Krombach (Unterfranken) - LinkFang.de





Krombach (Unterfranken)


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: AschaffenburgVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Schöllkrippen
Höhe: 254 m ü. NHN
Fläche: 10,65 km²
Einwohner: 2129 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 200 Einwohner je km²
Postleitzahl: 63829
Vorwahl: 06024
Kfz-Kennzeichen: AB, ALZ
Gemeindeschlüssel: 09 6 71 138
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile[2]
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktplatz 1
63825 Schöllkrippen
Webpräsenz: www.gemeinde-krombach.de
Bürgermeister: Peter Seitz (Unabhängige Bürgerliste Krombach)
}

Krombach ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Schöllkrippen.

Geografie

Geografische Lage

Krombach liegt in der Region Bayerischer Untermain im Kahlgrund am Krombach. Der topographisch höchste Punkt der Gemeindegemarkung befindet sich in der Nähe des Dörnsteinbacher Sportplatzes mit 343 m ü. NN , der niedrigste liegt an der Kahl bei Mensengesäß auf 167 m ü. NN .

Gemeindegliederung

Auf die einzige Gemarkung Krombach verteilen sich zwei Ortsteile:

Ortsteil
Ort
Einwohner[2]
Krombach 1.993
Oberschur 163
Gemeinde Krombach 2.156

Auf die Ortsteile verteilen sich vier Orte[3]:

Ort Höhe
(m u. NN)
Ortsteil
Hauenstein 320 Krombach
Krombach 254 Krombach
Oberschur 319 Oberschur
Unterschur 216 Krombach

Die früheren Ortsteile Oberkrombach, Mittelkrombach und Unterkrombach sind heute baulich verwachsen und bilden den Ortsteil Krombach.

Nachbargemeinden

Gemeinde
Geiselbach
Markt
Mömbris
Markt
Schöllkrippen
Gemeinde
Blankenbach

Name

Etymologie

Der Name Krombach leitet sich von dem gleichnamigen Bach Krombach ab[4], welcher das Dorf durchfließt und in Großblankenbach in die Kahl mündet. Im Volksmund wird der Ort Krummich oder auch "Krommich" genannt.[5]

Frühere Schreibweisen

Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden:[4]

  • 1207 Crumbach
  • 1237 Crumbbach
  • 1240 Crumppach
  • 1250 Crumbach
  • 1283 Grumbach
  • 1380 Krombach

Geschichte

Die Herrschaft der Grafen von Schönborn, die zum Fränkischen Ritterkreis gehörte, wurde 1806 zugunsten des Fürstentums Aschaffenburg mediatisiert und fiel mit diesem 1814 (zuvor ein Departement des Großherzogtums Frankfurt) an das Königreich Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Das Patrimonialgericht Krombach wurde 1849 aufgehoben.

Die Gemeinde Krombach gehörte zum Bezirksamt Alzenau, das am 1. Juli 1862 gebildet wurde. Dieses wurde am 1. Januar 1939 zum Landkreis Alzenau in Unterfranken. Mit dessen Auflösung kam Krombach am 1. Juli 1972 in den neu gebildeten Landkreis Aschaffenburg.

Einwohnerentwicklung

  • 1970: 1501 Einwohner
  • 1987: 1772 Einwohner
  • 2000: 2178 Einwohner
  • 2013: 2152 Einwohner
  • 2014: 2159 Einwohner

Politik

Gemeinderat

Nach der letzten Kommunalwahl am 16. März 2014 hat der Gemeinderat 14 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 59,4 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  Unabhängige Bürgerliste Krombach     7 Sitze  (51,6 %)
  CSU 5 Sitze (34,5 %)
  SPD 2 Sitze (14,0 %)

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Bürgermeister

Bürgermeister ist Peter Seitz (Unabhängige Bürgerliste Krombach), der im Jahr 2014 gewählt wurde.

Städtepartnerschaften

  • Frankreich Frankreich: Die Gemeinde Krombach unterhält mit der Gemeinde Soliers seit 1990 eine Partnerschaft.

Wappen

Blasonierung

Unter dreimal von Rot und Gold geteiltem Schildhaupt in Rot über drei silberne Spitzen schreitend ein blau gekrönter goldener Löwe mit Doppelschweif

Wappengeschichte

Die Gemeinde Krombach war zum großen Teil im Besitz der Grafen von Rieneck und der Sitz eines Landgerichts. Die Grafen starben 1559 aus und die Gemeinde kam in den Besitz des Erzstifts Mainz. Im Jahr 1666 erwarb die Familie der Freiherrn und späteren Grafen von Schönborn das Landgericht Krombach. Der Ort wurde zum Mittelpunkt der Besitzungen der Grafen im oberen Kahltal. Der Löwe aus dem Wappen der Grafen Schönborn erinnert an ihre Herrschaft. Die Teilung von Rot und Gold im Schildhaupt wurde dem Wappen der Grafen von Rieneck entnommen. Die Farben Rot und Silber stammen aus dem Wappen des Kurstaats Mainz zu dem der Ort gehörte.

Das Wappen wird seit dem 8. Juni 1967 geführt.

Baudenkmäler

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 871 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 124 T€.

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 78 und im Bereich Handel und Verkehr 78 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 748. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe sechs Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 29 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 490 ha, davon waren 264 ha Ackerfläche und 214 ha Dauergrünfläche.

Bildung

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2010):

  • Kindergarten und Kindertagesstätte
  • Grundschule

Söhne und Töchter der Gemeinde

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. 2,0 2,1 http://www.vg-schoellkrippen.de/index.php?id=255 Gemeinde Krombach | Zahlen & Fakten | Einwohner (Stand: 19. August 2014)
  3. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111122/164238&attr=OBJ&val=1545
  4. 4,0 4,1 Wolf-Armin Frhr. v. Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. C.H.Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 124 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  5. Reihold Hein (Hrsg.): Kahlgrünner Wörderbuch. M. Kroeber GmbH, Linsengericht 2015, ISBN 978-3-00-051705-1.

Weblinks

 Commons: Krombach  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Ort im Landkreis Aschaffenburg | Krombach (Unterfranken) | Gemeinde in Bayern

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Krombach (Unterfranken) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.