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Kristoffer Andersen


Kristoffer Andersen
Spielerinformationen
Geburtstag 9. Dezember 1985
Geburtsort EtterbeekBelgien
Größe 183 cm
Position Abwehr- und Mittelfeldspieler
Vereine in der Jugend
1992–2001
2000
2001–2004
KAS Eupen
RSC Anderlecht (Leihe)
Standard Lüttich
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2004–2005
2005–2006
2007–2008
2008–2009
2009–2010
2009–2010
2010–2011
2010–2011
2011–2012
2011–2012
2012–2013
2013–
KAS Eupen
FC Brüssel
Borussia M'gladbach II
VfR Aalen
MSV Duisburg
MSV Duisburg II
VfL Osnabrück
VfL Osnabrück II
FC Ingolstadt 04
FC Ingolstadt 04 II
Alemannia Aachen
SC Fortuna Köln
34 (4)
25 (1)
43 (8)
27 (1)
22 (0)
2 (0)
24 (3)
1 (0)
2 (0)
2 (0)
25 (0)
60 (2)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: Saisonende 2015/16

Kristoffer Andersen (* 9. Dezember 1985 in Etterbeek, Belgien) ist ein belgischer Fußballspieler. Der auf beiden Außenbahnen einsetzbare Mittelfeldspieler steht seit 2013 beim SC Fortuna Köln unter Vertrag.

Kindheit

Der Sohn des dänischen Fußballspielers Henrik Andersen und einer Belgierin[1] wurde in Etterbeek geboren und verbrachte seine ersten Lebensjahre in Anderlecht,[2] wo sein Vater für den RSC Anderlecht spielte. Nach dem Wechsel seines Vaters zum 1. FC Köln im Jahr 1990 zog er mit seiner Familie nach Ostbelgien[3] und wuchs dort auf.[4]

Karriere

Jugend

Andersen begann mit dem Fußballspielen 1992 in der Nachwuchsabteilung der KAS Eupen und spielte 2000 leihweise in der Jugendakademie des RSC Anderlecht, bei dem bereits sein Vater in seiner aktiven Karriere unter Vertrag gestanden hatte. Im Jahre 2001 wechselte er in die Fußballschule von Standard Lüttich. Dort beschloss er, Berufsfußballer zu werden.[4]

Seniorenbereich

KAS Eupen und FC Brüssel (bis 2007)

Im Seniorenbereich spielte er ab 2004 erneut bei KAS Eupen; ein Jahr später wechselte er zum damals in der 1. Division spielenden FC Brüssel. In seiner ersten Spielzeit debütierte er am 10. Dezember 2005 beim 0:0 am 17. Spieltag der Spielzeit 2005/06 gegen VV St. Truiden im Profifußball feierte, als er in der 71. Minute für Kristof Snelders eingewechselt wurde. Am 22. Februar 2006 erzielte er mit dem Siegtreffer zum 1:0 am 22. Spieltag im Spiel gegen KVC Westerlo sein erstes Tor im professionellen Fußball. In der Spielzeit 2005/06 spielte Andersen in elf Spielen, dabei gab er eine Torvorlage und erzielte ein Tor. In der Hinrunde der folgenden Spielzeit spielte er in 13. Spielen. Im Januar 2007 wurde er neben sieben weiteren Spielern vom Vereinspräsidenten aussortiert.[4]

Borussia Mönchengladbach II (2007 bis 2008)

Kurze Zeit später wechselte er nach Deutschland zum damals in der Regionalliga spielenden Reserveteam von Borussia Mönchengladbach. Am 11. Februar 2007 gab er seinen Einstand, als er bei der 0:1-Niederlage am 21. Spieltag bei Dynamo Dresden in der 63. Minute für Marko Marin eingewechselt wurde. Am 6. Mai 2007 markierte er mit dem Treffer zum 1:0 am 31. Spieltag im Spiel gegen Kickers Emden (Endstand 1:1) sein erstes Tor für die Reservemannschaft der Mönchengladbacher. Am Ende der Spielzeit standen für Andersen 16 Spiele und zwei Tore in der damaligen Nord-Staffel der Regionalliga zu Buche. Mit dem 16. Tabellenplatz stieg man aus der Regionalliga in die Oberliga ab und nach der Folgesaison direkt wieder in die Regionalliga auf. Andersen trug mit sechs Toren in 28 Spielen dazu bei. Der damalige Trainer der Profimannschaft Jos Luhukay wollte Andersen mit einem Profivertrag ausstatten, jedoch lehnte dies der damalige Sportdirektor Christian Ziege ab.[4]

Kurze Gastspiele (2008 bis 2013)

Ab der Saison 2008/09 spielte Andersen für den VfR Aalen in der neugegründeten 3. Liga. Am 26. Juli 2008 absolvierte er mit seiner Einwechslung für Marco Haller in der 67. Minute beim 2:1-Sieg am ersten Spieltag gegen den SV Sandhausen seinen Einstand für die Aalener.[5] Er erzielte am 29. November 2008 mit dem Treffer zum 2:1 in der 84. Minute beim 3:1-Sieg gegen die Stuttgarter Kickers am 17. Spieltag sein erstes Tor.[6] Andersen kam für den VfR Aalen in 27 Spielen zum Einsatz und erzielte ein Tor; mit den Aalenern stieg er zum Ende der Spielzeit aus der 3. Liga ab; sein Vertrag wurde damit ungültig.

Im August 2009 verpflichtete Peter Neururer Andersen auf Empfehlung von Vater Henrik für den Zweitligisten MSV Duisburg. Am 18. September 2009 gab er bei der 0:3-Niederlage am sechsten Spieltag gegen Arminia Bielefeld sein Debüt für die Duisburger, als er in der 73. Minute für Olivier Veigneau eingewechselt wurde.[7] Vier Tage später wurde er in der zweiten Runde des DFB-Pokals im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach in der 62. Minute für Chinedu Ede eingewechselt und erzielte in der Nachspielzeit den Siegtreffer zum 1:0.[8] Kurz vor Ende der Spielzeit teilte Trainer Milan Šašić Andersen mit, dass er nicht mehr mit ihm plane.[4]

Daraufhin wechselte er zum damaligen Aufsteiger in die zweite Liga, dem VfL Osnabrück. Am 29. August 2010 debütierte Andersen für die Osnabrücker bei der 1:3-Niederlage am zweiten Spieltag gegen den TSV 1860 München in der Anfangsformation.[9] Am 22. September 2010 traf er am fünften Spieltag im Spiel gegen den 1. FC Union Berlin erstmals für den VfL Osnabrück, nachdem er zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt worden war, in der Nachspielzeit zum 4:1-Endstand.[10] Mit den Osnabrückern stieg er nach verlorener Relegation wieder aus der Zweitklassigkeit ab.

Im Juni 2011 ging er zum FC Ingolstadt 04, der von Benno Möhlmann trainiert wurde. Am 22. Juli 2011 (2. Spieltag) kam Andersen zu seinem Einstand, als er beim 0:0 gegen den FC Erzgebirge Aue in der 84. Minute für Andreas Görlitz eingewechselt wurde.[11] Für den Klub kam er insgesamt in lediglich zwei Spielen zum Einsatz, dabei spielte er insgesamt acht Minuten. Nachdem er sich von einem Innen- und einem Außenmeniskusriss auskuriert hatte, konnte sich Andersen unter dem neuen Trainer Tomas Oral keinen Stammplatz erkämpfen.[4]

Zur Spielzeit 2012/13 wurde Andersen vom damaligen Drittligisten und Zweitligaabsteiger Alemannia Aachen verpflichtet. Er erhielt einen bis 2014 gültigen Vertrag.[12] Am 20. Juli 2012 debütierte er für die Alemannia beim 1:1 am ersten Spieltag gegen Arminia Bielefeld, als er in der 61. Minute für Oğuzhan Kefkir eingewechselt wurde.[13] Für Alemannia Aachen kam er in 25 Partien zum Einsatz, in denen er kein Tor erzielte. Zum Ende der Spielzeit stand der Abstieg aus der 3. Liga in die Regionalliga. Andersens Vertrag verlor somit seine Gültigkeit.

Fortuna Köln (seit 2013)

Am 4. September 2013 unterschrieb Andersen einen Vertrag beim SC Fortuna Köln.[14] Am 21. September 2013 absolvierte er beim 4:1-Sieg am achten Spieltag der Regionalliga 2013/14 gegen den SC Verl seinen Einstand, bei dem er eine Torvorlage gab. Am 4. Oktober 2013 erzielte er mit dem Treffer zum 2:0 beim 4:0-Sieg am elften Spieltag im Auswärtsspiel gegen Rot-Weiss Essen sein erstes Tor für die Kölner. Er kam in seiner ersten Saison für Fortuna Köln zu 24 Einsätzen, drei Torvorlagen und einem Tor. Mit der Fortuna stieg er am Ende der Saison 2013/14 in die 3. Liga auf; in der Aufstiegsrunde setzte man sich gegen die Reservemannschaft des FC Bayern München durch. Andersen kam sowohl im Hin- als auch im Rückspiel zum Einsatz. Nach dem 18. Spieltag in der 3. Liga fiel Andersen lange wegen eines Knorpelschadens aus.[15] Obwohl er gegen Saisonende wieder ins Training eingestiegen war,[16] stand er in den letzten vier Partien der Saison 2014/15 nicht mehr im Kader.[15]

Erfolge

  • Aufstieg in die 3. Liga: 2014 mit Fortuna Köln

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Verstärkung für die Außenbahn
  2. Olaf Kozany: Offensivgeist für den VfL – Der Däne Kristoffer Andersen wechselt zur Borussia. In: TOR FABRIK. TORfabrik.de/CONET Soloutions GmbH, 22. Januar 2007, abgerufen am 3. Juni 2015.
  3. Bewegliches Völkchen. Sportler und Fernsehstars verdienen Millionen – und entziehen sich dem Fiskus durch Flucht ins Ausland. In: Der Spiegel. Nr. 34, 19. August 1996, S. 69–71 (spiegel.de Artikel auch als PDF-Datei abrufbar).
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 4,5 Klaus Schmidt: Ein Belgier mit dänischem Fußballer-Herz. In: Aachener Nachrichten. Zeitungsverlag Aachen GmbH, 16. Juni 2012, abgerufen am 15. Februar 2015.
  5. Olympia Verlag GmbH (Hrsg.): Sailer dreht die Partie. In: kicker online. 26. Juli 2008, abgerufen am 22. Mai 2015.
  6. Olympia Verlag GmbH (Hrsg.): Sailer, Andersen und Alder vergolden Sander-Debüt. In: kicker online. 29. November 2008, abgerufen am 22. Mai 2015.
  7. Olympia Verlag GmbH (Hrsg.): Kirch trifft einmal, Federico zweimal. In: kicker online. 18. September 2009, abgerufen am 23. Mai 2015.
  8. Olympia Verlag GmbH (Hrsg.): Andersen schickt seinen Ex-Klub ins Tal der Trauer. In: kicker online. 22. September 2009, abgerufen am 23. Mai 2015.
  9. Olympia Verlag GmbH (Hrsg.): Rakic sorgt für den ersten Münchner Dreier. In: kicker online. 29. August 2010, abgerufen am 23. Mai 2015.
  10. Olympia Verlag GmbH (Hrsg.): Union Berlin rennt, Osnabrück trifft. In: kicker online. 22. September 2010, abgerufen am 23. Mai 2015.
  11. Olympia Verlag GmbH (Hrsg.): Müller bringt Farbe ins Spiel. In: kicker online. 22. Juli 2011, abgerufen am 23. Mai 2015.
  12. Alemannia verpflichtet Kristoffer Andersen , Mitteilung auf der Homepage von Alemannia Aachen vom 6. Juni 2012 (abgerufen am 10. Juni 2012).
  13. Olympia Verlag GmbH (Hrsg.): Remis auf der Alm - dank Hille und Thiele! In: kicker online. 20. Juli 2012, abgerufen am 23. Mai 2015.
  14. Fortuna Köln holt Andersen , fortuna-koeln.de, abgerufen am 27. März 2015
  15. 15,0 15,1 Transfermarkt.de GmbH & Co. KG (Hrsg.): Kristoffer Andersen - Detaillierte Leistungsdaten. In: transfermarkt.de. Abgerufen am 23. Februar 2016.
  16. kid: Rahn ist zurück - zum Klassenerhalt? In: kicker online. Olympia Verlag GmbH, 1. Mai 2015, abgerufen am 23. Februar 2016.


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Kristoffer Andersen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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