Kaisheim - LinkFang.de





Kaisheim


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Donau-RiesVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 470 m ü. NHN
Fläche: 41,56 km²
Einwohner: 3833 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 92 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86687
Vorwahl: 09099
Kfz-Kennzeichen: DON, NÖ
Gemeindeschlüssel: 09 7 79 169
Adresse der
Marktverwaltung:
Markt Kaisheim
Münsterplatz 5
86687 Kaisheim
Webpräsenz: www.kaisheim.de
Bürgermeister: Martin Scharr (PWG)
}
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Kaisheim ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Donau-Ries.

Geographie

Kaisheim liegt in der Planungsregion Augsburg.

Es existieren folgende Gemarkungen[2]:

Geschichte

Kaisheim war Obervogtamt und gehörte zum örtlichen Reichsstift Kloster Kaisheim. Das Kloster wurde 1133 von Graf Heinrich III. von Lechsgemünd und seiner Gemahlin Liukardis gegründet. Es war vermutlich schon seit dem Jahr 1370 Reichsstift, aber erst ab 1656 wurde das Kloster reichsunmittelbar. Seit der Säkularisation 1803 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. 1934 wurde Kaisheim zum Markt erhoben.

Die lateinische Bezeichnung des Ortes war „Caesarea“, von „Kaisersheim“.

Eingemeindungen

Am 1. Juli 1971 wurden die ehemals selbständigen Gemeinden Gunzenheim, Hafenreut und Sulzdorf eingegliedert, am 1. Juli 1972 folgten Altisheim und Leitheim.[3]

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 2.657, 1987 dann 3.378 und im Jahr 2000 4.144 Einwohner gezählt.

Politik

Bürgermeister ist seit 1. Mai 2014 Martin Scharr; sein Vorgänger war von 1990 bis 2014 Franz Oppel (CSU).

Gemeindepartnerschaften

Baudenkmäler

Religion

Kaisheim ist mehrheitlich katholisch. Von den 3.817 Einwohnern gehören 2.683 der katholischen Religion an.[5]

Die Kommune liegt auf dem Jurisdiktionsgebiet zweier Bistümer, dem Bistum Augsburg und dem Bistum Eichstätt. Der Südosten mit den Ortsteilen Altisheim (Pfarrei St. Willibald), Hafenreut (Filialkirche St. Georg zu Kaisheim), Kaisheim (Pfarrei Mariä Himmelfahrt) und Leitheim (Filialkirche St. Blasius zu Altisheim) gehört als Teil der Pfarreiengemeinschaft Kaisheim zum Bistum Augsburg, der Nordwesten mit Bergstetten (Filialkirche Hlgst. Dreifaltigkeit zu Buchdorf), Gunzenheim (Expositur St. Thomas zu Fünfstetten) und Sulzdorf (Pfarrei St. Margareta) zum Bistum Eichstätt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1338 T€, davon waren 114 T€ Gewerbesteuereinnahmen (netto).

1998 gab es nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 31, im produzierenden Gewerbe 69 und im Bereich Handel und Verkehr 39 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 92 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1128. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 22, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 66 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1306 ha, davon waren 806 ha Ackerfläche und 497 ha Dauergrünfläche.

Öffentliche Einrichtungen

Bildung

2012 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindergarten: 110 Kindergartenplätze mit 87 Kindern
  • Grundschule: Graf-Heinrich-Volksschule mit zehn Lehrern und 127 Schülern
  • Förderschule: Abt-Ulrich-Schule mit 32 Lehrern und 232 Schülern

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Kaisheim  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. cm city media GmbH - www.cmcitymedia.de: Markt Kaisheim | Altisheim |. In: www.kaisheim.de. Abgerufen am 18. Juni 2016.
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 450
  4. Markt Kaisheim: Partnerstadt
  5. Statistik kommunal 2014. Bayerisches Landesamt für Statistik, Juli 2015, abgerufen am 18. Juni 2016 (deutsch).

Kategorien: Ort im Landkreis Donau-Ries | Kaisheim | Gemeinde in Bayern

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Kaisheim (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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