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Karl Max Einhäupl


Karl Max Einhäupl (* 11. Januar 1947 in München) ist ein deutscher Neurologe und ehemaliger Vorsitzender des Wissenschaftsrates. Seit September 2008 ist er Vorstandsvorsitzender der Charité Universitätsmedizin Berlin.

Leben

Karl Max Einhäupl absolvierte bis 1974 das Studium der Humanmedizin und promovierte 1975 an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München. 1974 deutsches und 1975 US-amerikanisches Staatsexamen. Medizinalassistent an der Frauenklinik, Medizinische Poliklinik und der 1. Chirurgischen Klinik und Promotion 1975.

1986 wurde er im Fachgebiet Neurologie habilitiert und 1988 folgte die Berufung zum Professor an die Neurologische Klinik der LMU München mit Schwerpunkt Neurologische Intensivmedizin.

1992 erfolgte der Ruf auf die Professur für Neurologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 1993 bis 2008 war Einhäupl Direktor der Klinik für Neurologie der Charité Berlin. In dieser Zeit erfolgte u.a. die Zusammenführung der Klinikstandorte in Berlin-Mitte, Wedding (Rudolf-Virchow-Krankenhaus) und Steglitz (Universitätsklinikum Benjamin Franklin). Am 2. September 2008 trat er die Nachfolge von Detlev Ganten als Vorstandsvorsitzender der Charité in Berlin an.[1]

Von 2001 bis 2006 war er Vorsitzender des Wissenschaftsrates. Von 2003 bis 2009 war er Mitglied des Gesundheitsforschungsrates beim BMBF und seit 2007 Mitglied des Kuratoriums der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Von 2007 bis 2015 war er zu dem Vorsitzender des Hochschulrats der Technischen Universität München.[2]

Einhäupl gehörte einem internationalen Ärzteteam an, welches im Februar 2012 die ehemalige ukrainische Regierungschefin Julija Tymoschenko in einem Gefängnis in der ostukrainischen Stadt Charkiw untersuchte. Die Untersuchungsergebnisse wurden in einem versiegelten Umschlag an die Behörden der Ukraine übergeben.[3]

Ehrungen

Im Jahr 2004 wurde Einhäupl das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen. Seit 2005 ist er Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina.[4] Die TU München verlieh ihm Ende 2015 Würde und Grad eines Doktors der Medizin (Dr. med. hc.) ehrenhalber.[5]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Einhäupl wird Vorstandsvorsitzender der Berliner Charité , abgerufen am 11. November 2008.
  2. TUM setzt auf Forschung zu den gesellschaftlichen Zukunftsthemen. In: www.tum.de. Abgerufen am 13. Mai 2016.
  3. Julia Timoschenko: Charité-Chef Einhäupl schließt Diagnose ab . In: Berliner Morgenpost. 15. Februar 2012
  4. Mitgliedseintrag von Prof. Dr. Karl Max Einhäupl (mit Bild) bei der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, abgerufen am 5. Juli 2016.
  5. TUM setzt auf Forschung zu den gesellschaftlichen Zukunftsthemen. In: www.tum.de. Abgerufen am 13. Mai 2016.


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Karl Max Einhäupl (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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