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Kühbach


Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem bayerischen Markt. Weitere Bedeutungen siehe Kühbach (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Aichach-FriedbergVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Kühbach
Höhe: 455 m ü. NHN
Fläche: 37,57 km²
Einwohner: 4230 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 113 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86556
Vorwahl: 08251
Kfz-Kennzeichen: AIC, FDB
Gemeindeschlüssel: 09 7 71 144
Adresse der
Marktverwaltung:
Marktplatz 3
86556 Kühbach
Webpräsenz: www.markt-kuehbach.de
Bürgermeister: Johann Lotterschmid
}
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Kühbach ist ein Markt im Landkreis Aichach-Friedberg (Bayern) und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Kühbach.

Geographie

Kühbach liegt in der Planungsregion Augsburg.

Gemarkungen sind

  • der Hauptort Kühbach
  • das Kirchdorf Haslangkreit mit dem Kirchdorf Paar
  • das Dorf Oberschönbach mit dem Pfarrdorf Unterschönbach, dem Weiler Mangelsdorf und der Einöde Mittelham
  • das Pfarrdorf Großhausen mit dem Weiler Radersdorf und den Einöden Abtismühle, Oedmühle und Sedlhof
  • das Kirchdorf Stockensau mit dem Kirchdorf Winden
  • das Pfarrdorf Unterbernbach mit dem Dorf Radersdorf Bahnhof und dem Weiler Rettenbach

Geschichte

Ortsgeschichte

In Kühbach wird um das Jahr 1011 durch Graf Adalbero von Sempt-Ebersberg und seine Frau Wildburg das Kloster Kühbach gegründet. Es wurde im Rahmen der Säkularisation 1803 aufgelöst. Der Markt Kühbach gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Aichach des Kurfürstentums Bayern. Kühbach besaß ein Marktgericht mit magistratischen Eigenrechten. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Erst 1972 wurde im Zuge der Kreisreform der Markt dem Regierungsbezirk Schwaben zugeordnet.

Eingemeindungen

Am 1. April 1972 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Oberschönbach nach Kühbach eingemeindet. Stockensau kam am 1. Juli 1972 hinzu.[2] Am 1. Januar 1978 folgten Gebietsteile der aufgelösten Gemeinden Haslangkreit und Unterbernbach.[3]

Einwohnerentwicklung

  • 1961: 2382 Einwohner[3]
  • 1970: 2575 Einwohner[3]
  • 1987: 3165 Einwohner
  • 2000: 3776 Einwohner
  • 2011: 4086 Einwohner
  • 2014: 4151 Einwohner

Politik

Bürgermeister ist Johann Lotterschmid.

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1593 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 169 T€.

Gemeinderat

Der Gemeinderat hat 16 Mitglieder.

Sehenswürdigkeiten

Baudenkmäler

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft neun, im produzierenden Gewerbe 408 und im Bereich Handel und Verkehr 50 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 117 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1309. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe sechs Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 82 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2547 ha, davon waren 2180 ha Ackerfläche und 363 ha Dauergrünfläche.

Bildung

Im Jahr 2011 existierten folgende Einrichtungen:

  • Vier Kindertageseinrichtungen mit 202 Kindergartenplätzen und 167 Kindern, davon 18 unter drei Jahren
  • Eine Volksschule mit 23 Lehrern und 359 Schülern

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 415.
  3. 3,0 3,1 3,2 Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 788.

Weblinks

 Commons: Kühbach  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Kühbach (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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