatthaar

  • Rauhaar: Dichte, raue Textur, mit Bart, Unterwolle kurz und weich. Haarlänge am Widerrist und auf dem Rücken nicht länger als 7 cm. An den Seiten kürzer.
  • Glatthaar: Dichte, weiche Textur, ohne Bart. Haar gut am Körper anliegend, Unterwolle kurz und weich.

Die Farbe ist weiß; hellbraune, rotbraune bis stark dunkelbraune Abzeichen in Form von verschieden großen Flecken oder als Sattel. Die Ohren sind seitlich hoch angesetzte, nicht oberhalb des Schädeldaches gefaltete Kippohren; von dreieckiger Form mit abgerundeten Spitzen.

Einzelnachweise

  1. Foundation Stock Service News auf der AKC-Website, Eintrag vom 15. Oktober 2012.
  2. 2,0 2,1 Gabriele Metz: VDH-Mitgliedsverbände im Porträt: Rassezuchtverein der Kromfohrländer e.V. Wie ein Phönix aus der Asche. In: Unser Rassehund. Nr. 12, 2010, S. 8 (Online auf vdh.de, PDF-Datei; 1 MB).
  3. R. Wellmann, I. Pfeiffer: Pedigree Analysis for Conservation of Genetic Diversity and Purging. In: Genetics Research. Bd. 91, Nr. 3, 2009, ISSN 0016-6723 , S. 209–129, doi:10.1017/S0016672309000202 .
  4. Anja Engelhardt: Population and molecular genetic analysis of primary cataracts in English Cocker Spaniels and wire-haired Kromfohrlanders . (PDF-Datei; 4,11 MB). Hannover 2007, S. 96 (med. vet. Dissertation, Tierärztliche Hochschule, Hannover).

Literatur

  • Wanda Gräfin von Westarp, Inga M. Becker: Kromfohrländer. Praktische Ratschläge für Haltung, Pflege und Erziehung (= Die Neue Brehm-Bücherei. Bd. 633). Westarp Wissenschaften, Hohenwarsleben 2003, ISBN 3-89432-906-8.

Weblinks

 Commons: Kromfohrländer  – Sammlung von Bildern

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Kromfohrländer (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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