Korte-Klippe - LinkFang.de





Korte-Klippe


Die Korte-Klippe ist ein Aussichtspunkt am Baldeneysee im Essener Stadtteil Heisingen.

Lage

Dieser Aussichtspunkt liegt nahe dem Jagdhaus Schellenberg am Südrand des Schellenberger Waldes und nördlich des 1933 aufgestauten, größten der insgesamt sechs Ruhrstauseen, dem Baldeneysee. Von diesem Punkt aus lässt sich der gesamte See von der Staumauer bis zum Übergang in die Ruhr westlich von Kupferdreh überblicken. Außerdem lassen sich von dort die südlich des Sees gelegenen Essener Stadtteile Fischlaken und Heidhausen ausmachen. Etwa 600 Meter weiter westlich befindet sich die Ruine der Neuen Isenburg. Unterhalb der Klippe, wo einst Ruhrsandstein abgebaut wurde, verläuft der Geologische Wanderweg am Baldeneysee.[1]

Rudolf Korte

Namensgebend ist das Gründungsmitglied des 1919 gegründeten Stadtverbandes Essen der Kleingärtnervereine e. V., der geschäftsführende Vorsitzende und Gartendirektor der Stadt Essen (1921–1938), Rudolf Korte, der später auch die Erweiterung und die Neugestaltung zur Reichsgartenschau 1938 auf dem heutigen Grugaparkgelände leitete. Ein Gedenkstein am Aussichtspunkt, aufgestellt durch die Stadt Essen, erinnert an ihn.[2][3]

Rudolf Korte (* 8. Juni 1878 in Herford, † 15. August 1950 in Essen) wurde 1914 zum Städtischen Gartendirektor nach Essen berufen, konnte dort seinen Dienst aufgrund des Ersten Weltkrieges jedoch erst am 1. März 1921 beginnen. Korte machte nach Gymnasiumabschluss eine Gärtnerlehre. Er bildete sich in Lippstadt, Luxemburg, Baden-Baden, Stuttgart und Genf weiter und studierte danach Gartenbau in Berlin-Dahlem. Seine weitere Laufbahn war, dass er 1905 Stadtobergärtner in Berlin-Friedenau und dort ein Jahr später Diplom-Gartenbauinspektor wurde. 1910 war seine letzte Berliner Anstellung in Steglitz als Städtischer Garteninspektor.[4] Vier Jahre später kam er nach Essen. Dort übernahm Korte ab 1925 die gartenkünstlerische Leitung des Botanischen Gartens, der als Vorläufer des Grugaparks 1927 eröffnete. Später wirkte er bei der Gestaltung der dort stattfindenden Reichsgartenschau 1938, insbesondere der Kolonialpflanzenschau, mit.[5] Zudem wirkte er bei der Gestaltung und Neuanlage des Südwestfriedhofes, des Parkfriedhofes, des Terrassenfriedhofes in Schönebeck mit. Korte wurde vorzeitig pensioniert, arbeitete aber als freischaffender Gartengestalter weiter.[6]

Einzelnachweise

  1. Verlauf des geologischen Wanderwegs , beschrieben auf den Seiten des Ruhr Museums
  2. Foto des Gedenksteins (Klicken zum Vergrößern)
  3. Publikation des Stadtverbandes Essen der Kleingärtner e. V.: Der Grüne Bote, Ausgabe 4/2009, Chronik 1919 bis 2009, 90 Jahre Stadtverband Essen der Kleingärtner e. V.
  4. Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft, Band 1, Berlin 1930
  5. Astrid Schröer: Und Sonntags in die Gruga – Die Geschichte des Essener Volksparks. Hrsg.: Norbert Beleke. Nobel Verlag, Essen 1996, ISBN 3-922785-26-3.
  6. Essener Tageblatt vom 17. August 1950: Nachrufe

Kategorien: Geographie (Essen)

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Korte-Klippe (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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