KWL-Skandal - LinkFang.de





KWL-Skandal


KWL-Skandal bezeichnet die Vorgänge um die Veräußerungen kommunaler Güter durch die Kommunalen Wasserwerke Leipzig mit enormen Folgekosten für die Stadt Leipzig.

Laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hatten der damalige Chef der Leipziger Wasserwerke, Klaus Heininger, und sein Geschäftsführerkollege Andreas Schirmer ohne Wissen der Aufsichtsgremien im Namen der Wasserwerke hochriskante Kreditausfallversicherungen (CDO) mit der Schweizer Großbank UBS abgeschlossen und waren dabei mit 3,7 Millionen Euro bestochen worden, während die Vermittler der Bank Provisionen in Millionenhöhe kassierten. Auf die Wasserwerke und die Stadt kamen in der Folge Bankforderungen in Höhe von 285,5 Millionen Euro zu.[1]

Der Vorgang wurde unter Führung des Finanzbürgermeisters Peter Kaminski (CDU) im März 2003 eingeleitet.[2][3] Dies geschah in der Amtszeit des damaligen Oberbürgermeisters von Leipzig Wolfgang Tiefensee (SPD). Dabei handelte es sich um ein Sale-Lease-Back-Geschäft (Verkaufen und anschließend zurückmieten), welches über den Verkauf an einen ausländischen Investor als Cross-Border-Leasing (CBL)[4][5] bezeichnet wurde. Die Geschäfte wurden in den Folgejahren zunehmend komplexer unter weiterer Beteiligung der Schweizer Bank UBS und Merrill Lynch Capital Services Inc. (MLCS).[6] Dies führte aufgrund der durch Misswirtschaft und Korruption geprägten Geschäftsspitze zu einer Anklage gegen Klaus Heininger und seinen Geschäftsführerkollege Andreas Schirmer.

Die Klage der UBS gegen die Stadt Leipzig wegen Zahlungsverpflichtungen bezüglich des KWL Kontrakts wurde im November 2014 in Großbritannien zu Gunsten der Stadt Leipzig entschieden.[7]

Teile scheinen seit 2005 nicht mehr aktuell zu sein.
Bitte hilf mit, die fehlenden Informationen zu recherchieren und einzufügen .

Einzelnachweise

  1. Leipziger Wasserwerke-Skandal. In: Frankfurter Allgemeine, Wirtschaft. 18. Januar 2011. Abgerufen am 28. Februar 2015
  2. [1]
  3. KWL-Skandal
  4. http://www.leipzig.de/wirtschaft-und-wissenschaft/bibliotheken-und-archive/stadtarchiv/chronik/?eID=dam_frontend_push&docID=8089
  5. siehe Seite 47 – Chronik der Stadt Leipzig am 28. Dezember 2005
  6. &m=download &dl=1 (siehe Seite 18)
  7. http://www.welt.de/newsticker/bloomberg/article133980260/UBS-verliert-KWL-Prozess-war-laut-Richter-nicht-ehrlich-fair.html

Kategorien: Leipziger Geschichte | Deutsche Geschichte (21. Jahrhundert) | Politische Affäre in Deutschland

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/KWL-Skandal (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.