Kędzierzyn-Koźle - LinkFang.de





Kędzierzyn-Koźle


Kędzierzyn-Koźle

Wappen von Kędzierzyn-Koźle
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Opole
Powiat: Kędzierzyn-Koźle
Fläche: 123,42 km²
Geographische Lage:
Einwohner: 62.578
(30. Jun. 2015)[1]
Postleitzahl: 47-200, 47-220
Telefonvorwahl: (+48) 77
Kfz-Kennzeichen: OK
Wirtschaft und Verkehr
Straße: GłogówekUjazd
Schienenweg: Gliwice–Nysa
Kędzierzyn-Koźle–Opole; Kędzierzyn-Koźle–Racibórz
Nächster int. Flughafen: Katowice
Gmina
Gminatyp: Stadtgemeinde
Einwohner: 62.578
(30. Jun. 2015)[1]
Gemeindenummer (GUS): 1603011
Verwaltung (Stand: 2015[2])
Stadtpräsident: Sabina Nowosielska
Adresse: ul. Piramowicza 32
47-200 Kędzierzyn-Koźle
Webpräsenz: www.kedzierzynkozle.pl

Kędzierzyn-Koźle [kɛɲˈʥɛʒɨn ˈkɔʑlɛ] (deutsch Kandrzin-Cosel) ist eine Stadt in Polen in der Woiwodschaft Opole.

Geographie

Die Stadt umfasst den gesamten Mündungsbereich der Klodnitz und des Gleiwitzer Kanals in die Oder.

Das historische Zentrum bildet der links der Oder gelegenen Stadtteil Koźle (Cosel). Die Stadtteile rechts des Flusses, wo seit dem 19. Jahrhundert aus kleinen Ortschaften Industrieansiedlungen entstanden, entwickelten sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ebenfalls zu Städten.

Der Stadtteil Sławięcice bildete früher eine Standesherrschaft, zu der die großen Waldgebiete zwischen Oder und Klodnitz gehörten.

Geschichte

Kędzierzyn-Koźle entstand 1975 durch die Vereinigung der Städte Koźle (Cosel), Kędzierzyn (Kandrzin), Kłodnica (Klodnitz) und Sławięcice (Slawentzitz).

Verkehr

Der Bahnhof Kędzierzyn-Koźle ist ein Eisenbahnknoten mit der Ost-West-Verbindung von Gliwice nach Nysa, der Nordverbindung nach Opole und der Südverbindung nach Racibórz. Früher bestand ferner eine Nordostverbindung nach Strzelce Opolskie und vom Westbahnhof (Kędzierzyn-Koźle Zachodnie) eine Südwestverbindung nach Baborów.

Wirtschaft

Die Stadt ist ein Zentrum der chemischen Industrie. In Kędzierzyn-Azoty befindet sich das größte Werk zur Herstellung von Stickstoffdünger in Polen; im Stadtteil Blachownia Śląska gibt es eine weitere große Chemiefabrik sowie ein Kraftwerk.

Stadtgemeinde

Zur Stadtgemeinde Kędzierzyn-Koźle gehören folgende Ortsteile:

  • Azoty (entstanden unter dem Namen „Heydebreck-Süd“)
  • Blachownia Śląska (Medar-Blechhammer, von 1936 bis 1945: Blechhammer)
  • Cisowa (Czissowa, von 1933 bis 1945: Dünenfeld)
  • Kędzierzyn (Kandrzin-Pogorzelletz, von 1929 bis 1934: Kandrzin, von 1934 bis 1945: Heydebreck O.S.), 1951 Stadtrecht
  • Koźle (Cosel), 1298 Stadtrecht
  • Koźle Port (Cosel Oderhafen)
  • Koźle Rogi (Cosel Rogau)
  • Kłodnica (Klodnitz), 1973 Stadtrecht
  • Kuźniczka (Kuschnitzka)
  • Lenartowice (Lenartowitz, von 1936 bis 1945: Waldbrücken)
  • Miejsce Kłodnickie (Miesce, von 1934 bis 1945: Luisental)
  • Sławięcice (Slawentzitz, von 1936 bis 1945: Ehrenforst), 1973 Stadtrecht

Söhne und Töchter der Stadt

  • Darius Kampa (* 1977), Fußballprofi bei der SpVgg Unterhaching
  • Raphael Schäfer (* 1979), Fußballprofi beim 1. FC Nürnberg
  • Tomasz Kamusella (* 1967), Professor, Europäische Studien des Sprachgebrauchs sowie Minderheitssprachen bei der Bildung der Nationalstaaten
  • Robert Węgrzyn (* 1968), polnischer Politiker, Abgeordneter im Sejm
  • Toony (* 1984), deutsch-polnischer Rapper
  • Mathias Wittek (* 1989), Fußballprofi beim 1. FC Heidenheim

Weblinks

 Commons: Kędzierzyn-Koźle  – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2015. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (ZIP-Ordner mit XLS-Dateien; 7,82 MiB), abgerufen am 28. Mai 2016.
  2. Website der Stadt (BIP), Prezydent Miasta , abgerufen am 20. Januar 2015

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Kędzierzyn-Koźle (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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