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Kleiner Feldberg


Kleiner Feldberg

Blick vom Aussichtsturm Großer Feldberg
nach Südwesten zum Kleinen Feldberg

Höhe 825,2 m ü. NHN [1]
Lage nahe Glashütten; Hochtaunuskreis, Hessen (Deutschland)
Gebirge Taunus
Dominanz 0,93 km → Großer Feldberg
Schartenhöhe 35 m
 
Besonderheiten Kastell Kleiner Feldberg,
Obergermanisch-Raetischer Limes,
Taunusobservatorium,
Neumann-Sternwarte,
diverse Sendemasten,
DWD-Messstation
pd4

Der Kleine Feldberg nahe Glashütten im hessischen Hochtaunuskreis ist mit 825,2 m ü. NHN [1] der zweithöchste Berg im Taunus.

Geographie

Lage

Der Kleine Feldberg liegt 1,4 km südwestlich des Großen Feldbergs (881,5 m ). Neben diesem und dem Altkönig (798,2 m ) bildet er als Teil des Feldberg-Taunuskamms den Kern des Hochtaunus. Er befindet sich in der Gemarkung des 3,2 km (jeweils Luftlinie) westsüdwestlich gelegenen Glashütten. Auf der Nordflanke des Kleinen Feldbergs liegt die Quelle der Weil und auf der Westflanke jene des Emsbachs.

Naturräumliche Zuordnung

Der Kleine Feldberg gehört in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Taunus (Nr. 30) und in der Haupteinheit Hoher Taunus (301) zur Untereinheit Feldberg-Taunuskamm (301.3), wobei seine Landschaft nach Norden in die zur Haupteinheit Östlicher Hintertaunus (302) gehörende Untereinheit Pferdskopf-Taunus (302.6) und nach Süden in der Haupteinheit Vortaunus (300) und in der Untereinheit Altkönig Vorstufe (300.2) in den Naturraum Königsteiner Taunusfuß (300.20) abfällt.

Limes und Kastell

Aus der Zeit der Römer stammt das Kastell Kleiner Feldberg, das nahe dem über die Nordflanke des Kleinen Feldbergs verlaufenden Obergermanisch-Raetischen Limes liegt.

Einrichtungen auf der Gipfelregion

Auf der Gipfelregion des Kleinen Feldbergs befindet sich ein meteorologisches und geophysikalisches Observatorium, das Taunusobservatorium. Es wurde 1913 vom Physikalischen Verein Frankfurt am Main gegründet und ist seit der Gründung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main im Jahre 1914 eine Außenstelle des Instituts für Meteorologie und Geophysik. Zur Eröffnung reiste Kaiser Wilhelm II. von seiner Sommerresidenz im Bad Homburger Schloss an, um die damals hochmoderne Erdbebenwarte und die „aerologische Station“ für Luftmessungen zu eröffnen.[2]

Seit 1998 befindet sich dort außerdem die Hans-Ludwig-Neumann-Sternwarte (Neumann-Sternwarte), die vom Physikalischen Verein mit Sitz in Frankfurt am Main betrieben wird.

Ebenfalls auf der Gipfelregion stehen ein Funkmast für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sowie Antennenanlagen der Deutschen Lufthansa und des Amateurfunkdienstes für das 10-m-Relais DF0MOT (29,670 MHz), 23-cm-Relais DB0MOT (1242,700 MHz) und die abgesetzten Empfänger des 2-m-Umsetzers DB0FT (145,600 MHz) Gr. Feldberg.

Weitere Messstationen auf dem Kleinen Feldberg werden vom Deutschen Wetterdienst, dem Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie und dem Zentrum für Umweltforschung betrieben.

Verkehr und Wandern

Etwas südsüdwestlich des Kleinen Feldbergs zweigt von der Bundesstraße 8 (Glashütten–Königstein) die über seine Westflanke nach Niederreifenberg führende Landesstraße 3025 ab. Von letzterer zweigt am oben genannten Limes die über die Nordflanke des Berges und dann über die südlichen, gipfelnahen Hochlagen des Großen Feldbergs zur L 3004 (OberurselArnoldshainSchmitten) verlaufende L 3024 ab. Zum Beispiel an diesen Straßen beginnend kann der Berg erwandert werden, jedoch ist seine Gipfelregion wegen der Vielzahl dortiger Einrichtungen umzäunt und für die Öffentlichkeit gesperrt. In der Nähe des Kleinen Feldbergs befindet sich an der L 3024 die Bushaltestelle Schmitten-Niederreifenberg Windeck.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  2. Uni Frankfurt

Weblinks

 Commons: Kleiner Feldberg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Hochschule in Hessen | Berg im Taunus | Glashütten (Taunus) | Berg in Hessen | Berg in Europa | Berg unter 1000 Meter

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Kleiner Feldberg (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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