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Klosterreichenbach


Klosterreichenbach
Gemeinde Baiersbronn
Höhe: 520 m ü. NN
Einwohner: 1717 (31. Dez. 2013)
Postleitzahl: 72270
Vorwahl: 07442

Klosterreichenbach ist ein Teilort der Gemeinde Baiersbronn im nördlichen Schwarzwald. Ihr schloss er sich 1974/1975 mit den weiteren Murgtalgemeinden Huzenbach und Schönmünzach-Schwarzenberg an. Seinen Namen, den er so erst seit 1897 trägt (vorher Reichenbach), verdankt er dem Kloster Reichenbach.

Geschichte

1082 wurde das Kloster gegründet und drei Jahre später durch den Konstanzer Bischof Gebhard III. von Zähringen geweiht. Mit der Schenkung der Siedlung Heselbach im Jahre 1289 wuchs Reichenbach immer weiter. 1585 wurde in Reichenbach die erste Volksschule erbaut. Das Kloster wurde 1595 auf Befehl Herzog Friedrichs I. geräumt und Reichenbach wurde ein reformierter Ort. Durch die Räumung des Klosters wurden allerdings auch fast alle Bürger aus Reichenbach vertrieben und so hatte es nur noch circa 40 Einwohner.

1618 bis 1648 hatte das Dorf unter den Folgen des Dreißigjährigen Kriegs und der Pest stark zu leiden. Um die Ansiedlung neuer Bürger zu fördern, entschloss man sich zwischen 1620 und 1651 klostereigene Grundstücke und Gebäude, wie die Klostermühle und die Meierhöfe günstig zu verkaufen. Im Jahre 1796 zählte Reichenbach etwa 300 Einwohner und 100 Jahre später waren es schon 750. 1807 wurde Reichenbach eine selbstständige Gemeinde des Oberamtes Freudenstadt. Das erste Rathaus wurde 1864 errichtet und die Renovierung der Klosterkirche war im Jahre 1894. Den heutigen Ortsnamen erhielt Reichenbach 1897 und wurde so zu Klosterreichenbach.

Heselbach, das schon 1289 vom Pfalzgrafen zu Tübingen Reichenbach geschenkt wurde, ist im Jahre 1935 offiziell nach Klosterreichenbach eingemeindet worden.

In den Jahren 1974 und 1975 schlossen sich Klosterreichenbach, Huzenbach und Schönmünzach-Schwarzenberg der Gesamtgemeinde Baiersbronn an.

Weblinks

 Commons: Klosterreichenbach  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Reichenbach – in der Beschreibung des Oberamts Freudenstadt von 1858

Kategorien: Ort im Landkreis Freudenstadt | Ehemalige Gemeinde (Landkreis Freudenstadt) | Baiersbronn

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Klosterreichenbach (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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