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Kloster Bonnefont


Zisterzienserabtei Bonnefont

Wiederaufstellung des Kreuzgangs in The Cloisters, New York
Lage Frankreich Frankreich
Region Languedoc-Roussillon-Midi-Pyrénées
Département Haute-Garonne
Koordinaten: }
Ordnungsnummer
nach Janauschek
119
Gründungsjahr 1137
Jahr der Auflösung/
Aufhebung
1791
Mutterkloster Kloster Morimond
Primarabtei Kloster Morimond

Tochterklöster

Kloster Villelongue (1149)
Kloster Boulbonne (1150)
Kloster Pérignac (1150)
Kloster Nizors (1180)
Kloster Santa Fe (1223)
Kloster Lavaix (1224)

Das Kloster Bonnefont (Bonuis fons) ist eine ehemalige Zisterziensermönchsabtei in der Gemeinde Proupiary im Département Haute-Garonne, Region Languedoc-Roussillon-Midi-Pyrénées, in Frankreich. Es liegt rund 15 km ostnordöstlich von Saint-Gaudens.

Geschichte

Das Kloster wurde im Jahr 1136 oder 1137 gegründet und war ein Tochterkloster der Primarabtei Morimond. Der Gründungskonvent war vom Bischof von Comminges auf ein von der Gräfin von Montpezat gestiftetes Gelände gerufen worden. Die Agrardomäne des Klosters war ausgedehnt. Das Kloster besaß mindestens acht Grangien in der näheren Umgebung, nämlich Auzas, Appas und Linas in Castillon, Sainte-Foy in Aurignac, Pentens in Martres-Tolosanes, La Peyrière in Proupiary, Le Frechet und Lias, sowie weiter entfernt Canet und Minhac, außerdem zwei Stadthäuser in Saint-Gaudens und in Toulouse und war an der Gründung der Bastiden Carbonne, Lestelle, Boussens, Plaisance, Beauchalot (alle auf dem Gelände von Grangien), Mazières, Boulogne-sur-Gesse und Blajan beteiligt. Tochterklöster waren Kloster Villelongue, Kloster Boulbonne, Kloster Pérignac, Kloster Nizors (La Bénissons-Dieu) sowie im heutigen Spanien Kloster Santa Fe und Kloster Lavaix. In der Französischen Revolution wurde die Abtei aufgelöst. Große Teile der Anlage wurden an andere Orte (bis nach New York) transloziert. 1983 wurde die Klosteranlage von zwei Vereinigungen (Société des Études du Comminges und Association pour la sauvegarde de l’abbaye de Bonnefont et de son ancien patrimoine) erworben.

Bauten und Anlage

Auf dem Gelände des Klosters sind nur ein Turm aus dem 15. Jahrhundert, das Pfortenhaus, Teile des Konversenflügels aus dem 13. Jahrhundert erhalten. Die Kirche ist seit 1856 völlig abgegangen. Die Fassade wurde für die Kirche des 14 km entfernten Touille wiederverwendet. Der gotische Kreuzgang aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts mit 128 Säulen wurde zum kleineren Teil (32 Säulen) im Jardin public in Saint-Gaudens wieder aufgestellt. Ein größerer Teil (52 Säulen) kam in das Museum The Cloisters in New York, NY. Die Fassade des Kapitelsaals wurde in einem Privathaus in Saint-Martory wiederaufgestellt, ein Portal gelangte in die dortige Pfarrkirche.

Literatur

  • Bernard Peugniez: Routier cistercien. Abbayes et sites. France, Belgique, Luxembourg, Suisse. Nouvelle édition augmentée. Éditions Gaud, Moisenay 2001, ISBN 2-84080-044-6, S. 253–256.

Weblinks

 Commons: Bonnefont Cloister  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Kloster in Midi-Pyrénées | Monument historique im Département Haute-Garonne | Ehemaliges Zisterzienserkloster in Frankreich | Kloster (12. Jahrhundert)

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster Bonnefont (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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