Kilfenora - LinkFang.de





Kilfenora


Kilfenora (irisch: Cill Fhionnúrach) ist ein kleines, aber geschichtsträchtiges Dorf mit 169 Einwohnern (Stand 2006) am Südrand des Burren im County Clare, Irland.

Bistum Kilfenora

Als Diözese war Kilfenora ab dem 12. Jahrhundert zunächst für das ganze nördliche Clare, also die Baronien Burren und Corcomroe, zuständig. 1111 ignorierte die Synode von Rathbreasail auf Betreiben der O´Conners und O´Loughlins die Rolle der von den O´Briens beherrschten Diözese und Kilfenora verlor seinen Status. Diese Entscheidung wurde 1152 auf der Synode von Kells revidiert und Kilfenora wurde in den alten Stand versetzt. Aus der weiteren Geschichte ist wenig übermittelt. Der erste Bischof wird 1189 erwähnt. Kilfenora behielt seine Unabhängigkeit bis 1750 bei, als es mit Kilmacduagh im Co. Galway zusammengelegt wurde. Als schließlich Kilfenora zur Kirchenprovinz Cashel, Kilmacduagh aber zu Tuam geschlagen wurde, wechselte der Bischofssitz bei jedem neuen Amtsantritt eines Bischofs zwischen Kilfenora und Kilmacduagh. Der Bischof eines der beiden Bistümer war jeweils Apostolischer Administrator des anderen. Diese Bistumsfolge setzte sich fort bis zu Patrick Fallon, dem letzten Bischof in Kilmacduagh, der wegen Krankheit 1866 zurücktrat. Heute gehört Kilfenora laut päpstlicher Bulle zwar zum Bistum Galway und Kilmacduagh, der Papst selber ist jedoch nach Kanonischem Recht Ortsordinarius, also Bischof von Kilfenora.

Sehenswürdigkeiten

  • Die Kilfenora Cathedral ist eine jetzt zum größten Teil restaurierte Ruine, wird aber von der anglikanischen Gemeinde noch genutzt. Sie stammt aus dem 12. Jahrhundert und steht an der Stelle eines Klosters, welches St. Fachtna im 6. Jahrhundert gründete. Das Kloster wurde 1055 von Murtough O´Brien niedergebrannt. Teile der Dekoration stammen aus dem 13. und 14. Jahrhundert, das Südtor aus dem 15. Jahrhundert. Auf dem Grundstück oder in der Nähe stehen noch drei keltische Hochkreuze, unter anderem das Doorty Cross vor dem Westportal. Der Ort ist für eine Rast im Burrengebiet (Vaughan's pub) besonders gut geeignet.
  • Das Burren Display Centre ist ein Ausstellungsgebäude, in dem Flora und Fauna des Burrens gezeigt wird.

Literatur

  • Thomas M. May Churches of Galway, Kilmacduagh and Kilfenora Galway 2000 ISBN 0-9538596-0-6

Weblinks

 Commons: Kilfenora  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Ort in Irland

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Kilfenora (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.