Königstein (Oberpfalz) - LinkFang.de





Königstein (Oberpfalz)


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Amberg-SulzbachVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Königstein
Höhe: 490 m ü. NHN
Fläche: 28,27 km²
Einwohner: 1697 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 60 Einwohner je km²
Postleitzahl: 92281
Vorwahl: 09665
Kfz-Kennzeichen: AS, BUL, ESB, NAB, SUL
Gemeindeschlüssel: 09 3 71 135
Marktgliederung: 19 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Oberer Markt 20
92281 Königstein
Webpräsenz: www.markt-koenigstein.de
Bürgermeister: Hans Koch (CSU / EL)
}
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Königstein ist ein Markt im Oberpfälzer Landkreis Amberg-Sulzbach und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Königstein.

Gemeindegliederung

Königstein hat 19 Ortsteile[2]:

Geschichte

Der Ort wurde erstmals um das Jahr 1130 als „Chungestein“ erwähnt, was so viel wie Königsburg bedeutet. Es war Sitz der Reichsministeralien von Königstein, die urkundlich im Jahre 1125 genannt wurden und nach 1250 ausstarben. 1393 übernahm Herzog Stephan III. von Bayern-Ingolstadt den Ort. Im Jahre 1357 wurde das Dorf Königstein zum Markt erhoben. Bis zum Jahre 1623 stand Königstein unter der Herrschaft der Herren von Breitenstein, deren Turnierschild dem Markt von König Maximilian I. Joseph 1817 als Marktwappen verliehen wurde.

Eingemeindungen

Am 1. April 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Gaißach eingegliedert. Am 1. Juli 1972 kamen Gebietsteile der aufgelösten Gemeinden Kürmreuth, Namsreuth und Sigras hinzu.[3] Zum 1. Januar 2003 kam ein Teil des aufgelösten gemeindefreien Gebiets Ober- und Unterwald zum Gemeindegebiet hinzu.[4]

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat von Königstein besteht aus 12 Gemeinderäten und dem Bürgermeister. Diese Bürgermeistermehrheit sichert der CSU die Mehrheit im Gremium, nachdem diese bei den Kommunalwahlen 2014 zwei Sitze an die FWG abgeben musste.

  CSU/Einheitsliste     6 Sitze  (12.476 Stimmen)
  Freie Wählergemeinschaft 6 Sitze (10.660 Stimmen)

Die Wahlbeteiligung sank von 76,3 Prozent (2008) auf 73,8 Prozent (2014).

Partnerstädte

Königstein hat zwei gleichnamige Partnerstädte: Königstein im Taunus bei Frankfurt am Main und Königstein (Sächsische Schweiz) bei Dresden.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Baudenkmäler

In Königstein befinden sich die evangelische St.-Georgs-Kirche und die katholische St.-Michaels-Kirche.

Die gut erhaltene Burgkapelle der Burgruine Breitenstein aus dem 12. Jahrhundert oberhalb des Ortsteils Breitenstein ist die einzige romanische zweigeschossige Doppelkapelle der gesamten Oberpfalz.

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Königstein (Oberpfalz)

Natur

Königstein bietet ein umfangreiches Wanderwegenetz, das zu sehenswerten Felsen, Höhlen und Bergen führt. In der Nähe der Ortschaft liegen der Berg Ossinger, die Maximiliansgrotte, die Bismarckgrotte, die Sonnenuhr, die Anton-Völkel-Grotte und die Breitensteiner Bäuerin.

Sonstiges

Einen Kilometer nördlich von Königstein befindet sich die älteste bisher entdeckte menschliche Wohnstätte in der Oberpfalz, das sogenannte Kühloch (Höhlenkataster Fränkische Alb, Katasternummer A 40). Dort hausten vor mehr als 12.000 Jahren Höhlenbären. Auch Reste von Eisfüchsen und vom Mammut wollen Forscher dort gefunden haben. Von den Steinzeitmenschen, die die Höhle als Behausung nutzten, sind Steinbohrer aus blaugrauem Feuerstein, Klingenkratzer aus Hornstein und Skelettreste überliefert. Auch Jahrtausende später diente das Kühloch noch als Unterschlupf. Dort versteckten die Bauern in den Kriegen ihr Vieh. Aus dieser Zeit stammt der Name Kühloch. Außerdem nutzte Raub- und Mordgesindel die Höhle als Zufluchtstätte.

Söhne und Töchter von Königstein

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111105/202833&attr=OBJ&val=894
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 578.
  4. Auflösung des Ober- und Unterwaldes zum 1. Januar 2003

Weblinks

 Commons: Königstein  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Königstein (Oberpfalz) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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