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Kirchham (Oberösterreich)


Kirchham
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Gmunden
Kfz-Kennzeichen: GM
Fläche: 28,36 km²
 :
Höhe: 470 m ü. A.
Einwohner: 2.036 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 72 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4656
Vorwahl: 07619
Gemeindekennziffer: 4 07 10
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchham 32
4656 Kirchham
Website: www.kirchham.at
Politik
Bürgermeister: Hans Kronberger (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(25 Mitglieder)
18
4
3
18 
Lage der Gemeinde Kirchham im Bezirk Gmunden
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Kirchham ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Gmunden im Traunviertel mit 2036 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Gmunden.

Geografie

Kirchham liegt auf 470 m Höhe im Traunviertel am Fuß der letzten Ausläufer des Alpenvorlandes am Tor zum Salzkammergut. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 7,8 km, von West nach Ost 6,6 km. Die Gesamtfläche beträgt 28,6 km². 39,5 % der Fläche sind bewaldet, 52,8 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 22 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2015[1]):

  • Bergham (40)
  • Danzlau (71)
  • Edtholz (26)
  • Eisengattern (136)
  • Feichtenberg (114)
  • Guggenberg (20)
  • Hagenmühle (110)
  • Hilzing (20)
  • Hüttenboden (23)
  • Im Tal (102)
  • In der Au (42)
  • Kaltenmarkt (73)
  • Kampesberg (208)
  • Kirchham (571)
  • Kogl (55)
  • Kohlwiese (7)
  • Krottendorf (95)
  • Laizing (42)
  • Laudachtal (82)
  • Steg (55)
  • Wahl (82)
  • Windberg (31)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Feichtenberg, Kaltenmarkt, Kampesberg, Kirchham, Kogl und Krottendorf.

Nachbargemeinden

Vorchdorf
Laakirchen
Gschwandt St. Konrad Scharnstein

Wappen

Blasonierung: Gespalten; rechts in Silber zwei blaue, symmetrisch zueinander verlaufende Wellenpfähle; links in Grün die Westfassade einer goldenen, gotischen Kirche, mitten davor ein gotischer, durch drei Querbänder geteilter Turm mit schwarzem Zeltdach; im obersten Stockwerk ein schwarzes Spitzenbogenfenster, im zweiten ein schwarzes, quadratisches Zifferblatt, im ersten ein schwarzes hochrechteckiges Fenster und im Erdgeschoss eine Vorhalle mit schwarzem Dach und schwarzem Portal. Die Gemeindefarben sind Grün-Gelb.

Das 1978 verliehene Gemeindewappen zeigt die Vorderansicht der alten Pfarrkirche, die Wahrzeichen und Namensgeberin des Ortes ist. Die beiden Wellenpfähle symbolisieren die beiden das Gemeindegebiet durchfließenden Flüsse, die Äußere und Innere (oder Dürre) Laudach.[2]

Geschichte

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum jetzt offiziell so genannten Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Politik

Bürgermeister ist Hans Kronberger von der ÖVP.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1914 Einwohner 2001 lt. Volkszählung 1913 Einwohner 2011 lt. Registerzählung 1908 Einwohner

Städtepartnerschaften

  • Partnergemeinde ist Kirchham im Landkreis Passau in Bayern.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Alte Pfarrkirche; einschiffiges Gotteshaus mit Netzrippengewölbe um 1500
  • Neue Pfarrkirche; in scharfem architektonischen Kontrast zur Alten Pfarrkirche 1998 erbaut
  • Schloss Kirchham; das heutige Gasthaus Pöll
  • Siehe auch Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kirchham

Regelmäßige Veranstaltungen

Jährlich am 5. Jänner findet der Glöcklerlauf statt.

Weblinks

 Commons: Kirchham  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Bevölkerung am 1. Jänner 2015 nach Ortschaften
  2. Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs (5. Nachtrag 1977-1979), in Oberösterreichische Heimatblätter, Heft 3/4, 1980, S. 126 (PDF )

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Kirchham (Oberösterreich) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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