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Koblenzer Beschlüsse


Die Koblenzer Beschlüsse wurden am 10. Juli 1948 von den zwölf Regierungschefs der Länder der westlichen Besatzungszonen und des Landes Berlin veröffentlicht. Darin wurde festgestellt, dass die Gründung der Bundesrepublik Deutschland lediglich ein Provisorium sein sollte, um einen gesamtdeutschen Staat anzustreben – ein neuer westdeutscher Staat als Nachfolger des Deutschen Reiches werde ausdrücklich nicht gegründet.

Obwohl die deutsche Einheit zu dieser Zeit schon in weite Ferne gerückt war, waren sich die Länderchefs einig, dass diese Einheit weiterhin erklärtes Ziel der Bundesrepublik sein sollte.

Die Koblenzer Beschlüsse waren Ergebnis der Rittersturz-Konferenz in Koblenz.

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