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Kaunertal (Gemeinde)


Kaunertal
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Landeck
Kfz-Kennzeichen: LA
Hauptort: Feichten
Fläche: 193,51 km²
 :
Höhe: 1287 m ü. A.
Einwohner: 593 (1. Jän. 2016)
Postleitzahl: 6524
Vorwahl: 05475
Gemeindekennziffer: 7 06 11
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Feichten im Kaunertal 141
6524 Kaunertal
Website: www.kaunertal.eu
Politik
Bürgermeister: Josef Raich (Heimatliste)
Gemeinderat: (2016)
(11 Mitglieder)
7 Heimat Kaunertal - Bürgermeister Josef Raich,
4 Tourismus und Wirtschaft fürs Kaunertal - TWK
Lage der Gemeinde Kaunertal im Bezirk Landeck
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Kaunertal ist eine Gemeinde mit 593 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ) im gleichnamigen Tal im Bezirk Landeck im Bundesland Tirol (Österreich). Die Gemeinde ist Teil des Gerichtsbezirks Landeck.

Geografie

Die Gemeinde Kaunertal nimmt das gesamte Gebiet des schmalen und kargen hinteren gleichnamigen Tals ein und erstreckt sich in mehreren Weilern und Höfen entlang der Straße durch das Tal. Der Hauptort ist Feichten auf 1287 m .

Gemeindegliederung

Die Gemeinde besteht aus einer einzigen gleichnamigen Katastralgemeinde bzw. Ortschaft. Ortsteile sind:

  • Boden
  • Bödele
  • Feichten
  • Grasse
  • Kaltenbrunn
  • Loch
  • Mühlbach
  • Nufels
  • Ögg
  • Platz
  • Unterhäuser
  • Vergötschen
  • Wolfskehr

Nachbargemeinden

Sechs der neun Nachbargemeinden liegen im Bezirk Landeck, zwei im Bezirk Imst und eine in Südtirol.

Kauns
Fendels
Kaunerberg
Ried im Oberinntal
Tösens
Pfunds
St. Leonhard im Pitztal (IM)

Sölden (IM)
Graun im Vinschgau (Südtirol)

Bevölkerungsentwicklung

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kaunertal
  • Pfarrkirche Feichten
  • Die Wallfahrtskirche Kaltenbrunn liegt im vorderen Teil des Tals auf 1260 m Höhe. Im Jahr 1272 soll hier der Ritter Erbo Schenkenberg als Buße für einen Mord eine Kapelle errichtet haben. Ein Gnadenbild aus dem 14. Jahrhundert machte sie zur Wallfahrtsstätte der Landsknechte. Sie beherbergt Altarfiguren aus der Zeit um 1720 und ein Kruzifix aus 1697.
  • Das Talmuseum im Ortsteil Platz zeigt als Heimatmuseum Gegenstände der alten Lebens- und Wirtschaftsformen, eine Mineraliensammlung, Exponate zu Bergbau und Alpinismus sowie die transportable Werkstatt eines Wanderschusters.

Wirtschaft und Infrastruktur

Einen allmählichen wirtschaftlichen Aufschwung nahm die Gemeinde erst Ende der 1950er Jahre. Im hintersten Kaunertal ist der zwischen 1961 und 1964 angelegte, sechs Kilometer lange Gepatsch-Stausee, der auch vom Taschachbach im hinteren Pitztal Wasser erhält und dessen Wasser über eine 13,2 km lange Druckwasserleitung nach Prutz im Inntal zum Krafthaus geführt wird.

Das Gletscherskigebiet Kaunertal Gletscher (Kaunertaler Gletscherbahn) im hinteren Kaunertal mit der Erschließung des Weißseeferners, welches seit 1982 über die mautpflichtige Kaunertaler Gletscherstraße erreichbar ist, brachte weitere wirtschaftliche Impulse für die Gemeinde. Heute ist das Skigebiet gemeinsam mit dem Skigebiet Fendels organisiert. Ein weiterer Verbund ist der Gletscherpark Imst–Pitztal–Kaunertal (mit der Region Imst–Gurgltal) rund um den Naturpark Kaunergrat.

Persönlichkeiten

Weblinks

 Commons: Kaunertal  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Kaunertal (Gemeinde) | Gemeinde in Tirol | Ötztaler Alpen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Kaunertal (Gemeinde) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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