Karl-Marx-Wohnhaus - LinkFang.de





Karl-Marx-Wohnhaus


Das Wohnhaus der Familie Marx in der Simeongasse 1070 war für Karl Marx während seiner Jugend Lebensmittelpunkt in Trier. Heute erinnert eine Gedenktafel an den berühmten Bewohner.

Karl Marx wurde in der heutigen Brückenstraße 10 geboren, wo seine Eltern zur Miete wohnten. Dieses als Karl-Marx-Haus bekannte Geburtshaus beherbergt heute eine Dauerausstellung zum Leben und Nachwirken von Karl Marx.

Am 1. Oktober 1819 kaufte der Advokat Heinrich Marx, der Vater von Karl Marx, das kleine Wohnhaus in der Simeongasse unweit der Porta Nigra von seinem Kollegen, dem Geheimen Justizrat Peter Schwarz zum Preis von 18 987 Franc und 20 Cents auf Raten,[1][2] und die Familie zog aus der Brückengasse dorthin um. Die Grundsteuer betrug anfangs 7 Reichstaler 21 Groschen und 3 Pfennige.[1][3] In diesem Haus wurden Sophia, Karl, Hermann, Henriette, Louise, Emilie und Caroline am 26. August 1824 getauft. Sein Bruder Eduard Marx verstarb hier am 14. Dezember 1837. Karl Marx wohnte bis zu seinem Abitur im Herbst 1835 in diesem Haus. Am 23. Juni 1841, als Karl Marx den Entwurf eines Erbteilungsvertrages unterschrieb, war das Haus 4000 Taler wert.[1][4] Das letzte Mal wird Henriette Marx im Trierer Adressbuch Ende 1850 unter dieser Adresse erwähnt. Ihre nächste Adresse Ende 1852 ist „Simeonstraße 9“, Ende 1855 „Weberbachstraße III.17“ und Ende 1857 „Fleischstraße 39“, so dass der Verkauf des Hauses zwischen 1851 und 1852 angenommen werden kann.[1][5]

Literatur

  • Heinz Monz: Karl Marx. Grundlagen zu Leben und Werk. NCO-Verlag, Trier 1973
  • Karl-Marx-Haus Trier. Bilddokumente über Geburtshaus von Karl Marx in Vergangenheit und Gegenwart. 2. Aufl., Trier 1977
  • Jürgen Herres: Das Karl-Marx-Haus in Trier. 1727 – heute. Neu GmbH Trier 1993. ISBN 3-926132-19-1, S. 20–21
  • Manfred Schöncke: Karl und Heinrich Marx und ihre Geschwister. Köln 1993. ISBN 3-89144-185-1

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Landeshauptarchiv Koblenz Abt. 587, 40 Nr. 52. Abgedruckt bei Manfred Schöncke
  2. a.a.O., S. 166 ff.
  3. a.a.O., S. 169.
  4. a.a.O., S. 308.
  5. a.a.O., S. 316, 318 und 323.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Marx-Wohnhaus (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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