Kritische Infrastrukturen - LinkFang.de





Kritische Infrastrukturen


Dieser Artikel oder Abschnitt stellt vorwiegend nur die Situation in Deutschland dar.

Kritische Infrastrukturen sind Institutionen und Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden.

Deutschland

Kritische Infrastrukturen (kurz KRITIS) sind häufig vernetzt und hängen voneinander ab, welches zu Risiken und Kaskadeneffekten führen kann.

Das Bundesministerium des Inneren gliedert kritische Infrastrukturen in neun Sektoren mit entsprechenden Branchen:[1]

  1. Energie: Elektrizität, Gas, Mineralöl
  2. Informationstechnik und Telekommunikation
  3. Transport und Verkehr: Luftfahrt, Seeschifffahrt, Binnenschifffahrt, Schienenverkehr, Straßenverkehr, Logistik
  4. Gesundheit: Medizinische Versorgung, Arzneimittel und Impfstoffe, Labore
  5. Wasser: Öffentliche Wasserversorgung, Öffentliche Abwasserbeseitigung
  6. Ernährung: Ernährungswirtschaft, Lebensmittelhandel
  7. Finanz- und Versicherungswesen: Banken, Börsen, Versicherungen, Finanzdienstleister
  8. Staat und Verwaltung: Regierung und Verwaltung, Parlament, Justizeinrichtungen, Notfall-/ Rettungswesen einschließlich Katastrophenschutz
  9. Medien und Kultur: Rundfunk (Fernsehen und Radio), gedruckte und elektronische Presse, Kulturgut, symbolträchtige Bauwerke

Aufgrund der fortschreitenden und intensiven Nutzung von Informationstechnologie in den kritischen Infrastrukturen wendet sich das Interesse auch den kritischen Informationsinfrastrukturen zu.

Österreich

In Österreich ist das BM.I und das BKA für den Schutz kritischer Infrastrukturen beauftragt, sie werden vom APCIP in der Umsetzung unterstützt. Österreich hat verbindliche bilaterale Verträge mit den Ländern Slowakei und Tschechien, in denen sie sich gegenseitige Hilfe in Notlagen zu sichern. Auch eine D-A-CH-Kooperation sowie die Zusammenarbeit mit der Europäische Kommission bei EPCIP, Fonds Innere Sicherheit (kurz ISF) und CIWIN bestehen.[2]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Definition „Kritische Infrastrukturen“ nach Bundesministerium des Inneren (BMI) (PDF-Datei)
  2. Österreichisches Programm zum Schutz kritischer Infrastrukturen, Masterplan 2014 Abgerufen am 2. Juni 2016

Weblinks


Kategorien: Risikomanagement | Sicherheitspolitik

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Kritische Infrastrukturen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.