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Kahle Pön


Kahle Pön
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Höhe 775,3 m ü. NHN [1]
Lage bei Titmaringhausen; Hochsauerlandkreis,
Landkreis Waldeck-Frankenberg; Nordrhein-Westfalen, Hessen (Deutschland)
Gebirge Sauerland, Upland (Rothaargebirge)
 

Der oder die Kahle Pön[2] bei Titmaringhausen mit Gipfellage im Hochsauerlandkreis in Nordrhein-Westfalen nahe der Grenze zum Landkreis Waldeck-Frankenberg in Nordhessen ist ein 775,3 m ü. NHN [1] hoher Berg des Rothaargebirges.

Geographie

Lage

Der Kahle Pön liegt im Nordostteil des Rothaargebirges. Sein Gipfel erhebt sich im Naturpark Sauerland-Rothaargebirge etwa 200 m südöstlich der Grenze von Westfalen zu Nordhessen, welche der Nahtlinie von Sauerland und Upland entspricht. Er liegt 1,3 km nordnordöstlich des westfälischen Titmaringhausen (zu Medebach). Jenseits und damit nördlich der Grenze befindet sich der Naturpark Diemelsee mit dem hessischen Usseln (zu Willingen). Der westliche Nachbarberg heißt Auf’m Knoll, der östliche Kalied.

Rund 850 m (Luftlinie) nordwestlich vom Gipfel des Kahlen Pön entspringt die Diemel und auf der Ostflanke des Bergs, die in die Nordflanke der Kalied übergeht, liegt der Ursprung der Neerdar.

Berghöhe

Der Gipfel des Kahlen Pön (775,3 m ) liegt laut Deutscher Grundkarte knapp 50 m westlich eines auf 774,4 m [1] gelegenen trigonometrischen Punkts.

Wasserscheide

Kahle Pön und Auf’m Knoll liegen auf der Diemel-Eder/Fulda/Weser-Wasserscheide. Dies bedeutet, dass sich die nach Nordosten fließende Diemel direkt in die Weser entwässert, während die Wilde Aa (ab Mittellauf Aar genannt), die etwas weiter südwestlich am Osthang des Krutenbergs und damit auf der anderen Seite des Bergkamms entspringt und von dort in Richtung Osten fließt, einen südlicheren Umweg über Orke, Eder und Fulda zur Weser macht.

Naturräumliche Zuordnung

Der Kahle Pön gehört in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Süderbergland (Nr. 33) in der Haupteinheit Rothaargebirge (mit Hochsauerland) (333) und in der Untereinheit Upland (333.9) zum Naturraum Inneres Upland (333.90). Nach Süden fällt seine Landschaft in den Naturraum Grafschafter Kammer (mit Upländer Tor) (332.52) ab, der in der Haupteinheit Ostsauerländer Gebirgsrand (332) zur Untereinheit Grafschafter Bergland (332.5) zählt.

Schutzgebiete

Die Gipfelregion des Kahlen Pön ist unbewaldet und weist neben Feldern eine Hochheide auf. Auf der nordhessischen Nordflanke des Berges liegt das Naturschutzgebiet Kahle Pön bei Usseln (CDDA-Nr. 163969; 1987 ausgewiesen; 35 ha groß) und auf der westfälischen Südseite das Naturschutzgebiet Kahle Pön (CDDA-Nr. 318616; 2002; 95 ha). Auf der Südflanke befinden sich Teile der Landschaftsschutzgebiete Medebach (CDDA-Nr. 555555156; 1983; 44,6114 km²) und Medebacher Norden: Düdinghauser Hochmulde, Talräume und Hangflächen (CDDA-Nr. 555555160; 1983; 926,19 km²). Auf der Nordflanke liegt das Fauna-Flora-Habitat-Gebiet Kahle Pön bei Usseln (FFH-Nr. 4718-302; 35,04 ha), und auf der Südseite befinden sich das FFH-Gebiet Kahle Pön (FFH-Nr. 4717-308; 97 ha) und Teile des Europäischen Vogelschutzgebiets Medebacher Bucht (VSG-Nr. 4717-401; 138,72 km²).[3]

Tourismus

Westnordwestlich unterhalb des Kahlen Pön und unmittelbar vorbei an der dortigen Diemelquelle führt der Uplandsteig. Auf dem Nordhang, nach Usseln hin, gibt es einen 750 m langen Bügelschlepplift. Zwischen 640 und 760 m hoch gelegen erschließt er eine 700 m lange Skipiste. Am und auf dem Berg verläuft der 5,2 km[4] lange Rundwanderweg Naturweg Kahle Pön, der mit 12 Stationen auch über die Gipfelregion führt. Auf der Westschulter von Kahle Pön, die zum Berg Auf’m Knoll gerichtet ist, steht die direkt nördlich der Landesgrenze 2014 errichtete Graf-Stolberg-Hütte (ca. 704 m ),[1] ein zu Usseln gehörendes Berggasthaus.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)
  2. Es wird sowohl die männliche als auch die weibliche Form verwendet. In topographischen Karten steht „Kahle Pön“ ohne Artikel und nicht – wie bei männlichen Grundwörtern üblich – die Adjektivendung „-er“. Im Kataster der Gemarkung Titmaringhausen finden sich die Lagebezeichnungen „Hoher Pön“ sowie „Am Pön“ und in Titmaringhausen die Straße „Am Kahlen Pön“. Weitere Belege der männlichen Form finden sich in: Friedrich Wilhelm Grimme, Das Sauerland und seine Bewohner (1866) und Karl Kneebusch, Führer durch das Sauerland (Auflagen 1910 und 1950).
  3. Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  4. Naturweg Kahle Pön (Flyer), auf medebacher-bucht.de (PDF 570,26 MB)

Weblinks


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Kahle Pön (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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