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Karl Schworm


Karl Schworm (* 14. April 1889 in Odernheim; † 6. Mai 1956 in Lochham bei München) war ein deutscher Nationalsozialist, Schriftsteller und Heimatdichter.

Leben

Als Sohn eines Schuhmachers erlernte er zunächst das väterliche Handwerk, wurde dann Buchhalter und Kaufmann und schließlich Cheflektor im Eher-Verlag in München, dem Parteiverlag der NSDAP. Er schrieb völkisch-nationale Erzählungen und Romane, veröffentlichte zusammen mit Hermann Gerstner Deutsche Dichter unserer Zeit und bearbeitete in den 1950er Jahren mehrere Heimatromane von Hermann von Schmid.

In der Sowjetischen Besatzungszone wurden seine Schriften Der Schmied vom Rhein (1923), Die bunte Truhe (1939), Die Feuer sind entglommen (1940), Das Schilderhaus von Frozzelborn (1941), Es liegt eine Krone im tiefen Rhein (1943) und Land meiner Väter (1943) auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt; in der Deutschen Demokratischen Republik kam noch Karl von Möller (1941) dazu.[1][2][3]

Werke

  • Durch Meere und Wüsten, 1922
  • Der Schmied vom Rhein. Roman aus Deutschlands Gegenwart und Zukunft, 1923
  • Es liegt eine Krone im tiefen Rhein. Roman aus deutscher Vergangenheit und Zukunft, 1926. 26 Folgen im Völkischen Beobachter, 1928 Buchedition, die 3. Auflage 1943 führte den Untertitel Ein Buch von deutscher Sehnsucht und Erfüllung
  • Der letzte Christoffelstrunk. Geschichtliche Erzählungen, 1938
  • Deutsche Dichter unserer Zeit, zusammen mit Hermann Gerstner, Eher, 1939 u. ö.
  • Die bunte Truhe – Deutsche Erzählungen, 1939
  • Die Feuer sind entklommen ... Roman aus dem großen Kampf gegen die Zwingherren der Erde, der im Jahre 1914 begann, 1940
  • Volk meiner Väter. Volks- und grenzland-deutsches Schicksal, 1940
  • Fröhlicher Schmaus. Eine bunte Tafelfolge humorvoller Begebenheiten zubereitet, 1940
  • Karl von Möller. Zum 65. Geburtstag des donauschwäbischen Dichters und volksdeutschen Vorkämpfers, 1941
  • Das Schilderhaus von Frozzelborn. Ergötzliche Geschichten, 1941
  • Die verhexte Kuhhaut. Heitere Erzählungen, 1943

Literatur

  • Stefanie Bluhm: Karl Schworm – der Lektor des Parteiverlags. In: Rolf Düsterberg (Hg.): Dichter für das „Dritte Reich“. Bd. 2. Biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie. Aisthesis Verlag, Bielefeld 2011, S. 207–229.
  • Karl Schworm. In: Ernst Klee: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5.

Einzelnachweise

  1. Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone, Liste der auszusondernden Literatur, Buchstabe S. Zentralverlag, Berlin 1946.
  2. Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone, Liste der auszusondernden Literatur, Buchstabe S. Zentralverlag, Berlin 1948.
  3. Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone, Liste der auszusondernden Literatur, Buchstabe S. Zentralverlag, Berlin 1953.

Weblinks


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Karl Schworm (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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