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Klaudia Ruschkowski


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Klaudia Ruschkowski (* 20. Dezember 1959 in Dortmund) ist eine deutsche Dramaturgin, Autorin, Übersetzerin und Kuratorin. Sie lebt in Berlin und in Volterra (Toskana).

Leben

Nach einem Studium der deutschen Sprache, Kunst und Philosophie an der Universität Dortmund und in Madrid begann Klaudia Ruschkowski 1985 als Dramaturgin am Westfälischen Landestheater. Parallel war sie für den Rundfunk (WDR, ab 1991 MDR) tätig und arbeitete seit 1989 als freie Produktionsdramaturgin u.a. am Deutschen Nationaltheater Weimar, am Bochumer Schauspielhaus und am Schauspielhaus Erfurt. Mit Jürgen Fischer gründete sie 1991 in Erfurt das Europäische Kulturzentrum in Thüringen, das sie bis 1997 als stellvertretende Leiterin betreute. Zwischen 1992 und 1997 leitete sie den Internationalen Kreis Thüringen der Carl Duisberg Gesellschaft und war Geschäftsführerin der Europäischen Bewegung Thüringen. 1997 entwarf sie das Kulturprogramm für den „10. Weltkongress mittelalterlicher Philosophie“ in Erfurt. 1997/98 übernahm sie einen Lehrauftrag für „Künstlerisches Projekt“ des Studiengangs Kulturmanagement an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. 1999 wurde sie Geschäftsführerin der Internationalen Heiner Müller Gesellschaft, Berlin, und entwickelte bis 2010 eine Reihe internationaler und interdisziplinärer Werkstätten zu Stücken von Heiner Müller. 2000/2001 leitete sie den italienischen Part des EU-Projekts Connect: A new World of Music for Students. 2001 gründete sie mit Wolfgang Storch Le Guadalupe spazio per le arti in Volterra, ein Forum für künstlerische Produktionen, Workshops und Seminare. Seit 2002 gemeinsame Arbeit an Für das Argument der Künste: Konzeption und Organisation von Denk-Werkstätten, Seminaren, Round Tables und Konferenzen zur Entwicklung von Formen künstlerischer Zusammenarbeit.

Sie ist mit dem Dramaturgen, Autor und Kurator Wolfgang Storch verheiratet, mit dem sie den Sohn Antonio Maria hat.

Übersetzungen und Herausgebertätigkeit

Seit 1997 arbeitet Klaudia Ruschkowski mit der libanesischen Dichterin und Malerin Etel Adnan zusammen. In der Edition Nautilus, Hamburg, erschienen die von ihr aus dem Englischen übersetzten und mit Nachworten versehenen Bücher Etel Adnans Von Frauen und Städten (2006), Reise zum Mount Tamalpais (2008) und Jahreszeiten (2012). Im Band Die Sonne zergeht auf der Zunge (2004)finden sich Übersetzungen einiger Poeme Etel Adnans.

Seit 2005 steht Klaudia Ruschkowski in engem Austausch mit dem italienischen Maler und Autor Giuseppe Zigaina, dessen jüngere Veröffentlichungen zu Pier Paolo PasoliniPasolini und der Tod – sie übersetzte.

Von 1991 bis 1997 gab Klaudia Ruschkowski gemeinsam mit Jürgen Fischer die VIA REGIA – Internationale Zeitschrift für kulturelle Kommunikation heraus. Im Verlag Theater der Zeit, Berlin, erschienen drei mit Wolfgang Storch herausgegebene Werkbücher zu Heiner Müller, zuletzt Working for Paradise. Heiner Müller Werkbuch Lohndrücker (2011). Gemeinsam mit Wolfgang Storch Herausgabe des Bandes Deutschland – Italien. Aufbruch aus Krieg und Diktatur im Auftrag des Deutschen Historischen Museums Berlin (Sandstein Verlag, 2013), für den Klaudia Ruschkowski den Großteil der Übersetzungen von Autorenbeiträgen und Originaltexten aus dem Italienischen besorgte.

Hörspiele und Essays

Seit 2008 Tätigkeit als freie Hörspielautorin:

  • Schiff im Sturm Berg Mond Meer ganz und gar schwerelos – Etel Adnans Reise durch Leben und Länder, Deutschlandradio Kultur 2008
  • Im Bild versinken – Giuseppe Zigaina und Pier Paolo Pasolini, gemeinsam mit Giuseppe Maio, Deutschlandradio Kultur 2011, ausgezeichnet von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste als Hörspiel des Monats Mai 2011
  • Etel Adnan - Arabische Apokalypse, gemeinsam mit Ulrike Brinkmann und dem Komponistenduo 48nord , Deutschlandradio Kultur 2014
  • Unseres Herzens Gordischer Knoten - Diskretionen von Mary de Rachewiltz, der Tochter Ezra Pounds, Regie: Giuseppe Maio, Deutschlandradio Kultur 2015 (Hörspiel des Monats Juli 2015).

Essays u.a. zu Etel Adnan, Yoram Kaniuk, Pier Paolo Pasolini, Mary de Rachewiltz, Roberto Rossellini, Giuseppe Zigaina.

Ausstellungen und Produktionen

Seit 1988 Konzeption/Produktionsleitung interdisziplinärer Theaterproduktionen, zuletzt Heinrich von Kleist spielt Michael Kohlhaas (2011).

Seit 1992 kuratiert sie Kunst- und Themenausstellungen, u.a.

  • Micha Ullmann: Zeichnung und Plastik (1992)
  • Liliana Villanueva: Buenos Aires – Madrid – Berlin (1995)
  • Guillermo Arizta / Alberto Ramirez: Malerei und Collage (1996)
  • Das Ewige Nun. Bilder aus einem Land religiöser Unruhe (mit W.S., 1997)
  • Jannis Kounellis and the Theatre (mit W.S., 2002)
  • ET IN ARCADIA EGO: Lutz Dammbeck, Mella Jaarsma, Roberto Paci Dalò, Qin Yufen (mit W.S., 2007)
  • Working for Paradise (2010)
  • Zwei Flüsse – Giuseppe Zigaina / Pier Paolo Pasolini (mit Giuseppe Zigaina und Peter Kammerer, 2012)

2014 gründete sie mit Dirk Oelbermanndie Gesellschaft "da Volterra Werkstatt" zur Förderung und Entwicklung von Konzepten und Produkten aus Kunst, Kunsthandwerk und Design.

Weblinks


Kategorien: Geboren 1959 | Dramaturg | Deutscher | Frau

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Klaudia Ruschkowski (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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