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Kematen am Innbach


Kematen am Innbach
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Grieskirchen
Kfz-Kennzeichen: GR
Fläche: 12,66 km²
 :
Höhe: 350 m ü. A.
Einwohner: 1.363 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 108 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4633
Vorwahl: 07247
Gemeindekennziffer: 4 08 13
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Innbachtalstraße 45
4633 Kematen am Innbach
Website: kematen-innbach.at
Politik
Bürgermeister: Klaus Bachmair (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
8
6
5
Lage der Marktgemeinde Kematen am Innbach im Bezirk Grieskirchen
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Kematen am Innbach ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Grieskirchen im Hausruckviertel mit 1363 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Grieskirchen.

Geografie

Kematen am Innbach liegt auf einer Höhe von 350 m ü. A. im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5 km, von West nach Ost 4,9 km. Die Gesamtfläche beträgt 12,7 km². 15,7 % der Fläche sind bewaldet, 73,2 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 18 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Breitwies (6)
  • Bubendorf (70)
  • Burghartsberg (17)
  • Burgstall (16)
  • Diesting (49)
  • Gaubing (54)
  • Grübl (78)
  • Kematen am Innbach (595)
  • Krottendorf (5)
  • Moos (94)
  • Oberdoppl (15)
  • Oberholzing (24)
  • See (155)
  • Steinerkirchen am Innbach (71)
  • Straß (22)
  • Unterdoppl (6)
  • Unterholzing (18)
  • Wiesing (50)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Kematen, Steinerkirchen und Straß.

Nachbargemeinden

Gallspach Schlüßlberg
Meggenhofen Pichl bei Wels (Bez. Wels-Land)
Offenhausen (Bez. Wels-Land)

Geschichte

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Urkunden aus den Jahren 1247 und 1249, die den Besitz des Klosters Kremsmünster zusammenfassen, nennen erstmals die Pfarrkirche Steinerkirchen. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt.

Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1072 Einwohner, 2001 dann 1262 Einwohner.

Politik

Gemeindevertretung

6
5
8

Sitzverteilung seit der Gemeinderatswahl 2015:

Bürgermeister ist Klaus Bachmair von der SPÖ.

Wappen

Blasonierung:

Von Rot und Silber siebenmal geteilt; in der Mitte ein blaues herzförmiges Schildchen, belegt mit dem goldenen Antiqua-Versalbuchstaben G.

Das Wappen wurde 1620 von Kaiser Ferdinand II. zugleich mit der Markterhebung verliehen. Die rot-weißen Streifen sind (allerdings schräglinks gestellt) das Stammwappen der Polheimer, die zu den prominentesten Uradelsfamilien des Landes zählten. Der Buchstabe im „Herzschild“ ist zu Ehren Gundackers von Polheim aufgenommen, der die Markterhebung und Wappenverleihung vom Kaiser erwirkte.[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kematen am Innbach

Persönlichkeiten

Töchter und Söhne der Gemeinde

  • Andreas Kornhuber (1824–1905), österreichischer Naturhistoriker und Hochschullehrer

Weblinks

 Commons: Kematen am Innbach  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Wappen der Gemeinde Kematen a.Innbach , Land Oberösterreich

Kategorien: Ort im Bezirk Grieskirchen | Kematen am Innbach | Gemeinde in Oberösterreich

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Kematen am Innbach (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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