Kreuzebra - LinkFang.de





Kreuzebra


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: EichsfeldVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Dingelstädt
Höhe: 420 m ü. NHN
Fläche: 13,01 km²
Einwohner: 733 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 56 Einwohner je km²
Postleitzahl: 37351
Vorwahl: 036075
Kfz-Kennzeichen: EIC, HIG, WBS
Gemeindeschlüssel: 16 0 61 061
Adresse der Verbandsverwaltung: Geschwister-Scholl-Str. 26/28
37351 Dingelstädt
Webpräsenz: www.dingelstaedt-eichsfeld.de
Bürgermeister: Ulrich Kühn
}

Kreuzebra ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Dingelstädt im thüringischen Landkreis Eichsfeld.

Lage

Die Landesstraße 1005 verbindet Kreuzebra mit Heilbad Heiligenstadt und der Stadt Dingelstädt in Eichsfeld. Die Ortslage befindet sich in kupierter Hochlage am Übergang vom Dün im Norden zum Oberen Eichsfeld im Südwesten. Höchster Punkt in der Gemarkung ist der Hockelrain (514,4 m) im Nordosten, weitere Berge sind die Kreuzebraer Höhe (484,4 m) im Osten, der Angerberg (479,1 m) im Süden und der Höhenberg (485,2 m) im Nordwesten. Das Quellgebiet der Geislede, einem linken Nebenfluss der Leine, befindet sich in Kreuzebra am Rande eines Talkessels.

Geschichte

Kreuzebra wurde im beginnenden 9. Jahrhundert als Eborahe im Codex Eberhardi des Klosters Fulda als eines der Klostergüter genannt.[2] Im Jahre 1374 wurde die Pfarrei erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort Kreuzebra gehörte bis zur Säkularisation zu Kurmainz, von 1802 bis 1945 war er Teil der preußischen Provinz Sachsen.

Nach zweitägiger Verteidigung durch die Wehrmacht, Artilleriebeschuss und Jagdbomber-Angriffen, wurde Kreuzebra am 9. April 1945 durch US-Truppen besetzt. Die Kirche war durch den Beschuss schwer beschädigt worden, wie auch zahlreiche Wohnhäuser.[3]

Anfang Juli 1945 kam der Ort zur Sowjetischen Besatzungszone und war ab 1949 Teil der DDR. Von 1961 bis zur Wende und Wiedervereinigung 1989/1990 wurde Kreuzebra von der Sperrung der nahen innerdeutschen Grenze beeinträchtigt. Seit 1990 gehört der Ort zum Bundesland Thüringen.

Der Angerberg war bis 1990 Standort der Funktechnischen Truppen der NVA der DDR.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994: 775
  • 1995: 774
  • 1996: 776
  • 1997: 796
  • 1998: 779
  • 1999: 789
  • 2000: 809
  • 2001: 818
  • 2002: 810
  • 2003: 800
  • 2004: 810
  • 2005: 809
  • 2006: 819
  • 2007: 810
  • 2008: 802
  • 2009: 794
  • 2010: 787
  • 2011: 745
  • 2012: 750
  • 2013: 745
  • 2014: 741
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik

Kommunalwahl 2009
Wahlbeteiligung: 64,2 %
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
70,1 %
29,9 %
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2004
 %p
 35
 30
 25
 20
 15
 10
   5
   0
  -5
-10
-15
-20
+31,4 %p
-17,7 %p
-13,8 %p
Expression-Fehler: Unerwartete schließende eckige Klammer

Gemeinderat

Der Gemeinderat von Kreuzebra setzt sich aus 8 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

(Stand: Kommunalwahl am 7. Juni 2009)[4]

Bürgermeister

Der ehrenamtliche Bürgermeister Ulrich Kühn (CDU) wurde am 6. Juni 2010 gewählt.[5]

Wappen

Blasonierung: „In Blau über einem mit sechsspeichigem rotem Rad belegten silbernen Dreiberg ein silbernes Hochkreuz.“ Eines der vielen Mainzer Räder.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

Literatur

  • Helga Hartung, Anni Kerle, Ludwig Pfad, Helmut Rinke, Karl-Joseph Trümper: Kreuzebra. Ein Geschichts- und Heimatbuch. Hrsg.: Gemeinde Kreuzebra. Mecke, Duderstadt 2001, ISBN 3-932752-70-8, S. 352.
  • Johann Wolf: Die heiligen Märtyrer Sergius und Bacchus, Kirchen-Patronen zu Kreuzeber auf dem Eichsfelde, nebst historischen Nachrichten von der dasigen Kirche (Reprint). Hrsg.: Maik Pinkert im Auftrag des Bischöflichen Kommissariates Heiligenstadt. Heiligenstadt 2004, ISBN 3-935782-05-5.

Einzelnachweise

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik  (Hilfe dazu).
  2. Wolfgang Kahl: «Kreuzebra» In: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer - Ein Handbuch. Erfurt 1996, ISBN 3-931426-09-2 S. 43
  3. Eduard Fritze: Die letzten Kriegstage im Eichsfeld. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2002. ISBN 3-936030-06-5. S. 193
  4. Kommunalwahlen in Thüringen am 7. Juni 2009. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 5. März 2010 (PDF; 1,9 MB).
  5. Kommunalwahlen in Thüringen am 6. Juni 2010. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 6. Juni 2010.

Weblinks

 Commons: Kreuzebra  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Ort im Landkreis Eichsfeld | Kreuzebra | Gemeinde in Thüringen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzebra (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.