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Kjetil André Aamodt


Kjetil André Aamodt

Kjetil André Aamodt im Juni 2009
Nation Norwegen Norwegen
Geburtstag 2. September 1971
Geburtsort Oslo
Größe 176 cm
Gewicht 85 kg
Karriere
Disziplin Abfahrt, Super-G, Riesenslalom,
Slalom, Kombination
Verein Nordstrand IF
Status zurückgetreten
Karriereende 2007
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 4 × 2 × 2 ×
Weltmeisterschaften 5 × 4 × 3 ×
Junioren-WM 3 × 2 × 0 ×
 Olympische Winterspiele
Gold Albertville 1992 Super-G
Bronze Albertville 1992 Riesenslalom
Silber Lillehammer 1994 Abfahrt
Silber Lillehammer 1994 Kombination
Bronze Lillehammer 1994 Super-G
Gold Salt Lake City 2002 Kombination
Gold Salt Lake City 2002 Super-G
Gold Turin 2006 Super-G
 Alpine Skiweltmeisterschaften
Silber Saalbach 1991 Super-G
Gold Morioka 1993 Slalom
Gold Morioka 1993 Riesenslalom
Silber Morioka 1993 Kombination
Bronze Sierra Nevada 1996 Super-G
Gold Sestriere 1997 Kombination
Gold Vail/Beaver Creek 1999 Kombination
Bronze Vail/Beaver Creek 1999 Abfahrt
Gold St. Anton 2001 Kombination
Silber St. Anton 2001 Riesenslalom
Silber St. Moritz 2003 Abfahrt
Bronze St. Moritz 2003 Kombination
 Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
Gold Zinal 1990 Abfahrt
Gold Zinal 1990 Super-G
Gold Zinal 1990 Kombination
Silber Zinal 1990 Riesenslalom
Silber Zinal 1990 Slalom
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 23. November 1989
 Weltcupsiege 21
 Gesamtweltcup 1. (1993/94)
 Abfahrtsweltcup 5. (1998/99)
 Super-G-Weltcup 1. (1992/93)
 Riesenslalomweltcup 1. (1992/93)
 Slalomweltcup 1. (1999/00)
 Kombinationsweltcup 1. (1993/94, 1996/97,
1998/99, 1999/2000,
2001/02)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Abfahrt 1 3 4
 Super-G 5 2 2
 Riesenslalom 6 4 7
 Slalom 1 6 5
 Parallelrennen 0 1 0
 Kombination 8 4 2
 Super-Kombination 0 1 0
 

Kjetil André Aamodt (* 2. September 1971 in Oslo) ist ein ehemaliger norwegischer Skirennläufer. Als bisher einziger männlicher Skirennläufer konnte er vier olympische Goldmedaillen gewinnen, sowie vier weitere Medaillen, und ist damit der erfolgreichste Skirennläufer bei Olympischen Spielen. Daneben ist er auch der männliche Skirennläufer mit den meisten Weltmeisterschaftsmedaillen (zwölf, darunter fünf goldenen). Seine Medaillensammlung ist im norwegischen Olympischen Museum in Lillehammer ausgestellt. Aamodt ist neben Alberto Tomba der einzige männliche Läufer, der einen Olympia-Titel verteidigen konnte und einer der fünf Läufer, die im alpinen Skiweltcup Sieger in allen Disziplinen wurden. Somit gehört er zu den erfolgreichsten Skirennläufern aller Zeiten.

Biografie

Im Alter von sieben Jahren begann Aamodt mit dem aktiven Skisport. In der Saison 1993/94 gewann er mit 22 Jahren den Gesamtweltcup. In den Jahren 1994 bis 1995 wurde er am Meniskus operiert und musste pausieren. Aamodt wohnt zusammen mit Frau, Tochter und Sohn in Oslo, wo auch sein Vater Finn im Olympischen Trainingszentrum tätig ist. Dieser begleitete ihn oft zu Wettkämpfen, um ihn dort zu unterstützen. Neben dem Skirennlauf betreibt er mit Golf, Eishockey, Fußball und Basketball noch andere Sportarten als Training, Ausgleich und Hobby. Er ist mit dem ebenso erfolgreichen ehemaligen Skirennläufer Lasse Kjus gut befreundet und teilte mit diesem auf Reisen des Öfteren auch das Hotelzimmer. Am 6. Januar 2007 verkündete er im Rahmen der Veranstaltung zur Ehrung von Norwegens Sportler des Jahres, dass er seine Karriere beendet. Zuvor war er auch mit der Aftenposten-Goldmedaille und dem Fearnleys olympiske ærespris ausgezeichnet worden. Wegen anhaltender Knieprobleme hat er in der Saison 2006/2007 keine Weltcup-Rennen bestritten. 1993 und 2000 erhielt er von der Internationalen Vereinigung der Ski-Journalisten die Auszeichnung Skieur d’Or.

Im Januar 2008 wurde auf der weltgrößten Sportartikelmesse Ispo in München die ihm zu Ehren kreierte Aamodt Tribute Kollektion einer japanischen Skibekleidungsmarke vorgestellt. Aamodt bestritt 15 Jahre lang seine Rennen in Anzügen der Firma.

Erfolge

Olympische Spiele

Weltmeisterschaften

Weltcupwertungen

Aamodt gewann einmal den Gesamtweltcup und achtmal einen Disziplinenweltcup:

Gesamtweltcup
Slalomweltcup
  • 1. Platz: 2000
Riesenslalomweltcup
  • 1. Platz: 1993
  • 2. Platz: 1994, 1997
Super-G-Weltcup
  • 1. Platz: 1993
Kombinationsweltcup
  • 1. Platz: 1994, 1997, 1999, 2000, 2002
  • 2. Platz: 1998, 2003
  • 3. Platz: 1993, 2001

Weltcupsiege

Aamodt gewann von 1992 bis 2003 21 Weltcuprennen (1x Abfahrt, 5x Super-G, 6x Riesenslalom, 1x Slalom, 8x Kombination) und erreichte weitere 41 Podestplätze.

Riesenslalom

Datum Ort Land
28. November 1992 Sestriere Italien
23. März 1993 Oppdal Norwegen
27. März 1993 Åre Schweden
11. Januar 1994 Hinterstoder Österreich
19. März 1994 Vail USA
14. Januar 1997 Adelboden Schweiz

Super-G

Datum Ort Land
15. März 1992 Aspen USA
7. März 1993 Aspen USA
21. März 1993 Kvitfjell Norwegen
26. März 1993 Åre Schweden
7. März 1996 Kvitfjell Norwegen

Kombination

Datum Ort Land
30. Januar 1994 Chamonix Frankreich
25. Januar 1998 Kitzbühel Österreich
24. Januar 1999 Kitzbühel Österreich
9. Januar 2000 Chamonix Frankreich
23. Januar 2000 Kitzbühel Österreich
13. Januar 2002 Wengen Schweiz
20. Januar 2002 Kitzbühel Österreich
19. Januar 2003 Wengen Schweiz

Abfahrt

Datum Ort Land
29. Januar 1994 Chamonix Frankreich

Slalom

Datum Ort Land
16. Januar 2000 Wengen Schweiz

Juniorenweltmeisterschaften

Norwegische Meisterschaften

Aamodt gewann von 1990 bis 2005 22 Norwegische Meistertitel und ist damit Norwegischer Rekordmeister:

  • 5x Abfahrt (1997, 1998, 2000, 2002, 2005)
  • 7x Super-G (1990, 1992, 1993, 1997, 2001, 2002, 2003)
  • 4x Riesenslalom (1992, 1993, 1994, 1999)
  • 1x Slalom (1999)
  • 5x Kombination (1990, 1997, 2000, 2002, 2005)

Auszeichnungen

Weblinks

 Commons: Kjetil André Aamodt  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Kjetil André Aamodt (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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