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Kleinfischlingen


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südliche WeinstraßeVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Edenkoben
Höhe: 131 m ü. NHN
Fläche: 2,52 km²
Einwohner: 280 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 111 Einwohner je km²
Postleitzahl: 67483
Vorwahl: 06347
Kfz-Kennzeichen: SÜW
Gemeindeschlüssel: 07 3 37 048
Adresse der Verbandsverwaltung: Poststraße 23
67480 Edenkoben
Webpräsenz: www.kleinfischlingen.de
Ortsbürgermeisterin: Regina von Nida
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Kleinfischlingen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Edenkoben an.

Geographie

Der Weinbauort liegt fünf Kilometer südöstlich von Edenkoben zwischen dem Biosphärenreservat Pfälzerwald und dem Rhein.

Geschichte

Die Entstehung von Kleinfischlingen ist vermutlich im 5. und 6. Jahrhundert zur Zeit der Fränkischen Landnahme erfolgt. Der Name wird gedeutet als Ansiedlung eines Franken namens „Fiskilo“. Auf ihn geht der Ortsname „Fischlingen“ zurück, welcher erstmals im Jahre 772 in einer Urkunde der Abtei Lorsch erwähnt wurde.

Mit der Zeit entwickelten sich zwei Ortskerne: Die Unterscheidung der Orte Großfischlingen und Kleinfischlingen ist erst ab dem Jahr 1282 belegt. In einer wechselvollen Geschichte sind im weiteren Verlauf eine Vielzahl von Besitzstandsänderungen zu verzeichnen. Eine Urkunde aus dem Jahr 1303 zeigt, dass das Dorf ursprünglich zum Reichsgut gehörte. Fast 400 Jahre lang war Kleinfischlingen im Besitz der Herren von Weingarten, die mittlerweile von den Kurfürsten der Pfalz das Dorf als Lehen erhielten. Im Jahr 1686 wurde Kleinfischlingen an den Grafen von Degenfeld-Schomburg an Altdorf verpfändet. Die Wappen der beiden Adelsgeschlechter befinden sich noch heute am alten Schulhaus. 1743 löste die Kurpfalz das Pfand ein und übernahm selbst die Ortsherrschaft, die bis 1795 währte. Bis zur Französischen Revolution war ein Großteil der Dorfgemarkung in Händen geistlicher Herren. Als Eigentümer von Besitzungen sind u. a. die Abtei Lorsch, die Abtei Weißenburg, das Hochstift Speyer, das Kloster Eußerthal, das Kloster Lambrecht, das Kloster Hördt und das Domkapitel Speyer erwähnt. Von 1798 bis 1814 gehörte das Dorf zum französischen Departement Donnersberg. Ab 1818 unterstand es dem Kanton Edenkoben im Landkommissariat Landau, später dem Bezirksamt unter der Verwaltung des Königreichs Bayern.

Kleinfischlingen gehört seit 1946 zum Land Rheinland-Pfalz, seit 1972 zur Verbandsgemeinde Edenkoben und seit 1978 zum Landkreis Südliche Weinstraße.

Religion

2013 waren 51,7 Prozent der Einwohner evangelisch und 27,2 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[2] Die Katholiken gehören zum Bistum Speyer, die Evangelischen zur Protestantischen Landeskirche Pfalz.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Kleinfischlingen besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzender.[3]

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: „In Grün ein rechtsgewendeter silberner Fisch.“

Es wurde 1956 vom Mainzer Innenministerium genehmigt und geht zurück auf ein Siegel von 1699.[4]

Verkehr

Kleinfischlingen liegt im Verkehrsverbund Rhein-Neckar. Für Fahrten in Richtung Karlsruhe gilt jedoch auch der Tarif des Karlsruher Verkehrsverbundes. In Kleinfischlingen halten die Buslinien 505 (nach Edenkoben, der nächstgelegenen Stadt), 507 (Schülerverkehr nach Edesheim) und 542 (nach Landau in der Pfalz). Die nächsten Bahnhöfe sind Edesheim und Edenkoben an der Pfälzischen Maximiliansbahn Neustadt an der Weinstraße–Landau (Pfalz)–Karlsruhe, etwa vier Kilometer westlich gelegen.

Kleinfischlingen liegt etwa vier Kilometer nördlich der B 272 Landau–Speyer. Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Edenkoben an der A 65, etwa fünf Kilometer nordwestlich gelegen.

Persönlichkeiten

Bildergalerie

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Kleinfischlingen  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. KommWis, Stand: 31. Dezember 2013
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  4. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Kleinfischlingen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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