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Konin


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Konin (Begriffsklärung) aufgeführt.
Konin

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Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Großpolen
Powiat: Kreisfreie Stadt
Fläche: 82,00 km²
Geographische Lage:
Höhe: 88 m n.p.m.
Einwohner: 76.192
(30. Jun. 2015)[1]
Postleitzahl: 62-500 bis 62-510
Telefonvorwahl: (+48) 63
Kfz-Kennzeichen: PN
Wirtschaft und Verkehr
Straße: PosenWarschau
BydgoszczBreslau
Schienenweg: Warschau–Posen
Nächster int. Flughafen: Posen-Ławica
Gmina
Gminatyp: Stadtgemeinde
Fläche: 82,00 km²
Einwohner: 76.192
(30. Jun. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 929 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 3062011
Verwaltung (Stand: 2011)
Stadtpräsident: Józef Nowicki
Adresse: pl. Wolności 1
62-500 Konin
Webpräsenz: www.konin.pl

Konin [ˈkɔɲin], an der Warthe gelegen, ist eine Stadt in der Wojewodschaft Großpolen – etwas weniger als 100 Kilometer südöstlich der Stadt Posen und rund 50 Kilometer nördlich der Stadt Kalisz. Sie liegt verkehrsgünstig im Zentrum Polens auf der Europa-Route BerlinWarschauMoskau (Berlin-Warszawa-Express).

Geschichte

Der Ort wird in der Geographia[2] des Ptolemäus als Setidava erwähnt.

Von 1795 bis 1807 war Konin Teil von Südpreußen und erlebte eine deutsche Einwanderung.

Während des Zweiten Weltkrieges gehörte Konin zu den von Deutschland als „Reichsgau Wartheland“ annektierten Gebieten. In den Wäldern im Umkreis der Stadt wurden von den nationalsozialistischen Besatzern Massenexekutionen an Polen jüdischen Glaubens vorgenommen. Im Konin der Vorkriegszeit waren 30 % der Bevölkerung jüdischen Glaubens.

Stadtteile

Beniów, Chorzeń, Cukrownia Gosławice, Czarków, Gaj, Glinka, Gosławice, Grójec, Janów, Krykawka, Kurów, Laskówiec, Łężyn, Maliniec, Marantów, Międzylesie, Morzysław, Niesłusz, Nowy Dwór, Nowy Konin, Osada-Konin, Pątnów, Pawłówek, Pociejewo, Przydziałki, Starówka, Wilków, Zatorze, Rumin

Sehenswürdigkeiten

  • Meilenstein in Konin, errichtet durch Piotr Maluszkiewicz im Jahre 1151, steht 52 km von Kalisz und von Kruszwica entfernt (ältestes Straßensymbol Polens).
  • Gotische Bartholomäuskirche (gebaut im 14. und 15. Jahrhundert).
  • Gotische Burg (erbaut 1420 bis 1426) – bald Sitz des Kreismuseums.
  • Apostel-Andreas-Kirche (Weihe 1444).
  • Kloster des Reformordens, gebaut und umgebaut im 12. beziehungsweise 18. Jahrhundert.
  • Klassizistisches Rathaus, von 1796 bis 1803 erbaut.
  • Synagoge, erbaut 1825 bis 1829.

Städtepartnerschaften

Konin unterhält mit folgenden Städten Städtepartnerschaften:

Wirtschaft und Infrastruktur

Wichtigste Industriezweige der Stadt sind die Braunkohleförderung und die Aluminiumverhüttung.

Söhne und Töchter der Stadt

Literatur

Weblinks

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2015. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (ZIP-Ordner mit XLS-Dateien; 7,82 MiB), abgerufen am 28. Mai 2016.
  2. Claudius Ptolemäus: Geographike Hyphegesis Buch 2, Kap. 10
  3. über die Auslöschung der Juden in Konin. In Englisch

Kategorien: Gmina in der Woiwodschaft Großpolen | Ort der Woiwodschaft Großpolen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Konin (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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