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Karl Heinrich Siegfried Rödenbeck


Karl Heinrich Siegfried Rödenbeck (* 22. November 1774 in Dobrilugk; † 26. Dezember 1860 in Berlin[1]) war ein deutscher Historiker, der vor allem durch seine umfangreichen Arbeiten zum Leben Friedrichs des Großen nachwirkt.

Leben

Karl Rödenbeck war Sohn eines sächsischen Justizbeamten. Da der Vater bereits 1782 starb, trat Karl mit 14 Jahren als Lehrling in ein Materialwarengeschäft in Berlin ein. Die wenige Freizeit nutzte er, um sich autodidaktisch fortzubilden. 1794 wechselte er als Angestellter in ein anderes Berliner Geschäft. 1798 wurde er Buchhalter einer Tabakfabrik in Potsdam. 1801 heiratete er und eröffnete in Berlin ein eigenes Tabaksgeschäft. 1805 kaufte er eine Tabakfabrik, deren Gewinne es ihm ermöglichten, sich 1824 als Privatier aus dem Geschäftsleben zurückzuziehen.

Seit den 1790er Jahren baute Rödenbeck systematisch seine Privatbibliothek aus, die 1852 von Friedrich Wilhelm IV. angekauft wurde. Von 1798 an veröffentlichte er natur- und wirtschaftshistorische Zeitschriftenartikel. Ab 1817 konzentrierte er sich auf die Biografie Friedrichs des Großen, die von jeher ein Schwerpunkt seiner Büchersammlung gewesen war. Er stand in engem Austausch mit Johann David Erdmann Preuß. Von 1836 bis 1842 erschienen in fünf Bänden seine Beiträge zur Bereicherung und Erläuterung der Lebensgeschichte Friedrich Wilhelms I. und Friedrichs des Großen, Könige von Preußen; nebst einem Anhang, enthaltend ein Tagebuch aus Friedrichs des Großen Regentenleben 1740–1786, mit historischen, charakteristischen u.s.w. Notizen, Berichtigungen u.s.w.

In Anerkennung seiner Verdienste wurde er, obwohl ohne reguläre akademische Ausbildung, von mehreren wissenschaftlich-historischen Gesellschaften als Mitglied aufgenommen. 1853 wurde ihm der Rote Adlerorden verliehen.

Rödenbecks erste Frau starb 1813. 1819 heiratete er zum zweiten Mal. Den beiden Ehen entstammten neun Kinder, von denen acht den Vater überlebten. Zehn Jahre nach seiner zweiten Frau starb Rödenbeck 86-jährig durch einen Schlaganfall.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Rochus von Liliencron: Roedenbeck, Karl. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 29, Duncker & Humblot, Leipzig 1889, S. 11–13.

Weblinks


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Karl Heinrich Siegfried Rödenbeck (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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