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Kandel (Pfalz)


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: GermersheimVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Kandel
Höhe: 123 m ü. NHN
Fläche: 26,64 km²
Einwohner: 8842 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 332 Einwohner je km²
Postleitzahl: 76870
Vorwahl: 07275
Kfz-Kennzeichen: GER
Gemeindeschlüssel: 07 3 34 013
Stadtgliederung: 3 Stadtteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Gartenstraße 8
76870 Kandel
Webpräsenz: www.kandel.de
Stadtbürgermeister: Günther Tielebörger (SPD)
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Die Stadt Kandel liegt in der Südpfalz im Landkreis Germersheim in Rheinland-Pfalz und ist Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Kandel.

Geographie

Kandel liegt am Nordrand des Bienwaldes, etwa 12 Kilometer von der französischen Grenze entfernt, 19 km südlich von Landau und 20 km westnordwestlich von Karlsruhe in der Oberrheinischen Tiefebene.

Klima

Der Jahresniederschlag beträgt 735 mm. Die Niederschläge liegen im mittleren Drittel der in Deutschland erfassten Werte. An 48 % der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der März, die meisten Niederschläge fallen im Juni. Im Juni fallen 1,5 mal mehr Niederschläge als im März. Die Niederschläge variieren kaum und sind gleichmäßig übers Jahr verteilt. An nur 16 % der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.

Nachbargemeinden

Wörth am Rhein, Jockgrim, Rheinzabern, Hatzenbühl, Erlenbach bei Kandel, Steinweiler, Winden (Pfalz), Minfeld.

Stadtgliederung

Zur Stadt Kandel gehören neben Kandel selbst auch Minderslachen und Kandel-Höfen.

Ursprünglich war Kandel ein für die Südpfalz typisches Straßendorf. Das eigentliche Stadtgebiet gliedert sich in verschiedene Teile: Oberkandel (westlicher Teil), Mittelkandel (mittlerer Teil) und Unterkandel (östlicher Teil). Wegen der Größe des langgestreckten Ortes war zeitweise auch die Bezeichnung Langenkandel üblich.[2] Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg entstand südlich der Innenstadt die sogenannte Gartenstadt, in der Nachkriegszeit kamen diverse Neubaugebiete hinzu. Seit Anfang 2006 läuft die Erschließung des Neubaugebiets „Am Höhenweg“.

Geschichte

Die erste Erwähnung Kandels findet sich in einer Urkunde des Speyerer Bischofs Günther von Henneberg aus dem Jahre 1150. Dort ist ein „Adelbrath von Canele“ als Zeuge einer Schenkung genannt. Urkunden sprechen im Jahre 1348 von einer Kirche in Kandel, deren Entstehungsjahr sich jedoch nicht nachweisen lässt.

Mittelalter

Emich V. von Leiningen verpfändete 1374 zusammen mit weiteren Dörfern auch Kandel und Minderslachen an den pfälzischen Kurfürsten Ruprecht I. Ab 1379 musste Kandel zwei Herren dienen, da die Herrschaft Guttenberg gemeinsamer Besitz der Grafen von Leiningen-Hardenberg und der pfälzischen Kurfürsten wurde. Aufgrund der „Pfälzischen Teilung“ 1410 fiel der wittelsbachische Teil der Herrschaft Guttenberg mit Kandel an Pfalzgraf Stephan, den Begründer des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken. 1460 ließ Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz, von seinen Freunden Friedrich der Siegreiche, von seinen Feinden Der böse Fritz genannt, Kandel wegen eines Streits mit seinem Vetter Ludwig von Zweibrücken brandschatzen. Drei Jahre später übertrug Graf Schaffried von Leiningen seinen Anteil an Guttenberg an die Herren von Lichtenberg. Diese verkauften ihre Rechte bereits einen Tag später an den Kurfürsten Friedrich und den Zweibrücker Herzog Wolfgang. Die beiden pfalz-wittelsbachischen Linien verwalteten nunmehr die Herrschaft gemeinsam. Im Jahre 1475 wurde die an Stelle des 1460 zerstörten Gotteshauses erbaute neue Kirche zu Ehren der Mutter Gottes und des heiligen Märtyrers Georg vollendet. Vier Jahre später übertrug Bischof Ludwig von Helmstatt dem Ritter Heinrich von Otterbach 30 Morgen Äcker auf der Huldeburg bei Kandel. Diese Burg stand der Überlieferung nach auf dem Holderbühl. Spätestens 1481 war das ortsansässige Rittergeschlecht erloschen. Letzter Namensträger war Ritter Egon von Candel. Das Ritterlehen ging an Hans von Helmstädt über.

Bauernaufstand und Dreißigjähriger Krieg

Mit Vollendung des St. Georgsturmes 1519 entstand das heute noch bestehende Wahrzeichen der Stadt Kandel. 1525 beteiligten sich die Kandeler Bauern am Bauernaufstand. Anführer des Kandeler Haufe war der Schultheiß Mattes Josel. Nach dem Tod von Kurfürst Ottheinrich 1559 fiel der Anteil der Kurlinie an Guttenberg an Pfalz-Zweibrücken. Neben der regierenden Linie dieses Hauses waren aber auch noch Nebenlinien Miteigentümer, zunächst Pfalz-Veldenz, gefolgt von Pfalz-Sulzbach, Pfalz-Kleeburg und Pfalz-Birkenfeld. Die kroatischen Truppen von Leopold von Österreich plünderten im Verlauf des Dreißigjährigen Kriegs 1622 den Ort und steckten die Kirche und „viele schöne Häuser“ in Brand. Auch zehn Jahre später, 1632, wurde Kandel noch mehrmals geplündert. Das Dach der Kirche, die von französischen Soldaten als Wachlokal genutzt wurde, brannte dann 1635 ab. Gegen Ende des Krieges, 1644, verwüsteten die Truppen des französischen Marschalls Turenne das Gebiet um Kandel, ein Ereignis, das sich dreißig Jahre später wiederholen sollte, bevor 1675 der kaiserliche Feldmarschall Raimund Fürst von Montecuccoli in Kandel sein Hauptquartier aufschlug. Aufgrund einer Entscheidung einer der von Ludwig XIV. errichteten Reunionskammern wurde die Herrschaft Guttenberg und damit auch Kandel 1680 als Teil der sogenannten Souveränitätslande dem französisch gewordenen Elsass einverleibt. Der französische König sah sich als Souverain dieses Gebietes und betrachtete die dort regierenden deutschen Fürsten, darunter auch den Herzog von Zweibrücken, als seine Lehnsleute. 1684 wurde in Kandel wieder eine katholische Pfarrei eingerichtet. Es war dies eine sogenannte Königspfarrei, da die Wiedergründung vom Straßburger Intendanten de la Grange als Vertreter der französischen Behörden ausging. Die Georgskirche wurde Simultankirche, nachdem an Weihnachten 1684 den Katholiken deren Chor zugesprochen wurde. Zwischen Chor und Schiff wurde eine Mauer errichtet, die jedoch bereits 1686 wieder abgebrochen wurde.

18. Jahrhundert

Im Verlauf des Spanischen Erbfolgekriegs diente der Ort 1702 dem kaiserlichen Heerführer Ludwig von Baden, berühmt unter dem Namen „Türkenlouis“ als Hauptquartier, ebenso 1704 dem kaiserlichen Generalissimus Prinz Eugen von Savoyen, dem „Edlen Ritter“ und dem englischen Feldherrn John Churchill, Herzog von Marlborough, sowie 1706 den französischen Generälen Luxembourg und Villars sowie dem Kurfürsten von Hannover. 1733 wurde Herzog Christian von Zweibrücken aus der Linie Pfalz-Birkenfeld alleiniger Herr von Guttenberg, allerdings unter französischer Oberherrschaft. Zwei Jahre später, nach dem Tod von Herzog Christian II., mussten der Schultheiß von Kandel und mit ihm die Schultheißen aller übrigen Orte der Herrschaft Guttenberg im Schloss zu Minfeld dem französischen König huldigen. 1785 wurde das Kandeler Rathaus fertiggestellt. Die Sansculotten plünderten Kandel neun Jahre später und brachten unter anderem die Glocken des Georgsturmes weg. Im Jahr 1790 wurden die Orte südlich der Queich dem Département Bas-Rhin zugeordnet. Kandel wurde Kantonsort und Sitz eines Friedensgerichts.

19. Jahrhundert

Unter den napoleonischen Truppen, die in Kandel Quartier machten, brach 1812 eine Typhusepidemie aus. Mehr als 600 Soldaten starben und wurden in drei Massengräbern auf dem damaligen Kandeler Friedhof, an der Stelle des heutigen Marktplatzes beigesetzt. Die Pfalz wurde 1816 ein Teil Bayerns. Dessen erster König Maximilian I. Joseph kam aus dem Hause Pfalz-Birkenfeld, der letzten Herrscher-Dynastie über das Amt Guttenberg. Kandel blieb Kantonsort. Im „tollen Jahr 1849“, dem Jahr des Pfälzischen Aufstandes, errangen auch in Kandel die sogenannten „Patrioten“ und die Umsturzpartei die Oberhand. Elias Fischer sowie die Brüder Philipp Franz und Adolf Martin Weigel und der zum Bürgermeister gewählte Philipp Rothhaas aus der Kandeler „Posthalter-Dynastie“ waren die herausragenden Köpfe der Patrioten.

Neuzeitliche Entwicklung

Bereits im Jahre 1864 erhielt Kandel einen Bahnanschluss. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts gab es dann auch Elektrizität im Ort, Kandel erhielt 1900 ein eigenes E-Werk. Neun Jahre später wurde die erste Kandeler Wasserleitung fertiggestellt. Ende des Ersten Weltkriegs 1918 wurde Kandel von französischen Truppen besetzt.

1937 erhielt Kandel die Stadtrechte.

Der Zweite Weltkrieg endete für Kandel mit der Besetzung zuerst durch amerikanische, dann durch französische Truppen. Als Teil der Französischen Besatzungszone kam Kandel am 30. August 1946 gemäß Verordnung Nr. 57 der französischen Militärregierung an das neu gegründete Land Rheinland-Pfalz.

1958 wurde die St. Piuskirche eingeweiht und das Simultaneum von 1684 aufgehoben. Im gleichen Jahre wurde bei Bauarbeiten in der Goethestraße ein römisches Grab mit wertvollen Grabbeigaben gefunden, datiert wurde es auf das frühe 4. Jahrhundert nach Christus. Die Grabbeigaben befinden sich im Museum in Speyer, der Steinsarg steht im St. Georgsturm. 1965 erhielt Kandel die Europafahne und die Aristide-Briand-Gedenkmedaille. Ab 1984 wurde das Gewerbegebietes Horst erschlossen. Kandel feierte 2001 mit einjähriger Verspätung seine 850-Jahr-Feier mit einem Stadtfest. 2005 wurde mit dem Bau einer neuen Sport- und Mehrzweckhalle begonnen und der renovierte Bahnhof eingeweiht. Ein Jahr später begann die Erschließung des neuen Baugebiets Am Höhenweg. Außerdem wird seit Frühjahr 2006 das Stadtbild von Kandel unter anderem durch die Bienwald-Biene geprägt. Die Biene ist ein mit Fühlern knapp zwei Meter großes Standbild. Sie ist in bunter Bemalung im Stadtgebiet anzutreffen.

Einwohnerentwicklung

Wenn nicht gesondert aufgeführt, ist die Quelle der Daten das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz.[3]

Jahr Einwohner
1802[4] 2855
1815 3498
1835 3829
1849[4] 3667
1861[4] 3500
1871[5] 3383
1905 3665
Jahr Einwohner
1939 4659
1950 5118
1965 6165
1970 6459
1975 7166
1980 7403
1985 7315
Jahr Einwohner
1990 8070
1995 8292
2000 8377
2005 8329
2010 8427
2013 8773

Religionen

Ende des Jahres 2013 waren 37,7 Prozent der Einwohner evangelisch und 31,5 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[6] Im Jahr 1871 waren von insgesamt 3383 Einwohnern 2357 evangelisch (69,7 Prozent), 1009 katholisch (29,8 Prozent) und 17 jüdisch (0,5 Prozent).[5]

Politik

Stadtrat

Der Stadtrat in Kandel besteht aus 24 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Stadtbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Stadtrat:[7]

Wahl SPD CDU GRÜNE FDP LINKE FWG Gesamt
2014 10 8 3 1 1 1 24 Sitze
2009 10 8 3 2 0 1 24 Sitze
2004 8 9 3 2 2 24 Sitze

Bürgermeister

  • 1955–1989: Oskar Böhm (SPD)
  • 1989–2004: Christa Loreth (CDU)
  • seit 2004: Günther Tielebörger (SPD)

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: In Blau ein gestürztes silbernes Schwert mit goldenem Knauf, beseitet von je zwei übereinanderstehenden sechsstrahligen goldenen Sternen.

Es wurde 1856 vom bayerischen König genehmigt und geht zurück auf ein Gerichtssiegel aus dem Jahr 1490.[8]

Städtepartnerschaften

Kandel pflegt seit 1961 eine Partnerschaft mit Reichshoffen in Frankreich und seit 1966 mit Whitworth in Großbritannien.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Kirche St. Georg
  • Katholische Kirche St. Pius
  • Dampfnudeltor von 1660
  • Rathaus, Barockbau von 1773–1783
  • Schafhaus, das älteste Fachwerkhaus Kandels (neben dem Dampfnudeltor, von 1660)

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Kandel (Pfalz)

Nachtleben

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Industriegebiet Kandel-Horst liegen drei Diskotheken, von denen zwei zurzeit geschlossen sind. In Kandel selbst befinden sich insbesondere in der Haupt- und Rheinstraße mehrere Gaststätten, Bistros und Weinstuben.

Tourismus

Zu einer Touristenattraktion hat sich der 2006 eröffnete Hochseilgarten „Fun Forest“ entwickelt.

Skulpturenweg

Mit zwei internationalen Bildhauersymposien 1993 und 2009 entstand der Skulpturenweg Kandel. Er ist gleichzeitig ein Teilstück des Skulpturenwegs Rheinland-Pfalz.

Sporteinrichtungen

  • Bienwaldstadion
  • Tennisplätze
  • BMX-Bahn
  • Skater-Platz
  • Waldschwimmbad
  • mehrere Sporthallen
  • Bogensportgelände
  • Fitnessstudio
  • Adamshof (Fußgolf)

Regelmäßige Veranstaltungen

  • zweiter Märzsonntag: Bienwald-Marathon
  • letztes Maiwochenende: Maimarkt (Jahrmarkt) mit verkaufsoffenem Sonntag
  • August: Im jährlichen Wechsel Stadtfest bzw. Mitternachtsverkauf
  • letztes Oktoberwochenende: Oktober- bzw. Gallusmarkt (Jahrmarkt) mit verkaufsoffenem Sonntag
  • Adventwochenenden: Christkindelmarkt

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Kandel ist mit den drei Anschlussstellen Kandel-Nord, Kandel-Mitte und Kandel-Süd an die Bundesautobahn 65 (Ludwigshafen am RheinLandau in der PfalzWörth am RheinKarlsruhe) angeschlossen und liegt an der B 9 (KranenburgLauterbourg). Außerdem beginnt bei Kandel die B 427 in den Pfälzerwald.

Der Bahnhof Kandel liegt an der Bahnstrecke Winden–Karlsruhe und ist Regional-Express-Halt. Verbindungen gibt es in Richtung Karlsruhe und in Richtung Landau in der Pfalz. Der Bahnhof wurde im Jahr 2005 komplett renoviert und modernisiert.

Wirtschaft

Die Wirtschaftsstruktur Kandel ist geprägt durch Handel, Dienstleistungen und Handwerk. Größere Industriebetriebe vor Ort sind Eichenauer und David & Baader, beides Unternehmen der Elektroindustrie. Grundlage für Kandels Ruf als Einkaufsstadt ist eine große Zahl an Fachgeschäften insbesondere in der Kandeler Innenstadt, aber auch im Gewerbegebiet Horst im Stadtteil Minderslachen. Neue Wege geht der Einzelhandel seit einigen Jahren durch den alle zwei Jahre stattfindenden Mitternachtsverkauf (Öffnung der Geschäfte an einem Sonntag von 00.00 bis 06.00 Uhr).

Nach wie vor existieren in Kandel einige große Landwirtschaftsbetriebe, die sich größtenteils auf Sonderkulturen wie Zuckerrüben, Tabak, Braugerste, Spargel oder Obst spezialisiert haben. Zudem gibt es zwei Weinbaubetriebe.

Kandel ist Sitz der Sparkasse Germersheim-Kandel.

Behörden

Als Sitz der Verbandsgemeinde beherbergt Kandel auch deren Verwaltung. Zur Verbandsgemeinde gehören ferner die Orte Erlenbach bei Kandel, Freckenfeld, Minfeld, Steinweiler, Vollmersweiler und Winden (Pfalz). Zudem ist die Stadt Sitz des Forstamtes Bienwald, zweier Notariate sowie Sitz einer Straßenmeisterei und einer Autobahnmeisterei.

Gerichte

Kandel ist Sitz eines Amtsgerichts, das zum Landgerichtsbezirk Landau in der Pfalz und zum Bezirk des Pfälzischen Oberlandesgerichts Zweibrücken gehört.

Gesundheit

Das frühere Kreiskrankenhaus des Landkreis Germersheim wurde privatisiert und firmiert nun als Asklepios Südpfalzklinik Kandel. Hierbei handelt es sich um ein Akutkrankenhaus der Regelversorgung mit den Fachbereichen Innere Medizin, Chirurgie, Anästhesie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Intensivmedizin und HNO. Zudem gibt es in Kandel eine breite Auswahl an niedergelassenen Medizinern diverser Fachrichtungen, drei Apotheken, Massage- und Physiotherapiepraxen. Außerdem ist Kandel Sitz einer Rettungswache der Rettungsdienst Südpfalz GmbH des DRK.

Bildung

In Kandel gibt es eine Grundschule, eine Realschule und eine Integrierte Gesamtschule. Außerdem existiert eine Volkshochschule.

Persönlichkeiten

Literatur

  • Hans Nauerth: Die Bienwaldstadt Kandel. Wissenswertes aus der Geschichte von Kandel und der näheren Umgebung mit Bildern aus der Vergangenheit. Band 1. Freunde und Gönner des Bienwaldmuseums Kandel, Kandel 1981.
  • Werner Esser, Ute Keppel: Ortsfamilienbuch Kandel. Die Familien aus Kandel von Beginn der Aufzeichnungen bis 1900 (= Deutsche Ortssippenbücher. Reihe B, Bd. 465). 2 Bände. Llux-Datenverarbeitung, Ludwigshafen 2009, ISBN 978-3-938031-54-4.
  • Herbert Bolender, Werner Mühl: Kandel. Ein Bildband in Farbe. Pausch, Kandel 2001.

Weblinks

 Commons: Kandel (Pfalz)  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Topografische Karte von 1869
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Kandel
  4. 4,0 4,1 4,2 Beamtenverzeichniß und Statistik des Königlich Bayerischen Regierungs-Bezirkes der Pfalz. 1863, S. XX des Anhangs.
  5. 5,0 5,1 Ergebnisse der Volkszählung im Königreiche Bayern vom 1. Dezember 1871 nach einzelnen Gemeinden. 1873, S. 65.
  6. KommWis, Stand: 31. Dezember 2013
  7. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  8. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Gräber, Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.

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