Königsbach an der Weinstraße - LinkFang.de





Königsbach an der Weinstraße


Königsbach an der Weinstraße
Höhe: 170 m ü. NHN
Fläche: 3,21 km²
Einwohner: 1144 (12. Jan. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 356 Einwohner/km²
Eingemeindung: 7. Juni 1969
Postleitzahl: 67435
Vorwahl: 06321

Königsbach (rot) innerhalb des Stadtgebiets von Neustadt

Königsbach an der Weinstraße ist ein pfälzisches Winzerdorf. Es wurde am 7. Juni 1969 als Ortsteil in die 5 km südlich gelegene kreisfreie Stadt Neustadt an der Weinstraße in Rheinland-Pfalz eingemeindet.[2]

Geographie

Königsbach liegt an der Deutschen Weinstraße in der Vorderpfalz auf einer Höhe von 150 m ü. NHN am Ostrand des Pfälzerwaldes, der Haardt. Östlich schließt die Oberrheinische Tiefebene an. Bedingt durch die Lage im Lee des 553 m hohen Weinbiets und des 496 m hohen Stabenberges beträgt der durchschnittliche Jahresniederschlag nur etwa 500 mm. Über 1800 Sonnenstunden im Jahr bewirken ein mildes Klima.

Sehenswürdigkeiten und Kultur

Sehenswürdigkeiten

Besonders sehenswürdig sind:

  • Altarbild Kalvarienberg aus dem 15. Jahrhundert in der katholischen Pfarrkirche St. Johannes Baptist und Sebastian.[3]
  • Klausenkapelle (Katholische Wallfahrtskapelle Hl. Vierzehn Nothelfer) und dorthin führender Wallfahrtsweg mit Kreuzwegstationen von der Pfarrkirche in den Wald westlich von Königsbach (die Kapelle steht auf Ruppertsberger Gemarkung).[4]
  • Kloster Hildenbrandseck (am südöstlichen Ortsrand, allerdings auf Gimmeldinger Gemarkung gelegen), in dem sich von 1956 bis 2004 das Mutterhaus der katholischen Hildegardis-Schwestern befand

Wanderziele

Nahegelegene Wanderziele im Pfälzerwald sind:

  • der Stabenberg (496 m) mit einem kleinen Aussichtsturm [5]
  • der Eckkopf (516 m) mit einem kleinen Aussichtsturm
  • die Heidenlöcher, Reste einer bei Deidesheim gelegenen Fliehburg aus dem 9. oder 10. Jahrhundert mit steinernem Ringwall
  • das Weinbiet (553 m) als Aussichtspunkt, auf dem sich eine Gaststätte, eine Wetterstation, ein gemauerter Panoramaturm sowie ein 136 m hoher Sendeturm des Südwestrundfunks befinden [6]

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Die günstigen klimatischen Verhältnisse ermöglichen den Anbau von Wein (bekannte Lagen sind Ölberg, Jesuitengarten und Idig) und lassen Mandeln, Esskastanien, Feigen und Zitrusfrüchte reifen.

Verkehr

Die überregionale Verkehrsanbindung Königsbachs erfolgt (durch das südöstlich gelegene Mußbach hindurch) über die Bundesautobahn 65 (Anschlussstelle 12 Neustadt-Nord in die Richtungen Ludwigshafen am Rhein und Karlsruhe). Über Gimmeldingen führt die Verbindungsstraße nach Neustadt, über das nordöstlich gelegene Städtchen Deidesheim erreicht man die Bundesstraße 271 nach Bad Dürkheim.

Außerdem liegt Königsbach an der eingleisigen Pfälzischen Nordbahn, auf der Nahverkehrszüge in beiden Richtungen im Ein-Stunden-Takt („Rheinland-Pfalz-Takt“) unterwegs sind.

Bevölkerungsentwicklung

Königsbach konnte in den letzten 40 Jahren eine stetige Zunahme seiner Bevölkerung verzeichnen. Zur Zeit der Eingemeindung (1969) hatte es etwa 1000 Einwohner, doch durch Ausweitung der Wohnbebauung vor allem in die Hanglagen stieg die Zahl bis 2009 auf 1231. Im Januar 2012 hatte Königsbach 1144[7] Einwohner.

Regelmäßige Veranstaltungen

Im Juni findet die Königsbacher Weinkerwe statt, im Juli wird die Wallfahrt zur im Wald gelegenen Klausenkapelle durchgeführt zum Dank für den glimpflichen Ausgang einer Hungersnot im 18. Jahrhundert.

Persönlichkeiten

Weblinks

 Commons: Königsbach an der Weinstraße  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. www.neustadt.eu: Zahlen-Daten-Fakten
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 , Seite 189 (PDF; 2,6 MB)
  3. Pfarrkirche, 360°-Innenansicht
  4. Klausenkapelle, 360°-Innenansicht
  5. Stabenberg, 360°-Ansicht
  6. Weinbiet, 360°-Ansicht
  7. Website der Stadt Neustadt

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Königsbach an der Weinstraße (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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