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Kirrweiler (Pfalz)


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südliche WeinstraßeVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Maikammer
Höhe: 140 m ü. NHN
Fläche: 14,85 km²
Einwohner: 2024 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 136 Einwohner je km²
Postleitzahl: 67489
Vorwahl: 06321
Kfz-Kennzeichen: SÜW
Gemeindeschlüssel: 07 3 37 047
Adresse der Verbandsverwaltung: Immengartenstraße 24
67487 Maikammer
Webpräsenz: www.kirrweiler.de
Ortsbürgermeister: Rolf Metzger
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Kirrweiler (Pfalz) ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Maikammer an.

Geographische Lage

Kirrweiler liegt in der Pfalz zwischen Neustadt an der Weinstraße und Landau in der Pfalz am Rande des Naturparks Pfälzerwald.

Geschichte

Religionen

Am 31. Oktober 2014 waren 59,1 Prozent der Einwohner katholisch und 23,4 Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[2]

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Kirrweiler besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[3]

Wahl SPD CDU BL Gesamt
2014 1 6 9 16 Sitze
2009 1 7 8 16 Sitze
2004 2 9 5 16 Sitze
  • BL = Bürgerliste e.V.

Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Silber ein schwarzes Kreuz, dessen Schaft nach oben linkshin hakenförmig umgebogen ist“.

Es wurde 1962 vom Mainzer Innenministerium genehmigt und geht zurück auf ein Siegel von 1703. Es erinnert daran, dass Kirrweiler Amtsort des Hochstifts Speyer war.[4]

Städtepartnerschaften

Partnerschaften bestehen mit Kirrweiler im Kreis Kusel sowie mit Kirrwiller im Elsass und Kirviller in Lothringen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Die Marienkapelle am Friedhof zählt zu den Sehenswürdigkeiten im Ort. Sie wurde in den Jahren 1765 bis 1769 erbaut und ist der „mater dolorosa“ geweiht. 1964 wurde sie renoviert und mit Stuck und Deckengemälden (Gschwendner) neu ausgestattet. Es existieren außerdem viele Reste einer Mauer um Kirrweiler herum, die zu der Zeit erbaut wurde, als in Kirrweiler noch ein Schloss war.

Siehe auch:

Besonderes

Das berühmte hölzerne Gnadenbild der „Patrona Spirensis“ [5], aus dem Speyerer Dom, vor dem schon St. Bernhard von Clairvaux gebetet hatte, wurde nachdem es den Dombrand 1689 unversehrt überstanden hatte, von Generalvikar Heinrich Hartard von Rollingen in die Kirche nach Kirrweiler überführt. Von dort kehrte die Marienfigur später wieder in den Dom zurück, fiel jedoch 1794 französischen Revolutionären in Speyer zum Opfer, die es verbrannten. Es existiert davon nur noch ein vorher abgebrochener Fuß des Jesuskindes, als Reliquie. 1930 erhielt der Speyerer Dom ein neues Gnadenbild, das sich am Aussehen des alten orientiert.[6]

Regelmäßige Veranstaltungen

Das Weinfest findet alljährlich am ersten Wochenende im Juli statt.

Die Kerwe findet alljährlich am zweiten Wochenende im September in der Gemeinde statt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Nächstgelegener Autobahnanschluss zur A 65 ist Edenkoben. Kirrweiler verfügt gemeinsam mit Maikammer über den Haltepunkt "Maikammer-Kirrweiler", von dem Züge Richtung Neustadt (Weinstr) Hbf, Karlsruhe Hbf sowie Wissembourg im Elsass verkehren.

Weinbau

Kirrweiler ist erheblich geprägt vom Weinbau und zählt zu den größten Weinbaugemeinden der Pfalz. Die bestockte Rebfläche betrug 2005 594 Hektar.

Söhne und Töchter der Gemeinde

Literatur

Weblinks

 Commons: Kirrweiler (Pfalz)  – Sammlung von Bildern
 Wikisource: Kirchweiler in der Topographia Palatinatus Rheni (Matthäus Merian) – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Gemeindestatistik. In: KommWis. 31. Oktober 2014, abgerufen am 30. November 2014.
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  4. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3
  5. Zur Patrona Spirensis
  6. Zur Transferierung des Gnadenbildes nach Kirrweiler

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Kirrweiler (Pfalz) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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