Kerschenbach (Eifel) - LinkFang.de





Kerschenbach (Eifel)


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: VulkaneifelVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Obere Kyll
Höhe: 540 m ü. NHN
Fläche: 6,92 km²
Einwohner: 202 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 29 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54589
Vorwahl: 06597
Kfz-Kennzeichen: DAU
Gemeindeschlüssel: 07 2 33 219
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausplatz 1
54584 Jünkerath
Webpräsenz: www.oberekyll.de
Ortsbürgermeister: Walter Schneider
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Kerschenbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Obere Kyll an, deren Verwaltungssitz in Jünkerath ist.

Geschichte

Der Ort wurde erstmals zu Anfang des 14. Jahrhunderts als Teil der Herrschaft Kronenburg urkundlich genannt. Ab der Mitte des 14. Jahrhunderts gehörte Kerschenbach zum Hof Stadtkyll und somit zum dortigen Gericht in der Grafschaft Gerolstein. Kirchlich gehörte Kerschenbach gleichfalls bis zum 18. Jahrhundert zur Pfarrei Kronenburg. Um 1790 kam Kerschenbach zur Pfarrei Stadtkyll.

Im Rahmen der rheinland-pfälzischen Funktional- und Gebietsreform wurde Kerschenbach zusammen mit 14 weiteren Gemeinden am 7. November 1970 vom gleichzeitig aufgelösten Landkreis Prüm in den Landkreis Daun (seit 2007 Landkreis Vulkaneifel) umgegliedert.[2]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Kerschenbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 72
1835 92
1871 122
1905 127
1939 137
1950 123
Jahr Einwohner
1961 120
1970 124
1987 129
1997 193
2005 184
2014 202

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Kerschenbach besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: „Unter goldenem Schildhaupt, darin ein roter Zickzackbalken, in Rot durch silberne Wellenleiste gespalten, vorne ein aufgerichtetes goldenes Schwert, hinten eine goldene Ähre.“

Der rote Zickzackbalken auf goldenem Grund im Schildhaupt weist auf die frühere Zugehörigkeit des Ortes zur Grafschaft Gerolstein hin. Die Manderscheid-Gerolsteiner Grafen führten den roten Zickzackbalken auf Gold in ihrem Wappen. Die silberne Wellenleiste, die das Wappen spaltet, deutet auf den Kerschenbach hin, der dem Ort den Namen gegeben hat. Das goldene Schwert steht für die Heilige Luzia, die durch das Schwert als Märtyrerin für ihren Glauben starb und Patronin des Ortes und der Kapelle in Kerschenbach ist. Gleichzeitig weist das Schwert aber auch auf das mittelalterliche Hochgericht in Kerschenbach hin, an das noch die Flurbezeichnung „Am Gericht“ erinnert. Die goldene Ähre symbolisiert den ländlichen Charakter der Gemeinde und die Landwirtschaft als Erwerbsgrundlage über viele Jahrhunderte für die Menschen von Kerschenbach.[5]

Sehenswürdigkeiten

  • Luziakapelle aus dem 16. Jahrhundert.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Kerschenbach

Literatur

  • Hubert Pitzen: Kerschenbach. In: Jahrbuch des Landkreises Daun. 2005, S. 147–153.

Weblinks

 Commons: Kerschenbach (Eifel)  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 , S. 160, 161 (PDF; 2,1 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen .
  5. Wappenbeschreibung auf der Internetpräsenz der Verbandsgemeinde Obere Kyll

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Kerschenbach (Eifel) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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